Wittlich: Wahnsinnsprojekt Stadt am Fluss, Platz an der Lieser – Fundamentalkritische Analyse und Schwächen des Projekts

Wittlich: Wahnsinnsprojekt Stadt am Fluss, Platz an der Lieser – Fundamentalkritische Analyse und Schwächen des Projekts

Erst einmal zum Mitschreiben:

Ganze 7 Sätze = 1/3 Seite von insgesamt mehr als 60 Seiten in der BGH Plan Studie behandeln lapidar das Kernprojekt: Umgestaltung des Platzes an der Lieser – Mauerbruch auf 20m – Treppen – Änderung der Verkehrsführung – mobiler Hochwasserschutz:

http://www.wittlich.de/fileadmin/download/leben_und_wohnen/Lieserufer/Aufwertung_Lieserufer_Endfassung_2014-05-21.pdf

http://www.bghplan.com/de/projekte/item/142-wittlich-aufwertung-des-lieserufers.html

“ Die Variante mit dem größten Aufwand aber auch mit der größten Wirkung ist die Öffnung des Platzes an der Lieser zum Fluss hin. Öffnung vom Ufer bis auf den Platz an der Lieser mit einer Verlagerung des Verkehr. Die Verkehrsführung müsste entweder im Randbereich um den Platz herum erfolgen (evtl. als Einbahnstraße) oder weiträumig umgeleitet werden.“

* Je großzügiger die Öffnung gestaltet wird, desto sichtbarer wird die Lieser und umso näher rückt der Fluss in die Stadt. Abhängig vom Ausmaß der Öffnung kann diese stufenweise vom Niveau der Feldstraße bis hinunter auf das Niveau der Lieser erfolgen. Dabei sind die oberen Stufen großzügig auszulegen, so dass noch eine gastronomische Nutzung stattfinden kann.

* Ebenfalls könnte neben einer optischen auch eine ökologische Aufwertung des Ufers im Bereich der geöffneten Hochwasserschutzmauer erzielt werden. Mit der teilweisen Rückverlagerung des Hochwasserschutzes würde für die Lieser zusätzlicher Retentionsraum bei Hochwasser geschaffen werden und die Ufergestaltung könnte naturnäher ausgeführt werden. 

* Konflikte:  Der Hochwasserschutz wäre bei allen Varianten, die eine Veränderung der Hochwasserschutzmauer bedingen, mittels mobiler Hochwasserschutzwände zu ergänzen, da das Geländeniveau des Platzes an der Lieser unterhalb des Niveaus der aktuellen Hochwasserschutzmauer liegt. Ebenfalls ist für den Stadt Wittlich – Aufwertung Lieserufer – Erläuterungsbericht geöffneten Bereich der Hochwasserschutzmauer eine Abdichtung des Untergrundes vorzunehmen, um den Hochwasserschutz zu gewährleisten.“ 

Mein Kommentar:

Visualisierungen, 3D-Modelle oder gar ein Miniaturmodell der Endfassung des Projektes und des Platzes an der Lieser: Fehlanzeige !!! Gar nix !!!!! Niente !!!! Ähhh? Warum ???? Ein Drittel Seite des Projektes von mehr als 60 Seiten: Reicht nicht !!!! Abgelehnt !!!!

Statt dessen eine unklare und schwammige Retouche-Zeichnung, die rein gar nichts Konkretes aussagt:

„Durch die Umgestaltung des Uferbereiches „Platz an der Lieser“, die Abflussoptimierung im Bereich der Altstadtbrücke sowie die Renaturierung des Rommelsbaches soll der Hochwasserschutz im Innenstadtbereich der Lieser verbessert werden und gleichzeitig die Beziehung der Stadt zum Fluss gestärkt werden.

Eine zum Verweilen ausgebaute Stufenanlage stellt die Verbindung zur Lieser wieder her.

Der Hochwasserschutz steht dabei an 1. Stelle. Mobile Hochwasserschutzelemente entlang der Stufenanlage sollen künftig für einen effektiven und schnell einsetzbaren Schutz gegen Hochwasser bieten.

Die Abgrabungen im Sohl- und Uferbereich der Lieser schaffen zusätzlichen Raum für den Fluss. Mit der Renaturierung des Rommelsbaches wird dessen Mündung in die Lieser aufgeweitet und das Bachbett in die Neugestaltung eines Wasserspielplatzes integriert. Der Entwurf zur Aufwertung des Lieserufers wurde im Juli 2016 vom Stadtrat beschlossen. Die wasserrechtliche Genehmigung der SGD-Nord zur Umsetzung der Maßnahme liegt vor.“

Soweit die Darstellung des Projektes seitens der BGH Plan Trier.

Dies sind die bis dato einzigen gelieferten Fakten für das ominöse Projekt: Stadt am Fluss, Patz an der Lieser. Und das ist herzlich wenig, was hier dargestellt wird.

Im Folgenden gehe ich auf die einzelnen dargestellten Punkte und deren offensichtliche Schwächen ein:

1.) „Es könnte (Konjunktiv!) eine ökologische Aufwertung des Ufers im Bereich der geöffneten Hochwasserschutzmauer erzielt werden.“

Mein Kommentar: absoluter Unsinn und „Verarsche!“ Was hat eine geöffnete Hochwasserschutzmauer, bitte schön, mit „ökologischer Aufwertung“ zu tun?? Gar nix !!!! Glauben Sie mir: grober Unfug!!!!! Optisch: möglicherweise. Das ist aber auch Alles!!! Optik ? Aber zu welchem Preis !

2.) „Die Ufergestaltung könnte naturnäher ausgeführt werden.“

Mein Kommentar: Totaler Quatsch !!!!! Wie, bitte schön, soll eine Ufergestaltung mit einer Treppe „naturnah“ ausgeführt werden. Ist eine Steintreppe Natur bzw. naturnah?

Darf man mal lachen? Das ist ein schlechter Witz !!!!!! Sonst nix !!!!

