Wittlich Rathaus: Aufruf zur Besonnenheit ! Bitte keine „Basta-Politik“ !

Wittlich Rathaus:  Aufruf zur Besonnenheit ! Bitte keine „Basta-Politik“ !

TV vom 12.01.2009,  Neujahrsempfang des „Kleinen Bürgermeisters“:

„Beim Thema Stadtpolitik verteidigte Klein die Entscheidung des Stadtrates, das neue Rathaus der Stadt Wittlich in der Karrstraße zu bauen, und zeigte wenig Verständnis für die Proteste, die in jüngster Zeit gegen dieses Vorhaben laut wurden.“

siehe:   http://www.eifelzeitung.de/?artikel=44588

Angesichts der aktuellen ausstehenden Überlegungen zur Kommunalreform über die Zusammenlegung von Verbandsgemeinden in unserer Region erscheint es unverständlich, dass die politisch Verantwortlichen und der aktuelle Stadtrat der Stadt Wittlich jetzt, zum Ablauf der aktuellen Legislatur, mit aller Gewalt unumkehrbare Tatsachen schaffen will und mit aller Macht den Standort Karrstrasse durchzupauken gewillt ist.

Dass Wittlich ein neues Rathaus benötigt, und dies auch so schnell als möglich, ist selbstverständlich eine Tatsache und das ist unumstritten. Die Entscheidung darüber aber sollte dem Wittlicher Wähler und dem neuen, im Sommer 2009 zu konstituierenden Stadtrat überlassen werden.

Nach dem ganzen jahrelangen Hin-und-Her in dieser Frage sollte man auf keinen Fall jetzt noch kurz vor 12 unkluge und übereilte Entscheidungen durchzupauken versuchen, womöglich mit dem Ziel, noch kurz vor den Wahlen eine Leistungsbilanz beschönigen zu wollen, Denkmäler zu setzen und unumkehrbare Fakten zu schaffen.

Die politische Besonnenheit empfiehlt jetzt, das halbe Jahr noch abzuwarten und diese Entscheidung der Wittlicher Bürgerschaft zu überlassen, um dann mit einem neuen, gestärkten und politisch aktuell mandatierten und legitimierten Stadtrat diese wichtige Entscheidung für die Zukunft der Stadt Wittlich zu beraten und zu beschliessen.

TV vom 14.01.2009 zum Thema Kommunalreform:

„Eine neue Option ergibt sich für größere verbandsfreie Städte. Sie könnten ihre Verwaltungen weitgehend mit der umgebenden VG zusammenlegen, aber den Status als eigenständige Gebietskörperschaften behalten. Ein Modell, das für Wittlich oder Bitburg in Frage käme .“

Dazu Zitat, Gerhard Nadolny:

„Ein starkes Argument gegen den Rathausneubau in der Karrstrasse !“

„Da es hier um die Steuern, Gebühren und Abgaben der Bürger geht, sollten diese auch den politischen Parteien mitteilen, wo es zu dieser Frage hingehen sollte. Natürlich sollte m.E. die Sadt weiterhin ihre „Stadtrechte“ also z.B. den Stadtrat als kommunales Parlament behalten und einen eigenen Haushalt beschließen. Aber braucht man auf die Dauer wirklich in Wittlich 2 Einwohnermeldeämter, 2 Ordnungsämter oder 2 Standesämter. M.E. könnten etliche Verwaltungsaufgaben zusammengelegt und damit Kosten für den Steuerzahler eingespart werden, ohne dass die kommunale Selbstverwaltung der Stadt beschnitten würde.“

Dieser weisen und vorausschauenden Ansicht:

1.)    kommunales Parlament behalten

2.)    Verwaltungsaufgaben zusammenlegen

3.)    ohne die kommunale Selbstverwaltung der Stadt zu beschneiden

möchte ich mich hiermit uneingeschränkt anschliessen.

Wohlgemerkt: Ich bin keinesfalls grundsätzlich gegen einen Rathaus-Neubau in der Karrstrasse, möchte aber die Entscheidung darüber dem Votum der Wittlicher Bürger überlassen, selbstverständlich nach eingehender Diskussion unter Berücksichtigung aller massgebenden aktuellen Faktoren in dieser Angelegenheit.

Zum jetzigen Zeitpunkt liegt meine Präferenz für einen möglich Standort des Wittlicher Rathauses, unter Berücksichtigung der zu erwartenden Kommunalreform, eindeutig in der räumlichen Nähe zu dem Standort der Verbandsgemeindeverwaltung Wittlich.

