Maulkorberlaß in Wittlich – Albert Klein verliert die Nerven!

Maulkorberlaß in Wittlich – Albert Klein verliert die Nerven!

Stellungnahme und offener Brief des neuen 1. Vorsitzenden des Schwebenden Punkt, Herrn Horst Hansen, Freundes- und Förderkreis des Georg-Meistermann-Museums Wittlich e.V.:

Am 16. Januar 2009 wurde ich durch die Mitgliederversammlung des Vereins „Schwebender Punkt e.V.“ zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der bisherige 1. Vorsitzende Albert Klein wurde in einer ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins im Oktober 2008 abgewählt.

Bis zu seiner Abwahl hat Herr Klein in den zurückliegenden sieben Jahren regelmäßig die im Georg-Meistermann-Museum stattfindenden Kunstausstellungen in seiner Doppelfunktion als erster Beigeordneter und als 1. Vorsitzender des Fördervereins eröffnet, wie die Einladungskarten beweiskräftig dokumentieren.

Nach seiner Abwahl hat Herr Klein im „Trierischen Volksfreund“ vom 24.10.2008 öffentlich erklärt:“Für mich ist der Verein tot.“

Die nächste Eröffnung einer Kunstausstellung im Georg-Meistermann-Museum ist am 1.3.2009. Für mich und den Förderverein ist ganz selbstverständlich, daß künftige Ausstellungen wie in den vergangenen sieben Jahren auch vom 1. Vorsitzenden des Fördervereins miteröffnet werden dürfen.

Nun bin ich offiziell von der Verwaltung informiert worden, daß Herr Klein in seiner Eigenschaft als Erster Beigeordneter und Stellvertreter des erkrankten Bürgermeisters Ralf Bußmer verfügt hat, daß ich als neuer 1. Vorsitzender bei den Ausstellungseröffnungen nicht sprechen darf.

Das ist für mich ein absoluter „Maulkorberlaß“ nach selbstherrlicher Manier und Gutsherrenart.

Nachdem Herr Klein erklärt hat, „Für mich ist der Verein tot“, will er nun auch noch den neuen 1. Vorsitzenden mundtot machen. Das nennt man im Volksmund „die Rache des kleinen Mannes“.

Es ist für mich in keiner Weise hinnehmbar, daß ich auf diese Weise als neuer 1. Vorsitzender des Fördervereins und damit gleichzeitig auch der neue Vorstand und letztendlich alle Mitglieder des Fördervereins nicht nur ausgeschlossen, sondern gar ausgegrenzt werden.

Das hat mit Demokratieverständnis absolut nichts mehr zu tun, ist für mich nicht akzeptabel und widerspricht jeglicher pluralistischer Kulturauffassung. Hinzu kommt, daß die Stadt, hier durch Herrn Klein als Erster Beigeordneter wieder einmal in eklatanter Weise gegen geltendes Recht des Art. 5 des Grundgesetztes Abs. 1 (Eine Zensur findet nicht statt) und Abs. 3 (Kunst und Wissenschaft sind frei) verstößt. In seiner Eigenschaft als Erster Beigeordneter ist das für mich eine gravierende Dienstpflichtverletzung.

Der Förderverein ist ehrenamtlich tätig, erhält keinerlei finanzielle Unterstützung der Stadt und fördert uneigennützig in vielfältiger Weise das Georg-Meistermann-Museum der Stadt Wittlich. Daß dann ausgerechnet Herr Klein als augenblicklicher Vertreter von Bürgermeister Ralf Bußmer in dieser Weise mit dem Förderverein, seinen Mitgliedern und mit mir als dem 1. Vorsitzenden so arrogant, selbstherrlich und willkürlich verfährt, das mag verstehen wer will, ich jedenfalls nicht. Ich bin nicht bereit, das so hinzunehmen. Das ist nicht nur in meinen Augen, sondern in den Augen vieler Bürger absolut skandalös.

Das hat beim besten Willen nichts mehr zu tun mit demokratischem Verständnis, hat nun wirklich nichts mehr zu tun mit partnerschaftlichem Respekt und integrativem Miteinander.

Damit wird wieder einmal die Kulturarbeit und die Stadt Wittlich in ihrer Gesamtheit in unverantwortlicher Weise sowohl in der städtischen Innenwahrnehmung als auch in der städtischen Außenwahrnehmung beschädigt.

Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wittlich um Ihre Unterstützung, daß mir das gleiche Recht zugestanden wird wie dem vorherigen 1. Vorsitzenden und ich somit die Möglichkeit habe, bei jeder Ausstellung zu sprechen.

Kulturarbeit und Kunst in der Stadt Wittlich liegen mir sehr am Herzen.

Für Ihre Unterstützung und Hilfe danke ich Ihnen schon jetzt sehr herzlich.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Hansen

1.Vorsitzender, Der Schwebende Punkt

Freundes- und Förderkreis des Georg-Meistermann-Museums Wittlich e.V.

Halali zur Treibjagd in Wittlich ?

Halali zur Treibjagd in Wittlich ?

Der ehemalige Leiter des Kulturamtes der Stadt Wittlich, Horst Hansen, nimmt den amtierenden Kulturamtsleiter, Dr. Justinus Maria Calleen, vor den Attacken des Trierischen Volksfreund in Schutz.

Leserbrief von Horst Hansen (Ungekürzte Originalfassung):

Die Berichterstattung des Redakteurs Harald Jansen unter der Überschrift „Trauzeugen als Museumsbesucher“ hat mich aufgeschreckt. Ja, ich bin fassungslos und einfach entsetzt.

Von 1970 bis 1981 war ich u.a. Leiter des Kulturamtes der Stadt Wittlich. Wir waren in diesen Jahren sehr bemüht, die Kulturarbeit in dieser Stadt aufzubauen und ich glaube, ohne anmaßend zu sein sagen zu können, dass wir viel Erfolg hatten. Die Stadt Wittlich hat sich in diesen Jahren über die Grenzen dieser Region hinaus den Ruf erworben, DIE Kulturstadt zwischen Koblenz und Trier zu sein. Presse, Rundfunk und Fernsehen berichteten laufend über das kulturelle Geschehen in der Stadt Wittlich.

Seit meinem Ausscheiden im Jahr 1981 verfolge ich natürlich mir großem Interesse die Kulturszene, da mir nach zehnjähriger Aufbauarbeit dieser Bereich doch sehr ans Herz gewachsen ist. So gab es für mich manches Erfreuliche, es gab aber auch Dinge, die aus meiner Sicht weniger schön waren. Ich habe mich nie dazu öffentlich geäußert. Ich hatte meine Zeit und diese Zeit war gut. Noch heute wird viel gute kulturelle Arbeit in der Stadt Wittlich geleistet. Ich denke dabei z.B. an den Musikkreis Wittlich mit einem hervorragenden Konzertangebot, oder aber an den hervorragenden Jazz-Club Wittlich und auch an die großartigen Chöre und Orchester mit hunderten von Mitgliedern. Ich denke aber auch etwa an den Arbeitskreis „Heimatliches Kulturgut“ und natürlich an gute Ausstellungen im Alten Rathaus, in der Synagoge oder in der privaten Galerie Bose. Nicht zu übersehen ist auch die überragende und in der ganzen Bundesrepublik anerkannte Arbeit der Stadtbibliothek.

All diese Bemühungen und Leistungen haben in ihrer Gesamtheit zu dem guten Ruf der Stadt Wittlich als Kulturzentrum beigetragen. Eine wesentliche Bereicherung hat die Stadt Wittlich zweifellos durch den Nachlass von Prof. Georg Meistermann und dem damit verbundenen Georg-Meistermann-Museum im Alten Rathaus erfahren. Auf diese Bereicherung darf die Stadt Wittlich mit Recht stolz sein und es ist in der Tat ein „Leuchtturm in der Region“, wie es der „Trierische Volksfreund“ einmal ausgedrückt hat. Ja, es ist eine bedeutende Bereicherung und Ergänzung des kulturellen Angebotes in der ganzen Breite. Ich finde es richtig und dem Kulturauftrag der Stadt entsprechend, wenn es gelingt, möglichst vielen Menschen, ob Jung oder Alt Begegnungsmöglichkeiten mit der Kultur in ihrer Vielfalt und der Kunst im Besonderen zu schaffen. Dabei spielt es wirklich keine Rolle, ob es sich um Kindergartenkinder oder Grundschüler oder aber um einen „zufälligen“ Besucher handelt.

Was sich in jüngster Zeit in der Öffentlichkeit und insbesondere in der Presse abspielt ist m.E. geeignet, nicht nur die Kulturarbeit der Stadt Wittlich schlechthin, sondern darüber hinaus die ganze Breite der Kulturarbeit in Misskredit zu bringen und den guten Ruf der Stadt zu schädigen. Ich bin sicher, dass das mit den vielen Anfeindungen und bitterbösen Leserbriefen letztendlich nicht gewollt ist, aber es führt dazu, ob man will oder nicht. Und damit wird auch die gute Arbeit der vielen Vereine und Organisationen geschädigt.