3.) „Bei einer Öffnung des Platzes sind die oberen Stufen großzügig auszulegen, so dass noch eine gastronomische Nutzung stattfinden kann.“

Mein Kommentar: Vollkommener Unsinn !!!!!! Erst einmal gibt es schon eine Gastronomie mit Freisitz direkt am Platz an der Lieser. Diese wird durch die dramatische Annäherung des fließenden Verkehrs, zur Stadt hin, an diese Gastonomie und die damit verbundene dramatische Reduzierung des Platzes an der Lieser extrem behindert und verliert jeglichen Charme und Reiz. Wollen Sie wirklich direkt neben dem fließenden Verkehr ausharren und ein Bier trinken??? Auf der dahinter geschaffenen Platte mit Treppen wird es mit Sicherheit keinen weiteren Raum für eine ansprechende Gastronomie geben. Höchstens vielleicht eine Frittenbude !!!!!!! (Machen wir jetzt aus der Porta `ne Frittenbud, oder wat!!!!)

4.) „ Mit der teilweisen Rückverlagerung des Hochwasserschutzes würde für die Lieser zusätzlicher Retentionsraum bei Hochwasser geschaffen werden.“

Mein Kommentar: Totaler Schwachsinn !!!! Verarsche !!!!!! Retentionsraum bedeutet Rückzugsraum für das Wasser. Jetzt mal meine Frage? Wohin soll sich das Wasser denn angeblich hin zurückziehen? Vielleicht in die Innenstadt? Hä?

Selbst wenn man den mobilen Hochwasserschutz rückverlagert, d.h. sukzessive auf die Treppen, dann erreicht man damit mit absoluter Sicherheit keinen zusätzlichen Retentionsspielraum !!!! Was für ein Quatsch !!!!! Erstens mal ist das eine absolut zu vernachlässigende Grösse (max. ein, zwei drei Kubikmeter Wasser, spielt bei Hochwasser gar keine Rolle!!!!), zum zweiten müsste man dann bei steigender Flut sukzessiv den mobilen Hochwasserschutz rückführen, was wiederum Quatsch ist und zum dritten würde man sich damit ein noch viel größeres und gravierenderes Problem an den Hals hängen:

Sollte es einmal bei der Frühjahresschneeschmelze zu einer dramatischen Häufung von Eisbruchschollen zusammen mit Schwemmholz kommen, dann rammelt diese gesamte Masse gegen die frontale Treppenmauer an der Brücke, staut sich zurück, stapelt sich gegen den mobilen Alu-Hochwasserschutz und rammelt diesen in Grund und Boden, was zu einem Dammbruch führt mit verheerenden Auswirkungen. Glauben sie mir. Ausserdem gibt die BGH Plan Skizze ja dezidiert auch selbst noch zu bedenken, dass „das Geländeniveau des Platzes an der Lieser unterhalb des Niveaus der aktuellen Hochwasserschutzmauer liegt.“

Aus allen diesen oben genannten Gründen ist meines Erachtens sowieso davon auszugehen, dass der mobile Hochwasserschutz nicht rückverlagerbar, sondern nur und ausschliesslich vorne (die jetzige Mauer im Flutfall ersetzend) angebracht werden kann und somit null Retention darstellt. In den Plänen der BGHPlan reine Makulatur und Schönfärberei!!!!!!!! „Hochwasserschutz im Innenstadtbereich verbessert“ – Hä? Schwachsinn, reines Wunschdenken, „Verarsche“ und Beruhigunspille für die nicht informierten Bürger, sonst gar nix !!!!!!!

Frage: Wo sind Berechnungen oder Sonstiges seitens der BGH Plan Trier aufgeführt? Wo sind Modellstudien und Worst-Case Szenarien behandelt? Gar nix!!!! Niente !!!!! Fehlanzeige !!!!! Es ist mir ein Rätsel, wie die Wasserbehörde so einen Mist genehmigen kann !!!!!!!  Übrigens, rechts der Lieser ist ein Steilhang und der kann sowieso nicht als Retentionsraum angeführt werden.

5.) Kommen wir jetzt zu der, von der BGH Plan propagierten, angeblichen „Abflussoptimierung im Bereich der Altstadtbrücke sowie zu der angeblichen Renaturierung des Rommelsbaches“.

Mein Kommentar: Was, bitte schön, wurde denn angeblich an der Rommelsbach renaturiert? Lediglich die letzten paar Meter der Rommelsbach wurden dem Rohrdurchfluss entzogen !!!!!! Das ist kurz und schmerzlos die einzigste so genannte „Renaturierung“. Wie kann man dies Renaturierung nennen? Wenn man dann daraus einen Badespielplatz macht, der direkt mit Natur bzw. mit „Renaturierung“ rein gar nichts, aber auch null zu tun hat.

Es ist eine absolute Frechheit und ein Schlag ins Gesicht jedes Naturliebhabers, ein solches Vorgehen als „Renaturierung“ zu bezeichnen. Diese Menschen wissen offensichtlich gar nicht, was Renaturierung bedeutet, bzw. sie wissen mit dem Begriff gar nichts anzufangen. Das ist mehr als ärgerlich, wenn man bedenkt, dass der amtierende Bürgermeister ja eigentlich Förster ist und hier mit Schlagworten um sich schmeisst, die mit nichts zu begründen sind. Das finde ich armselig und traurig !!!!!

Dazu muss ich natürlich sagen, dass meine Kritik diesen Bereich seitens der Rommelsbach eigentlich gar nicht berührt, wie ich eindeutig klar gestellt habe. Mit anderen Worten habe ich persönlich nichts einzuwenden gegen das Rommelsbach-Projekt, sondern ausschliesslich gegen das „Platz an der Lieser  – Zerstörungs- und Mauer-Projekt“. Trotzdem kotzt es mich an (sorry, muss ich mal sagen), dass man die Bürger mit solch dümmlichen Schlagwörtern einzulullen und zu vergackeiern versucht. Abgesehen davon: Was ist, wenn durch die neugeschaffene Öffnung der Rommelsbachmündung nun doch im Hochwasserfall die Flut hochschleicht bis zur Schule, Kindergarten und Parkplatz. Dann kommt das Wasser sogar offiziell über die Lieserbrücke wieder zurück in die Stadt gelaufen? Denkt mal drüber nach!!!!