++  Stephan Henkel  ++  Trierer Str. 2  ++  D-54516 Wittlich  ++  Tel. 06571-923146  ++

++  e-mail: stephhenkel@web.de ++   http://www.buddha-dream.de ++

Halali zur Treibjagd in Wittlich ?

Halali zur Treibjagd in Wittlich ?

Der ehemalige Leiter des Kulturamtes der Stadt Wittlich, Horst Hansen, nimmt den amtierenden Kulturamtsleiter, Dr. Justinus Maria Calleen, vor den Attacken des Trierischen Volksfreund in Schutz.

Leserbrief von Horst Hansen (Ungekürzte Originalfassung):

Die Berichterstattung des Redakteurs Harald Jansen unter der Überschrift „Trauzeugen als Museumsbesucher“ hat mich aufgeschreckt. Ja, ich bin fassungslos und einfach entsetzt.

Von 1970 bis 1981 war ich u.a. Leiter des Kulturamtes der Stadt Wittlich. Wir waren in diesen Jahren sehr bemüht, die Kulturarbeit in dieser Stadt aufzubauen und ich glaube, ohne anmaßend zu sein sagen zu können, dass wir viel Erfolg hatten. Die Stadt Wittlich hat sich in diesen Jahren über die Grenzen dieser Region hinaus den Ruf erworben, DIE Kulturstadt zwischen Koblenz und Trier zu sein. Presse, Rundfunk und Fernsehen berichteten laufend über das kulturelle Geschehen in der Stadt Wittlich.

Seit meinem Ausscheiden im Jahr 1981 verfolge ich natürlich mir großem Interesse die Kulturszene, da mir nach zehnjähriger Aufbauarbeit dieser Bereich doch sehr ans Herz gewachsen ist. So gab es für mich manches Erfreuliche, es gab aber auch Dinge, die aus meiner Sicht weniger schön waren. Ich habe mich nie dazu öffentlich geäußert. Ich hatte meine Zeit und diese Zeit war gut. Noch heute wird viel gute kulturelle Arbeit in der Stadt Wittlich geleistet. Ich denke dabei z.B. an den Musikkreis Wittlich mit einem hervorragenden Konzertangebot, oder aber an den hervorragenden Jazz-Club Wittlich und auch an die großartigen Chöre und Orchester mit hunderten von Mitgliedern. Ich denke aber auch etwa an den Arbeitskreis „Heimatliches Kulturgut“ und natürlich an gute Ausstellungen im Alten Rathaus, in der Synagoge oder in der privaten Galerie Bose. Nicht zu übersehen ist auch die überragende und in der ganzen Bundesrepublik anerkannte Arbeit der Stadtbibliothek.

All diese Bemühungen und Leistungen haben in ihrer Gesamtheit zu dem guten Ruf der Stadt Wittlich als Kulturzentrum beigetragen. Eine wesentliche Bereicherung hat die Stadt Wittlich zweifellos durch den Nachlass von Prof. Georg Meistermann und dem damit verbundenen Georg-Meistermann-Museum im Alten Rathaus erfahren. Auf diese Bereicherung darf die Stadt Wittlich mit Recht stolz sein und es ist in der Tat ein „Leuchtturm in der Region“, wie es der „Trierische Volksfreund“ einmal ausgedrückt hat. Ja, es ist eine bedeutende Bereicherung und Ergänzung des kulturellen Angebotes in der ganzen Breite. Ich finde es richtig und dem Kulturauftrag der Stadt entsprechend, wenn es gelingt, möglichst vielen Menschen, ob Jung oder Alt Begegnungsmöglichkeiten mit der Kultur in ihrer Vielfalt und der Kunst im Besonderen zu schaffen. Dabei spielt es wirklich keine Rolle, ob es sich um Kindergartenkinder oder Grundschüler oder aber um einen „zufälligen“ Besucher handelt.

Was sich in jüngster Zeit in der Öffentlichkeit und insbesondere in der Presse abspielt ist m.E. geeignet, nicht nur die Kulturarbeit der Stadt Wittlich schlechthin, sondern darüber hinaus die ganze Breite der Kulturarbeit in Misskredit zu bringen und den guten Ruf der Stadt zu schädigen. Ich bin sicher, dass das mit den vielen Anfeindungen und bitterbösen Leserbriefen letztendlich nicht gewollt ist, aber es führt dazu, ob man will oder nicht. Und damit wird auch die gute Arbeit der vielen Vereine und Organisationen geschädigt.