Mit dem Bericht des Lokalredakteurs Harald  Jansen in der Ausgabe des „Trierischen Volksfreundes“ vom 22./23.11.08 wurde damit wohl ein Höhepunkt erreicht. Das hat nach meiner Vorstellung und bei allem Respekt vor der journalistischen Freiheit und freien Meinungsäußerung nichts mehr mit objektiver Berichterstattung zu tun. Es ist reine Häme, Polemik und persönliche Diffamierung. Ich frage mich allen Ernstes, was Herr Jansen davon hat. Das kommt mir vor wie ein Halali zur Treibjagd auf den Kulturamtsleiter und gleichzeitigen Leiter des Georg-Meistermann-Museums Dr. Justinus Maria Calleen. Ich finde das einfach beschämend und unanständig. Damit wird auch der Ruf der Stadt Wittlich insgesamt beschädigt. Das hat die Stadt nicht verdient und Dr. Calleen auch nicht, der eine gute und qualifizierte Arbeit leistet.

Dieser polemische und diskriminierende Bericht des Herrn Jansen geht einfach „unter die Gürtellinie“. Ich kann da nur sagen: „Herr Jansen, es ist nicht nur genug, das ist zuviel“.

Ja, und dann frage ich mich, wo denn da der Bürgermeister bleibt. Der schaut aus der Ferne zu und reibt sich möglicherweise noch die Hände. Hier scheint mir die Erkenntnis zu fehlen, dass die Städte neben ihrer Pflicht zur materiellen Daseinsvorsorge auch einen kulturellen Auftrag zu erfüllen haben. Schließlich liegt die Förderung von Bildung und Kultur im Interesse der Städte selbst, da die Zukunft und Attraktivität einer Stadt in nicht geringem Masse von der Lösung dieser Probleme abhängt.

Vielleicht sollte man bei der kommenden Wahl des Bürgermeisters die Meinung der Bewerber zu diesem Thema rechtzeitig abfragen.

Von:  Horst Hansen, Dipl.-Komm., Wittlich

Leserbrief von Frau Zepp, ehemalige Mitarbeiterin am Georg-Meistermann-Museum, vom 22.11.2008:

Zum TV Artikel in der Samstagsausgabe: „Trauzeugen als Museumsbesucher“

und dem „Wilbert“: Hereinspaziert

Ich frage mich schon seit einiger Zeit ob einige der Redakteure des TV wirklich recherchieren, oder ob sie einfach ohne genau nachzuprüfen Aussagen Dritter für ihre Artikel übernehmen.

Bis März dieses Jahres habe ich im Alten Rathaus gearbeitet und im Rahmen dieser Tätigkeit auch die Zählung der Besucher mit durchgeführt.

Unter keinen Umständen sollten wir Leute mitzählen, die gar nicht das Museum besuchen wollten.

Im Rathaus findet auch immer der Kartenvorverkauf des Karnevalsvereins statt. Wir wurden in dem Zusammenhang nochmals extra von Dr. Calleen darauf hingewiesen, die Menschenmassen, die an diesen Tagen das Foyer stürmen, nicht mit zuzählen.

Auf keinen Fall sind in dieser Zeit Besucher gezählt worden, die nur ihren Schirm vergessen hatten oder eine Postkarte kaufen wollten. (Wilbert).

Ich finde es gelinde gesagt unverschämt solche Artikel zu verfassen nur um einigen Politikern nach dem Mund zu reden.

Herr Jansen: Mit Ihrer „Meinungsäußerung“ unterstellen Sie allen beteiligten Mitarbeitern des Meistermann-Museums betrügerisches Handeln und verlangen letztlich den „Rausschmiss“ des Kulturamtsleiters. Wenn Sie der Arbeitgeber wären, der auf diese Art und Weise versucht, einen Mitarbeiter loszuwerden, dann würden Sie nach dieser miserablen Recherche vor jedem Arbeitsgericht grandios scheitern.

Eigentlich müssten Sie sich bei den Betroffenen für Ihren Angriff am selben Ort entschuldigen.

Abschliessend: Waren Sie eigentlich selber schon jemals im Georg-Meistermann Museum?