6.) Kommen wir jetzt zu den ominösenAbgrabungen im Sohl- und Uferbereich der Lieser“, die angeblich „zusätzlichen Raum für den Fluss schaffen“.

Meine Antwort: Geht`s noch ??? Voller Schwachsinn !!!!!! Wie will man, bitte schön, im Bereich der Lieser an der geplanten Maueröffnung mit Treppe durch ominöse Abgrabungen im Sohl- (=Uferbett) und Uferbereich zusätzlichen Raum für den Fluss schaffen??? Das ist Schwachsinn in der absoluten Reinstform !!!!!!!!

Jeder Laie weiss bzw. kann sich denken, dass, wenn ich das Uferbett ausbaggere, damit in keinster Weise der Wasserspiegel des Baches abgesenkt werden kann. Spätestens an der Brücke führt dies zum automatischen Rückstau und damit zur Re-Nivellierung des vorhergehenden Wasserspiegels.

Hallo????? Was ist das denn ???? Das ist ja Voll-„Verarsche“ und wird ja immer doller!!!!!!!. Ausserdem rutscht sowieso der Flusskies nach und nivelliert das Flussbett in kürzester Zeit. Also mehr Schwachsinn geht wirklich nicht, das sieht sogar jeder Laie ein !!!!!! Auf der anderen Uferseite kann man sowieso nichts mehr abgraben und bei der Treppe eh´ nix. Also: Was soll das?

7.) Übrigens: Aus gut informierten Kreisen habe ich erfahren, dass das gesamte Projekt: Stadt am Fluss lediglich deswegen genehmigt wurde, sowohl wasserrechtlich als auch finanztechnisch, weil die Grüne Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Frau Höfken, einen Deal mit Frau Klöckner gemacht habe, um dem Herrn Rodenkirch sein visionäres Projekt und Denkmal zu ermöglichen, damit er als „visionärer“ Architekt in die Geschichte eingeht und wieder gewählt wird.

Die Grünen hätten das Projekt zähneknirchend durchgewunken, um damit ein anderes wichtiges Projekt durch zu bekommen, was sonst gescheitert wäre. Sehr interessant, was man da so alles hinten rum erfährt !!!!!!!!!!! Nicht wahr ?

Da es zur Zeit in Mainz keinen adäquaten Posten für Herrn Rodenkirch gibt und seine Personalie dort momentan nicht gefragt ist, zieht man es vor, Rodenkirch unterdessen noch ein zwei Jahre als Bürgermeister in Wittlich zu „parken“, bis dann eventuell möglicherweise ein Posten frei wird.

Offensichtlich verfüge ich über weit bessere Quellen, als die lokale Presse, die sich völlig unbedarft zeigt, den Kopf in den Sand steckt und ihre Informationspflicht vernachlässigt, möglicherweise im Auftrag gewisser Kreise des lokalen Establishments.

Ich fordere den amtierenden Bürgermeister, Herrn Rodenkirch auf, sich nun endlich nicht weiter tot zu stellen und aus seiner feigen Deckung herauszukommen, um die Bürger pflichtgemäss über die hier geschilderten Umstände zu informieren und sich einem Wahlkampf auf Augenhöhe mit seinen Bürgen und seinem Herausforderer zu stellen.

Ich werde zum jetzigen Zeitpunkt nicht mein ganzes Pulver verschiessen, sondern ich werde meine Asse im Ärmel behalten und zum gegebenen Zeitpunkt, wohl dosiert, bis kurz vor der Wahl, meine Trümpfe aufspielen. Und glauben Sie mir, ich habe noch einige Asse im Ärmel.

Sie glauben gar nicht, wie schnell die Stimmung kippt in der Stadt, wenn der Bürgermeister jetzt nicht reagiert. Das haben wir doch alles schon erlebt mit der Karrstrasse. Der Bürgermeister treibt ein gefährliches Spiel, wenn er glaubt. dies unterschätzen zu müssen. Warum ist er beratungsresistent? ich habe doch nun wirklich schon viele Vorschläge zur Güte getan. Irgendwo sind Grenzen, das sagt u.a. auch Seehofer.

Weiterhin wurde mir aus gut unterrichteten Kreisen zugetragen, dass die beteiligte Trierer Firma BGH Plan nicht unbedingt sehr froh ist mit dem Auftrag, den sie durchführen soll, da im Falle eines Fehlschlages durch Entfernen der Hochwasserschutzmauer mit Flutfolgeschäden ein hoher Entschädigungsbetrag auf sie zu käme, der in dem Fall nicht mehr durch höhere Gewalt erklärbar ist, sondern hausgemacht ist.

Die Stadt wird dann schnell versuchen, sich aus der Verantwortung zu ziehen. (Planungsmängel etc.) Über solche Sachen ist schon manche Firma bös gestolpert und bankrott gegangen !!!!! Besser Finger weg von solchen Sachen !!!!!!! Man muss ja nicht alles mitmachen !!!!!!!! Lieber mal einen faulen Auftrag sausen lassen. Ist manchmal viel gesünder. Alte Bauernweisheit !!!

Zu allem Überfluss wirbt man sogar noch mit angeblicher „Barrierefreiheit“. Man ist sich wirklich für nix zu schad`!!!! Wie soll, bitte schön, ein Rollstuhlfahrer die Treppen hinunter zur Lieser bewältigen? Schon die Querung der belebten Feldstrasse wird für Viele eine Qual. Es sei denn, man hätte noch einen Aufzug bis zur Lieser und eine barrierefreie Querungsbrücke (wer soll das bezahlen?) vorgesehen.