Mit dem Bericht des Lokalredakteurs Harald  Jansen in der Ausgabe des „Trierischen Volksfreundes“ vom 22./23.11.08 wurde damit wohl ein Höhepunkt erreicht. Das hat nach meiner Vorstellung und bei allem Respekt vor der journalistischen Freiheit und freien Meinungsäußerung nichts mehr mit objektiver Berichterstattung zu tun. Es ist reine Häme, Polemik und persönliche Diffamierung. Ich frage mich allen Ernstes, was Herr Jansen davon hat. Das kommt mir vor wie ein Halali zur Treibjagd auf den Kulturamtsleiter und gleichzeitigen Leiter des Georg-Meistermann-Museums Dr. Justinus Maria Calleen. Ich finde das einfach beschämend und unanständig. Damit wird auch der Ruf der Stadt Wittlich insgesamt beschädigt. Das hat die Stadt nicht verdient und Dr. Calleen auch nicht, der eine gute und qualifizierte Arbeit leistet.

Dieser polemische und diskriminierende Bericht des Herrn Jansen geht einfach „unter die Gürtellinie“. Ich kann da nur sagen: „Herr Jansen, es ist nicht nur genug, das ist zuviel“.

Ja, und dann frage ich mich, wo denn da der Bürgermeister bleibt. Der schaut aus der Ferne zu und reibt sich möglicherweise noch die Hände. Hier scheint mir die Erkenntnis zu fehlen, dass die Städte neben ihrer Pflicht zur materiellen Daseinsvorsorge auch einen kulturellen Auftrag zu erfüllen haben. Schließlich liegt die Förderung von Bildung und Kultur im Interesse der Städte selbst, da die Zukunft und Attraktivität einer Stadt in nicht geringem Masse von der Lösung dieser Probleme abhängt.

Vielleicht sollte man bei der kommenden Wahl des Bürgermeisters die Meinung der Bewerber zu diesem Thema rechtzeitig abfragen.

Von:  Horst Hansen, Dipl.-Komm., Wittlich

Leserbrief von Frau Zepp, ehemalige Mitarbeiterin am Georg-Meistermann-Museum, vom 22.11.2008:

Zum TV Artikel in der Samstagsausgabe: „Trauzeugen als Museumsbesucher“

und dem „Wilbert“: Hereinspaziert

Ich frage mich schon seit einiger Zeit ob einige der Redakteure des TV wirklich recherchieren, oder ob sie einfach ohne genau nachzuprüfen Aussagen Dritter für ihre Artikel übernehmen.

Bis März dieses Jahres habe ich im Alten Rathaus gearbeitet und im Rahmen dieser Tätigkeit auch die Zählung der Besucher mit durchgeführt.

Unter keinen Umständen sollten wir Leute mitzählen, die gar nicht das Museum besuchen wollten.

Im Rathaus findet auch immer der Kartenvorverkauf des Karnevalsvereins statt. Wir wurden in dem Zusammenhang nochmals extra von Dr. Calleen darauf hingewiesen, die Menschenmassen, die an diesen Tagen das Foyer stürmen, nicht mit zuzählen.

Auf keinen Fall sind in dieser Zeit Besucher gezählt worden, die nur ihren Schirm vergessen hatten oder eine Postkarte kaufen wollten. (Wilbert).

Ich finde es gelinde gesagt unverschämt solche Artikel zu verfassen nur um einigen Politikern nach dem Mund zu reden.

Herr Jansen: Mit Ihrer „Meinungsäußerung“ unterstellen Sie allen beteiligten Mitarbeitern des Meistermann-Museums betrügerisches Handeln und verlangen letztlich den „Rausschmiss“ des Kulturamtsleiters. Wenn Sie der Arbeitgeber wären, der auf diese Art und Weise versucht, einen Mitarbeiter loszuwerden, dann würden Sie nach dieser miserablen Recherche vor jedem Arbeitsgericht grandios scheitern.

Eigentlich müssten Sie sich bei den Betroffenen für Ihren Angriff am selben Ort entschuldigen.

Abschliessend: Waren Sie eigentlich selber schon jemals im Georg-Meistermann Museum?