Elke Zepp, Wittlich

MOBBING GEGEN DR. CALLEEN – ENDLICH DAS GRUNDGESETZ RESPEKTIEREN!

Leserbrief von Frau Bose:

MOBBING GEGEN DR. CALLEEN – ENDLICH DAS GRUNDGESETZ RESPEKTIEREN!

Seit Jahren betreibt der Wittlicher Trierische Volksfreund eine Mobbing Kampagne gegen das Georg-Meistermann-Museum und Kulturamtsleiter Dr. Justinus Maria Calleen. Einige Lesebriefautoren, so z. B. CDU-Mann Jürgen Jüttermann, Renate und FWG-Mann Dr. Klaus Petry scheinen mit Willkür und falschen Unterstellungen das Feuer noch schüren zu wollen. Dabei haben diese Personen, wie auch Herr Jansen, seit meiner siebenjährigen Zeit als 2. Vorsitzende des GM-Vereines nicht einmal an einer Ausstellungseröffnung teilgenommen, geschweige denn überhaupt Interesse an dem Museum und seiner hoch qualifizierten Arbeit gezeigt.
Den neusten Höhepunkt des Angriffes, der in unerträglicher Weise weit unter die Gürtellinie ging, lieferte Harald Jansen am 22.11.08. Mit seinem Artikel wollte er wohl zur Treibjagd und Hatz gegen Dr. Calleen ausrufen, dessen „Kopf“ er ungeschminkt forderte. Er scheint damit einigen politischen Kreisen einen Gefallen tun zu wollen, denen die kompetente und mutige Arbeit des Kulturfachmannes ein Dorn im Auge ist. Dabei gewinnt man immer mehr die Sicherheit, dass es eigentlich nicht um das GM-Museum, sondern um die offene, aufrichtige und unerschrockene Erinnerungsarbeit des Kulturamts- und Synagogenleiters im Zusammenhang mit der Aufarbeitung des Nationalsozialismus geht. Das jedoch ist der Dienstauftrag von Dr. Calleen, den er befolgen muss, will er nicht gegen seine Dienstpflichten von „Wahrheit und Klarheit“ sowie gegen das Grundgesetz verstoßen. Es geht nicht um ein „Intendantenrecht“, wie Jüttermann fälschlicherweise behauptet, sondern um die Grundgesetzartikel 5/1 und 5/3: „Eine Zensur findet nicht statt“ und „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei“. Das sollten die Verunglimpfer von Dr. Calleen endlich akzeptieren und respektieren sowie diesem Beispiel als verfassungstreue Demokraten folgen!
Siehe weiter:

Anne-Dorothee Bose, Galeristin, Wittlich

 

Galerie Bose
Contemporary Fine Art
——————————————-
Alte Chaussee 27
D – 54516 Wittlich
——————————————–
Tel:    +49 – 65 71 – 27 37 9
Fax:    +49 – 65 71 – 96 92 81
Mobil:+49 –  1 71 – 82 60 58 4
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Internet: www.GalerieBose.de
E-mail: Galerie.Bose@t-online.de

Scherl darf, Calleen darf auch !

++ Stephan Henkel ++ Trierer Str. 2 ++ D-54516 Wittlich ++

++ Tel. 06571-923146 ++ Mobil: 0160-4533129 ++

++ e-mail: stephhenkel@web.de ++ http://www.buddha-dream.de

  • Leserbrief an den TV ++ Ihre Meinung ++ Kultur

Scherl darf, Calleen darf auch !

Zum Artikel „Scherl darf, Calleen nicht“ (TV. 21. November 2008)

meint dieser Leser:

Bei der letzten öffentlichen Kulturausschusssitzung am 12.

November 2008 im Alten Rathaus war ich persönlich anwesend

und konnte die von Frau Petry in ihrem Leserbrief erwähnte

„Kulturdebatte“ hautnah mitverfolgen.

 Das was der Kulturamtsleiter Dr. Justinus Maria Calleen mit

Zähnen und Klauen verteidigt, ist nicht irgendein elitärer

akademischer Elfenbeinturm, sondern er verteidigt den

„kulturellen Leuchtturm“ Georg-Meistermann-Museum,

Museum für moderne Kunst in Wittlich mit überregionaler

und internationaler Ausstrahlung.

 Gleichzeitig ist er bewusst offen und zugänglich und fördert

eine Vielzahl von breit angelegter Kunst in Wittlich.