Ich denke einmal mehr gemeinsam mit Ihnen, verehrtes Publikum: mehr „Verarsche“ und mehr „Sinnentleerung“ von Schlagwörtern in nur 7 Sätzen geht gar nicht! Oder ist das etwa der „Zeitgeist“ der „alternativen Fakten“ im postfaktischen Zeitalter ?

Verehrte Bürger, mal ganz unter uns, bitte gehen Sie zur Wahl am 12. März diesen Jahres. Und bitte wählen Sie diesmal Henkel. Das ist Ehrensache !!!!!!!!

PS: Jetzt wird der Eine oder Andere sagen:“Ja, aber diese Technik mit diesen mobilen Hochwasserschutzwänden, die gibt es doch auch in Köln und anderswo. Das hat sich doch bewährt, etc.“ Ja gut, aber die machen das aus der Not heraus, weil dort grosse Uferflächen vor dem Strom geschützt werden müssen. Die machen das mit Sicherheit nicht aus Spass.

Hier reisst man freiwillig und ohne Not die Schutzmauern ab, beseelt von der vagen Hoffnung, dass es irgendwie schon gut geht. Das ist der kleine, aber feine Unterschied, den es zu beachten gilt. Keiner würde dort freiwillig Schutzmauern abreissen. Möglicherweise geht das ja auch ein paar Jahre gut, aber irgendwann kommt der Hammer und dann das grosse Gejammer. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Es geht dann nicht mehr darum, ob was passiert, sondern nur noch darum, wann was passiert.

Ich persönlich empfehle der Stadt Wittlich jetzt schon, den neuen Bademeisteranwärter, der jetzt aktuell per Stellenausschreibung gesucht wird, sinnigerweise am neu geschaffenen Badespielplatz an der Rommeslsbachmündung einzusetzen, um sicher zu stellen, dass bei gehobenem Wasserstand, auch im Sommer, nicht irgendwelche unvorsichtigen Kleinkinder von der Strömung erfasst und flussabwärts abgetrieben werden. Sorry, ich muss das leider so deutlich aussprechen, weil es so ist wie es ist.

Wenn Herr Rodenkirch in seinem aktuellen Interview mit dem Wittlicher Wochenspiegel auf die Frage: „Was halten Sie von Ihrem Herausforderer, dem Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Wittlich, Stephan Henkel?“ antwortet: „Das ist Demokratie.“, dann kann man das so verstehen, dass er meint: „Das ist leider Demokratie.“, also „demokratie-feindlich“ gesinnt interpretiert, oder man könnte im positiven Sinne den kryptischen Satz des Bürgermeister im positiven Sinne auch so verstehen, dass er meint: „Ja schauen Sie mal, das ist gelebte Demokratie in unserer schönen Stadt Wittlich.“

Da ich ein eher positiv motivierter Mensch bin, will ich das einmal gnädigerweise im letzteren Sinne verstanden wissen und kann somit dem Bürgermeister in dieser Frage ausnahmsweise einmal den Rücken stärken, wenn ich mich denn nicht irren sollte, was die geäusserte Intention betrifft, ohne jetzt naiv zu erscheinen.

Möglicherweise haben gewisse Kreise zwischenzeitlich einen Kodex erschaffen, der gewisse ethische Grundsätze ins Gegenteil zu verkehren sucht, was aufgrund meiner Loyalität zu den Werten unserer christlich-abendländischen Kultur nicht in mein Weltbild zu passen scheint. Gegen Heimtücke und Zersetzung ist leider bis dato noch kein Kraut gewachsen.

Jetzt komme ich aktuell zu sprechen auf den im selben Artikel des Wochenspiegels geäusserten Anspruch des amtierenden Bürgermeisters auf die „Evolution“. Ich bin froh, hier einen vertretbaren Ansatz auf Opposition gefunden zu haben, in dem dass ich, konträr zu dem Ansatz des amtierenden Bürgermeisters, den Anspruch auf „Revolution“ vertreten möchte. Revolution in dem Sinne, dass in unserer Stadt endlich ein Politikwechsel ermöglicht wird, der die sogenannten etablierten Eliten dazu bringt, gemeinsam mit allen Bürgern unserer Stadt, eine humane und an den Bedürfnissen aller Bürger orientierte, dem Gemeinwohl verpflichtete, Stadtpolitik zu betreiben, die nicht nur Cliquen, Eigeninteressen und Egoismen bedient, sondern im Gegenteil die vielfältigen und gemeinsamen Interessen aller Bürger unserer Stadt angemessen berücksichtigt. Jawohl !

Interessanterweise bedeutet „Revolution“ im historischen Kontext betracht gleichwohl immer auch „Evolution“, weil Revolution irgendwann zwangsläufig immer einen historisch evolutiven Charakter entwickelt, der die historische Revolution zu einem prägenden evolutiven Faktor macht, der im günstigsten Fall die Entwicklung, bzw. den Fortschritt, vorantreibt, so dass man sich hier gegebenenfalls, wenn auch unter verschiedenen Prämissen, irgendwann am gleichen Punkt treffen könnte, wohlwollend betrachtet.

 

Wittlich: Baustopp am Platz an der Lieser – Kundgebung Fr., 10.02.2017

Kundgebung des Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Wittlich, Stephan Henkel, am Platz an der Lieser am kommenden Freitag, 10. Februar 2017 um 17 Uhr.  Aktion: Rettet die Bäume und den Lieserplatz !!!!!!!

Alle interessierten Bürger der Stadt Wittlich, der Verwaltung und des Stadtrates sowie Presse sind eingeladen. Bitte um zahlreiches Erscheinen.