Elke Zepp, Wittlich

Freie Radikale in Wittlich

++  Stephan Henkel  ++

++  stephhenkel@web.de ++

++  http://www.buddha-dream.de ++

An den anonymen Wittlicher Schreiber

Pseudo-Alias-Radikaler-Herbert-Hansen

von der freien, radikalen und anonymen

Partei der sesselfurzenden armen

Schreibtisch-Poeten

Lieber pseudo-alias Herbert Hansen,

wenn Du willst, dann zeige ich Dir mal,

wie man mit dem Schreiben Geld ver-

dient. Dann kannst Du Dir auch mal einen

Buddha leisten. Der wird Dich inspirieren,

so dass Du nicht länger als armer anonymer

Poet Deine Tinte verschwenden und Dein

Leben fristen musst.

Manchmal erinnerst Du mich schon an den

ominösen „Peter Pauly“ vom „Zugezogenen“.

Oder bist Du der „Peter Pauly“ von „Ralle“ ?

Aber merke: man kann nicht mehreren Herren

dienen, auch nicht virtuell.

Ich persönlich finde es gaanz toll, dass Du

sogar anonyme Fans hast, die Dich dazu

animieren, endlich mal das Thema „Bürger-

meister aufzugreifen“.

Warum hast Du bisher davor gekniffen ?

Allerdings war die Recherche doch ein

bisschen mager, das ist schade:

Sind wir nicht alle irgendwo „Bittsteller“ ?

Das ist auch in keinster Weise peinlich:

Jeder, der frei und demokratisch in irgend-

ein Amt gewählt werden will, ist doch

automatisch ein Bittsteller an die Gemein-

schaft der wahlberechtigten Bürger, also

mit einer an das Wahlvolk gerichteten

Bitte, eine Stimme abzugeben, oder nicht ?

Ob sich dabei der Eine oder der Andere

zum Narren macht oder Andere zum Narren

hält, sei ganz einfach mal dahingestellt.

Fakt ist, dass nicht alle Kandidaten, wie Du

fälschlicherweise behauptest, „parteilos“

sind, und schon lange nicht Dein erster

aufgeführter „Kandidat Nr. 1″, siehe:

http://wittlicher-stimme.blog.volksfreund.de/2008/09/06/erneute-bewerbung-von-stephan-henkel/

Fakt ist ebenfalls, dass Dein erster aufge-

führter „Kandidat Nr. 1″ seit August 2008

ausgewiesener Kandidat als Einzelbewerber

ist und gar nicht mehr buhlen muß um die

Unterstützung von irgendwelchen Parteien,

siehe dazu:

http://www.volksfreund.de/totallokal/region/Region-wittlich-mosel-politik-partei;art1129,1823446

Lieber pseudo-alias Herbert Hansen, ein

kleiner Tipp an Dein Blöckchen:

Du solltest Dir doch einmal die Mühe

machen und in Zukunft ein bisschen

sorgfältiger und genauer recherchieren,

damit das Blöckchen glaubwürdig werden

kann.

Ich persönlich finde die Idee des „Heim-

kehrers ganz toll, dass Du Dich mit

Deiner „Partei der Freien Radikalen

Anonymen Sesselfurzern“ (PdFRAS)

selbst zur Wahl um das Amt des Bürger-

meisters bemühst.

Warum sollst Du fremden Herren dienen,

wenn Du selbst der Herr sein kannst ?

Denk mal drüber nach. So ein kleines

„Coming Out“ bringt doch Schwung in

die Bude, oder nicht ?

Aber bitte verfalle nicht in die Rolle

eines „Bittstellers“, die ist schon für

Deinen „Kandidaten Nr. 1″ reserviert.

Mich brauchst Du auch um Nichts zu

bitten.

Wenn Du mir zum Schluß gestatten

mögest, noch etwas Kritik an Deinem

Blöckchen anzubringen:

Erst einmal erntest Du ein uneinge-

schränktes Lob für Deinen aufopfernden

Fleiß in dem dass Du zur Zeit der aktivste

Schreiber in Wittlich bist.

Andererseits sind Deine Beiträge

manchmal nach meinem Geschmack

ein bisschen zu langatmig, zu abgehoben

und mit einem etwas zu spröden und

aufgesetzten Humor versehen.

Laß doch endlich einmal einfach die Katze

aus dem Sack raus und red nicht um den

heißen Brei herum, vor allem was die von

Dir zitierten „verkrusteten Strukturen und

parteipolitischen Zwänge“ betrifft, welche

Dich anscheinend in dieser Stadt stören

und wozu Du ein Umdenken herbeiführen

willst.

In der Hoffnung, mit diesen Ausführungen

sachdienliche Hilfe geleistet zu haben,

verbleibe ich mit besten Grüßen.

Kandidat Nr. 1