Mal ehrlich: Wer diese „heilige Kuh“ Georg-Meistermann-Museum,

Museum für Moderne Kunst, und das dahinter stehende

Kulturkonzept tatsächlich schlachten will, der werfe den ersten

Stein, oder katapultiere sich zurück in die Steinzeit !

 Warum zerredet man jetzt den in zähen Verhandlungen

in Wittlich erreichten und letztlich von allen Fraktionen

getragenen Kulturkonsens ?

Das ist Kamikaze-Politik vom Feinsten.

Wer jetzt versucht, das bisher Erreichte, dieses Renommé,

zu zerreden, mit provinzieller Kleingeisterei zu zerstören

und mit kleinbürgerlichem eifersüchtigen und sozialneidischem

Gezänke zu diskreditieren, der macht einen dummen

Schildbürgerstreich und tut Wittlich und der Kultur

in Wittlich mit Sicherheit keinen Gefallen.

Nun gut: Wo viel Licht ist da gibt es leider auch Schatten.

Hier zu erwähnen sind die bisher doch eher niedrigen

(im TV vom 22. November 2008 zitierten) Besucherzahlen,

nämlich aktuell ca. 6000 Besucher pro Jahr.

Daran Kritik zu üben, ist legitim, mit voreiligen und

einseitigen Schuldzuweisungen sollte man aber sehr vorsichtig

sein.

Folgende Fragen drängen sich hier auf:

 1.) Kann oder sollte man überhaupt den Erfolg eines

Museums für Moderne Kunst nur und ausschließlich messen

an der Besucherfrequenz bzw. an der effektiven Anzahl an

Besuchern ?

Übrigens: Um an genaue Zahlen zu gelangen, müsste man durch-

nummerierte Eintrittskarten ausgeben.

2.) Könnte man nicht durch gezielte Kampagnen und Aktionen

die Besucherzahlen substantiell erhöhen ? Ich denke da

vor allem an einen regelmäßigen Besuch des Museums von

Schulklassen aus der Region mit ihren Kunstlehrern im

Rahmen des Kunstunterrichtes.

 3.) Vielleicht sollten sich die Wittlicher Bürger und Einwohner

der benachbarten Gemeinden einmal überlegen, ob sie diese

kulturelle Einrichtung, die sie ja schließlich über Steuergelder

mitfinanzieren, die ja aber ansonsten für Jedermann/frau

kostenlos und frei zugänglich ist, ob sie diese kulturelle

Einrichtung nicht vielleicht doch mal öfter besuchen

sollten und ein bisschen mehr Interesse für Georg

Meistermann und für die Moderne Kunst aufbringen ?

Von: Stephan Henkel

Von: Bernhard Hilgers [bernhard.hilgers@arcor.de]
Gesendet: Montag, 24. November 2008 18:00
An: Suennen Sonja
Betreff: Weiterhin Streit um das Meistermann-Museum

Nun war ich eigentlich der Meinung, dass der seit Monaten anhaltende Streit
um das Meistermann-Museum im Stadtrat ausgestanden sei. Doch nun wird
der Leserbief einer Frau Petry im TV publiziert und Redakteur Harald Jansen,
den ich ansonsten sehr schätze, schickt ohne Not einen ironisch-sarkastischen
Kommentar hinterher.
Manche Kreise der Stadt haben sich wohl auf den Kulturamtsleiter
eingeschossen und sie wollen von der Stichelei nicht lassen,
weil ihnen diese Person nicht ins Konzept passt.
Fakt bleibt: Die Bürger der Stadt müssen darüber befinden, ob sie,
wie der TV trefflich an anderer Stelle berichtet, mit dem Meistermann-
Museum einen „kulturellen Leuchtturm“ in Rheinland-Pfalz erhalten
wollen, oder ob das „Alte Rathaus“ zu einem besseren „Heimatmuseum“
herunterkommen soll.
Es gibt und gab im Wittlicher Museum herausragende Präsentationen,
jüngst die Hrdlicka-Ausstellung. Die bundesdeutsche Presse hat diese
Leistungen registriert und entsprechend kommentiert.
Konstruktive Kritik ist immer erlaubt und erwünscht.
Destruktives Geschwafele gehört bei Unkenstein in
die Lieser. Denn dort ist der Tiefgang entsprechend.
Bernhard Hilgers
Trierer Landstraße 107
54516 Wittllich

siehe auch:

http://1wittlicher2intelligente3liste.blog.volksfreund.de/2008/12/01/mobbing-gegen-dr-calleen-endlich-das-grundgesetz-respektieren/