Aktuelles Thema: Dringende Bitte um einen einstweiligen, zeitlich befristeten Baustopp (bis nach der Bürgermeisterwahl am 12. März) am Platz an der Lieser (betrifft nicht das gegenüberliegende Projekt an der Rommelsbach) für das:

Projekt: Wittlich – Stadt am Fluss: Aufwertung des Lieserufers – Im Mai 2016 im Wittlicher Stadtrat beschlossen, geplant von: umweltplanung und landschaftsarchitektur gmbh

http://www.wittlich.de/fileadmin/download/leben_und_wohnen/Lieserufer/Aufwertung_Lieserufer_Endfassung_2014-05-21.pdf

Es folgen nun die Begründung und die Hintergründe für die geplante Aktion und die Kundgebung.

https://www.facebook.com/events/742587392572153/

https://www.facebook.com/stephhenkel

 

Wittlich – Bürgermeisterwahl – 2017: DEAL OR NO DEAL ? This is the question.

Wittlich – Bürgermeisterwahl 2017: DEAL OR NO DEAL, This is the question. Best Case und Worst Case Szenarien rund um die Wittlicher Bürgermeisterwahl.

Aus aktuellem Anlass möchte ich nun, wie versprochen, meine Neujahrsansprache und das darauf folgende moralische Angebot an die Bürger und Wähler der Stadt Wittlich fortsetzen. (Damit Sie den Text ganz lesen, habe ich das Wichtigste nach unten gepackt).

Wie in dem Artikel vom 25.01.2017 von Frau Sünnen im Trierischen Volksfreund erwähnt, bleibt es nun „mangels weiterer Bewerber bei der Wahl zwischen Henkel und Rodenkirch“ am 12. März 2017.

Weiter erwähnte Frau Sünnen, dass “ der ehemalige Forstbeamte sich 2009, damals noch parteilos, gegen weitere fünf Kandidaten, darunter auch Henkel, im ersten Wahlgang mit 59,35 Prozent durchgesetzt hatte“.

Herr Rodenkirch war damals parteiloser Kandidat, der in Wittlich eingeführt wurde von seinem politischen Mentor, dem ehemaligen FDP-Wirtschaftsminister Dr. Hans Friderichs. Zu diesem Zeitpunkt ging man noch davon aus, dass sich Herr Rodenkirch in der Folge gegebenenfalls für eine Mitgliedschaft in der FDP entscheiden würde. Ob dies dann im weiteren Verlauf doch nicht opportun erschien, oder ob in der Tat politische Gesinnungsgründe für seine Entscheidung für eine folgende CDU-Mitgliedschaft verantwortlich sein mögen, kann ich an dieser Stelle nicht beurteilen.

Ich war damals ebenfalls parteiloser Kandidat, allerdings mit SPD-Parteibuch, parteilos lediglich deswegen, weil die Wittlicher Partei-Oberen der SPD mir die Gefolgschaft der Partei, wie bekannt, aus eher fadenscheinigen Gründen, vorenthalten haben.

Ob dies letztendlich damals zu einem gravierend anderen Wahlergebnis geführt hätte, kann heute nicht mehr zweifelsfrei rekonstruiert werden, erscheint aber eher unwahrscheinlich und ist in der Sache heute unerheblich.

Die Vorstellung, auch einmal in Wittlich, eingefahrene Wege zu verlassen und mit Mut zum Risiko auch einmal einen Kandidaten zum Bürgermeister zu wählen, der eben nicht mit dem politischen Establishment verbandelt ist, wie das Beispiel Trump in Amerika zeigt, wäre vielleicht eine spannende Alternative für viele Bürger in der Stadt Wittlich, mal frischen Wind zuzulassen und sich über unkonventionelle Lösungen in der Stadtpolitik zu erfreuen.

Wenn, hätte, wäre (Konjunktiv): Ich sage Ihnen ganz ehrlich. Wenn ich damals, 2009, zum Bürgermeister der Stadt Wittlich gewählt worden wäre, würde ich heute mit Sicherheit irgendwo in Mainz oder in Berlin an verantwortlicher Stelle ein höheres Amt ausführen.

Damals, 2009, hatte ich noch diesen politischen Ehrgeiz. Ich hätte damals diese Position genutzt, um politisch weiter zu kommen und womöglich politisch Karriere zu machen, wie z.B. der ehemalige Bürgermeister aus Würselen, Herr Martin Schulz. Immerhin habe ich lange Jahre Politikwissenschaft studiert und das ist mein gelernter Beruf.

Heute, 8 Jahre später, habe ich diesen Ehrgeiz aufgegeben und würde mich ohne weiteres mit der Funktion des Bürgermeisters der Stadt Wittlich begnügen, ohne weitergehende politische Ambitionen. Das heißt aber auch, dass ich mich voll auf dieses Amt konzentrieren und meinen Ehrgeiz demzufolge ausschließlich auf dieses Amt konzentrieren würde, zum Wohle aller Bürger dieser unserer Stadt Wittlich.

Darum verstehe ich persönlich, ehrlich gesagt, nicht, warum der amtierende Bürgermeister der Stadt Wittlich, Herr Rodenkirch, (der ja einige Jahre jünger ist als ich), nicht seine vielgepriesenen persönlichen, politischen und rhetorischen Talente einsetzt, um an geeigneter Stelle politisch aktiv zu werden und seine politische Karriere zu verwirklichen, anstatt sich weiter um das Bürgermeisteramt der Stadt Wittlich zu bewerben und so den Weg frei zu machen, wie es z.B der Vorsitzende der SPD, Herr Gabriel, mit der Kandidatur von Herrn Schulz aktuell vorgelebt hat.

Einfach mal jemand anderem den Vortritt lassen, um dann selber z.B. Aussenminister o.ä. zu werden. Das wäre ein wichtiges politisches Signal in Wittlich und politisch korrekt in den Augen vieler Bürger.

Sollte der amtierende Bürgermeister der Stadt Wittlich, Herr Rodenkirch allerdings in der Tat keine weiter gehenden politischen Ambitionen haben und weitere 8 Jahre als Bürgermeister der Stadt Wittlich zur Verfügung stehen wollen, dann ist dies selbstverständlich absolut legitim, sollte aber so auch dem Bürger vermittelt werden.

Ich persönlich musste in meinem bisherigen Leben auch einsehen, dass nicht alles zugleich möglich ist, was bisweilen auch eine gute Lektion sein kann. Fakt ist, dass die Bürger wahrheitsgemäß aufgeklärt werden wollen, dass sie wahrheitsgemäß informiert werden und dass mit offenen Karten gespielt wird, damit keine Unklarheiten aufkommen.

Ich persönlich könnte mir durchaus verschiedene Szenarien vorstellen, die entweder in einem einvernehmlichen Deal resultieren, der allen beteiligten Parteien und auch den Wittlicher Bürgern gerecht wird (best case oder win-win scenario), oder (worst case scenario)=kein Deal letztendlich zum Nachteil aller beteilgten Parteien und der Bürger. Dazwischen gibt es wahrscheinlich nichts wirklich Brauchbares.

1.) Best-Case oder Win-Win-Szenario:

Der amtierende Bürgermeister der Stadt Wittlich erhält einen Ruf in ein höheres Amt in Mainz und verzichtet demzufolge auf eine weitere Kandidatur in Wittlich zugunsten seines einzigen Mitbewerbers Stephan Henkel.

Folge: dem amtierenden Bürgermeister wäre mit einer höheren Position in Mainz gedient. Er könnte sich dort auf seine politische Karriere konzentrieren. Er könnte Frau Klöckner bei der Herbeiführung eines Regierungswechsels in Rheinland-Pfalz bei der nächsten Landtagswahl tatkräftig unterstützen und sich die Option auf ein dann zu erwartendes Ministeramt in einer möglichen Landesregierung unter der Führung von Frau Klöckner sichern. Tolle Aussichten für Herrn Rodenkirch.

Ausserdem könnte Herr Rodenkirch an geeigneter Stelle im Ministerium in Mainz auch sehr viel Unterstützungsarbeit für Wittlich und für die Region leisten, was letztendlich allen Wittlicher Bürgern zugute käme. Hört sich doch gut an.

Herr Rodenkirch müsste dafür lediglich ein kleines Opfer erbringen, in dem dass er den Wittlicher Bürgern, im Einvernehmen mit seinem Mitbewerber, in dem Fall ich, mitteilt, dass die Wittlicher Bürger bei der Wahl am 12. März bitte nicht ihn, sondern Herrn Henkel zu seinem Nachfolger wählen, da er ja einen neuen Posten in Mainz antritt und so als Bürgermeister nicht mehr zur Verfügung steht. So könnten wir uns einen aufreibenden Wahlkampf mit all seinen politischen Spitzen ersparen und uns gemeinsam, einvernehmlich und konstruktiv auf die wichtigen Sachthemen der Wittlicher Lokalpolitik für die nächste Legislatur konzentrieren, was für die Stadt und für alle Bürger sinnvoll erscheint.

Die Bürger folgen der Empfehlung des Herrn Rodenkirch und wählen demzufolge am 12. März den neuen Bürgermeister Stephan Henkel. Herr Rodenkirch wahrt sich somit seine Pensionsansprüche, in dem er pro forma erneut zur Wahl antritt, gestaltet aber gleichzeitig einen sauberen Übergang und Machtwechsel in Wittlich zum Wohle aller Bürger und zum Wohle seiner eigenen politischen Karriere.

So erhalten die Wittlicher Bürger zum Einen einen neuen und kompetenten Bürgermeister, der mit Unterstützung seines Amtsvorgängers einvernehmlich die Konzeption und die Planungssicherheit für die nächsten 8 Jahre garantiert, und zum Anderen ermöglichen die Bürger Herrn Rodenkirch (in dem sie ihn frei geben), sich an geeigneter höherer Stelle zu profilieren und somit Wittlich und die Region in Mainz oder vielleicht sogar irgendwann in Berlin zu fördern und zu repräsentieren.

Mal ganz ehrlich: Dies wäre mit Abstand die beste aller möglichen Lösungen, eine absolute Win-Win-Situation und ein mutiger, generöser und sogar genialer Schritt des noch amtierenden Bürgermeisters, Herrn Rodenkich. Ich persönlich denke einmal mehr, dass Herr Rodenkirch gut beraten wäre, wenn er denn dieses Angebot wahrnähme.

https://www.facebook.com/stephhenkel

Wittlich-Bürgermeisterwahl 2017-Moralisches Angebot

Ein nicht-von-der-Hand-zu-weisendes, (nicht un-) moralisches Angebot an die Bürger der Stadt Wittlich: geo-strategische Reflexionen des designierten Kandidaten, Stephan Henkel, zur Bürgermeister-Wahl der Stadt Wittlich im März 2017.
 
In meiner an die Wittlicher Bürger gerichteten Neujahrsansprache habe ich in der Tat ein klares Bekenntnis bezüglich der Ernsthaftigkeit meiner Ambitionen zur Bürgermeisterwahl 2017 abgegeben.
 
Nun schreibt Frau Suennen vom Trierischen Volksfreund in der Ausgabe vom 23. Dez. 2016:“Er selbst (also ich, Anm.) bezeichnet sich gerne als „Underdog“.
 
Laut Wikipedia:“Underdog, englisch: „unterlegener Hund“: bezeichnet einen Benachteiligten oder Schwächeren, bzw. jemanden, der einem anderen unterlegen ist.“
 
Ob, wann oder wo ich dies angeblich gesagt habe, weiß ich nicht bzw. ist mir in der Tat entfallen. Das tut aber nichts zur Sache, denn: realistisch betrachtet, hat Frau Suennen möglicherweise, in dem was sie schreibt, ja nicht einmal unrecht.
 
Es wäre sicherlich vermessen, meinerseits, zu glauben, dass ich bei dieser Wahl als „Favorit“ an den Start ginge. Realistischerweise betrachtet ist selbstverständlich davon auszugehen, dass der amtierende Bürgermeister, als „Favorit“, logischerweise, über die größten Chancen in diesem Rennen verfügen dürfte.
 
Nichts-desto-trotz, gestatten Sie mir bitte, dazu einige Anmerkungen anzufügen:
 
Die Chancen auf einen Haupt- (bzw. Millionen-) Gewinn bei den Staatlichen Lotteriegesellschaften liegen bei etwa 1 : 120 Millionen, wie jeder aus eigener Erfahrung selber weiß. Meine Chancen, am 12. März 2017 tatsächlich zum Bürgermeister der Stadt Wittlich gewählt zu werden, liegen, realistisch betrachtet, zwischen 1 : 100 und 1 : 1000.
 
Jetzt wird sich möglicherweise der eine oder andere fragen:“Ja, aber bei so einer geringen Chance, tatsächlich gewählt zu werden, ja warum tritt der Herr Henkel denn dann überhaupt bei dieser Wahl zum Bürgermeister an und meint es auch noch ernst?“
 
Grundsätzlich eine gute Frage. Es gibt dennoch viele gewichtige Gründe für mich und auch für die Bürger, dass ich bei dieser Wahl antrete. Einen dieser Gründe, nicht unbedingt der Wichtigste, werde ich Ihnen jetzt sofort beantworten. Die anderen Gründe folgen dann im weiteren Verlauf dieses Schreibens, das ich Sie bitte, aufmerksam zu lesen. Die Lösung ist allzu oft verblüffend einfach und erscheint bisweilen erst im Nachhinein plausibel.
 
Sie können in der Tat jeden Statistiker, Mathematiker oder Wahrscheinlichkeitsrechner befragen und er wird Ihnen sagen, dass tatsächlich, mathematisch betrachtet, eine Chance von 1 : 100 bzw. 1 : 1000 eine ungleich höhere Chance eröffnet, als eine Chance von lediglich 1 : 120 Mio. Trotzdem spielen Millionen von Bürgern in Wittlich, in Deutschland und in der ganzen Welt jede Woche im Lotto und erhoffen sich einen Gewinn, den sie, realistisch betrachtet, in ihrem ganzen Leben nie erlangen werden. Denn, wie man so schön sagt:“Die Hoffnung stirbt zuletzt!“ Und schlussendlich gibt es allein in Deutschland im Laufe der Jahre insgesamt Tausende von Lotto-Gewinnern. So weit, so gut.
 
Auch ich gebe die Hoffnung nicht auf, tatsächlich eines Tages zum Bürgermeister gewählt zu werden, von Menschen, die dies auch zu schätzen und zu würdigen wissen. Denn, wie man so schön sagt:“Man hat in der Tat auch schon Pferde kotzen sehen.“ Will damit sagen: Bisweilen erscheint auch das Unmögliche, bzw. das unmöglich Geglaubte auf einmal und mit einem Schlag ganz leicht möglich, wie uns die Geschichte lehrt, siehe Günter Schabowskis berühmte Halbsätze 1989:“Das trifft nach meiner Kenntnis ist das sofort, unverzüglich.“
 
Beispiele: „Niemand will eine Mauer bauen“, „Die Mauer steht auch noch in 100 Jahren“, „England gehört zu Europa“, „Trump wird nie Präsident der Vereinigten Staaten“ etc. etc. Sie sehen schon: Die Geschichte schreibt die Zukunft, und die Zukunft schreibt die Geschichte. Wir haben uns alle, teilweise, in den Ergebnissen und Analysen getäuscht, wobei ich die diesjährige Bürgermeisterwahl keinesfalls mit einem Lottospiel vergleichen möchte.
 
Nun, nach diesem historisch-mathematischen Exkurs will ich wieder zurückkehren zur aktuellen Tagespolitik und zur Bürgermeisterwahl hier in Wittlich:
 
Man sagt, bzw. man hört in Wittlich allerorten, (stand auch schon einmal gleichlautend in der örtlichen Presse):“Der amtierende Bürgermeister der Stadt Wittlich, Herr Rodenkirch, hat in der Tat weiter gehende politische Ambitionen. Er würde gerne ein verantwortliches Amt in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, in Mainz, oder sogar noch höher, in Berlin, übernehmen.“ Inwieweit das jetzt nur Gerüchte sind, bzw. wie viel Wahrheit dahinter steckt, kann ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt nicht zweifelsfrei belegen.
 
Wilbert vom Trierischen Volksfreund wollte mir ja sogar in der Jahres-End-Ausgabe des Volksfreunds vom 30. Dez. 2016 (wohl nicht ganz ernst gemeint) Ambitionen für das Präsidentenamt der diesjährigen Präsidentenwahl zuschreiben, was natürlich eine Ente ist.
 
Frau Klöckner, stellv. Vorsitzende im CDU-Präsidium und Fraktionschefin im Mainzer Landtag, hätte, so sagt man, sofort Herrn Rodenkirch entweder ins Kabinett oder in die Staatskanzlei berufen, hätte sie letztes Jahr im März die Wahl in Rheinland-Pfalz gewonnen. Hat sie aber nicht.
 
Nun hofft Frau Klöckner, im nächsten Anlauf in 4 Jahren, nun doch endlich die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz zu gewinnen, weil letztendlich womöglich auch ihr politisches Schicksal mit dieser Frage verbunden ist.
 
Das würde bedeuten, dass Herr Rodenkirch ein Bürgermeister „auf Abruf“ sein würde, wenn er denn am 12. März diesen Jahres wieder einmal zum Bürgermeister gewählt werden würde. Die Bürger müssten dann zur Halbzeit wieder einen neuen Bürgermeister wählen. Ich sage:“Das können wir uns doch, theoretisch betrachtet, ganz einfach ersparen. Ganz einfach, in dem dass die Bürger am 12. März nicht Herrn Rodenkirch, sondern ganz einfach Herrn Henkel wählen.“
 
Ich persönlich möchte der Karriere des Herrn Rodenkirch nun wirklich nicht im Wege stehen und plädiere dafür, dass Herr Rodenkirch einfach jetzt schon, sofort und unverzüglich, in die Staatskanzlei nach Mainz wechselt, um dort ein verantwortliches Amt zu übernehmen. So würde er auch nicht riskieren, seine politische Laufbahn möglicherweise irgendwann irgendwo in der Provinz (im wohlverstandenen Sinne wohlgemerkt = Heimat) zu beenden, sondern sich direkt (ohne Netz und doppelten Boden) für höhere Weihen zu qualifizieren und somit seine Karriere zu beschleunigen. (Er war ja auch kein schlechter Bürgermeister.) Ich gehe davon aus, dass ein Anruf nach Mainz zu Frau Klöckner genügen würde um einen sofortigen Ruf zu erhalten.
 
Somit hätten wir klare Verhältnisse in der Stadt und, sowohl der Nachfolger im Amt des Bürgermeisters der Stadt Wittlich, als auch die Bürger der Stadt Wittlich, hätten demnach ausreichend Planungssicherheit und könnten einen sauberen Übergang verzeichnen. Klingt in meinen Augen sehr weise und plausibel, bringt nur Vorteile und trägt allen beteiligten Parteien Rechnung. Dies wäre somit mein ernst gemeintes, oben zitiertes, moralisches Angebot, gleich zum Jahresbeginn.
 
Fortsetzung folgt……

Neujahrsansprache des designierten Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Wittlich

Neujahrsansprache des designierten Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Wittlich:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Wittlicher Bürger,

das Jahr 2016 neigt sich nun dem Ende zu und wir stehen Alle in großer Erwartung des Neuen Jahres 2017, mit all seinen Unwägbarkeiten, aber auch mit seinen großen Potentialen und Versprechungen: „Die Flasche ist nicht halb leer, sondern sie ist halb voll“, so sagt der Optimist. Wir wollen Alle optimistisch ins Neue Jahr hinein schauen, sozusagen als eine „Sich-Selbst-Erfüllende Prophezeiung“ den Übergang gestalten

Schwarzseher, Pessimisten und Nein-Sager gibt es mit Sicherheit zur Genüge, aber wie sagt Nietzsche: “Den Mutigen gehört die Welt!!!.“ (Hat vielleicht doch Jemand anderes gesagt, aber das tut im Moment Nichts zur Sache.)

Stichwort mutig: Viele Bürger sagen, „Herr Henkel, dass Sie dieses Jahr (also 2017) noch einmal zum Bürgermeister kandidieren, ja das ist mutig.“ Da muss ich Ihnen in der Tat Recht geben, nur: Was wäre denn die Alternative gewesen? Wenn ich nicht kandidiert hätte?

Allerorten hätte man mich gefragt: „Ja, Herr Henkel, warum kandidieren Sie denn dieses Jahr nicht? Geht es Ihnen nicht gut? Wir haben uns schon darauf gefreut. Sie können uns doch jetzt, in schwerer Stunde (ob all der schwerwiegenden globalen Veränderungen in der Welt) nicht im Stich lassen, nicht alleine lassen.

Richtig, und das ist in der Tat einer der vielen Gründe, warum ich mich entschlossen habe, wieder zu kandidieren. Und ich sage Ihnen, „Es gehört noch nicht einmal unbedingt sehr viel Mut dazu. Ich sehe das eher als eine Berufung, als eine Aufgabe, um mit Zuversicht und Gottvertrauen die zukünftigen Herausforderungen, die uns das Leben nun einmal stellt, gemeinsam und vertrauensvoll zu meistern. Dafür biete ich bescheiden meine Tatkraft und meine Energie an, um dieses Ziel zu erreichen.

Wie geruhte mein Freund Franz-Joseph Euteneuer vom Haus Franziskus in Trier mich in Gesprächsrunden dort vorzustellen: „Darf ich Ihnen vorstellen, Herr Henkel, das „generationsübergreifende Alibi und demokratisches Gewissen“ aus Wittlich“, wobei er meist (zu meiner Freude, zugegebenermaßen) mit Lob nicht sparte, wofür ich ihm noch heute dankbar bin. Jeder Mensch darf sich doch auch einmal über etwas Lob freuen, das ihm zuteil wird, in einer Welt, die harsche Kritik verteilt, mit Lob jedoch meist äußerst sparsam umzugehen pflegt.

Nun, ich muss Ihnen gestehen, dass ein weiterer gewichtiger Grund für diese Neujahrsansprache meinerseits auch die Gewissheit ist, dass beim offiziellen Neujahrsempfang der Stadt Wittlich am 1. Januar 2017 in der Wittlicher Synagoge, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass mein Freund Hermann-Josef Haller vom Offenen Kanal (ok) Wittlich, mir dort einige Fragen bezüglich meiner Kandidatur stellen wird und womöglich versuchen wird, mich aufs Glatteis zu führen (natürlich nicht bös gemeint).

Dem wollte ich mit dieser Neujahrsansprache ein wenig vorgreifen und dafür sorgen, dass ich fürs Neue Jahr gut vorbereitet und gewappnet erscheine. Weil, spontan sagt man am Ende doch möglicherweise wieder das Eine oder das Andere unbedachte Wort, was Einem vielleicht im Nachhinein möglicherweise anders ausgelegt wird, als man es in Wirklichkeit gemeint hätte.

Jetzt komme ich zu dem, was vielleicht viele Bürger heimlich denken mögen, bzw. öffentlich aussprechen: „Ja, meint der Herr Henkel das denn auch wirklich ernst mit seiner Kandidatur? Oder ist das nur so eine „Marotte“ des Herrn Henkel und er meint das in Wirklichkeit möglicherweise gar nicht ernst.“

Liebe Bürger, ich kann Sie beruhigen: „Ja, ich meine es in der Tat ernst. Natürlich: auch Spaß muss sein (immerhin beginnen wir in den nächsten Tagen allerorten mit den Kappensitzungen zum Karneval 2017). Ich versichere Ihnen, die Sache mit dem Bürgermeister ist mir tatsächlich sehr ernst und ich gehe sogar noch weiter und versichere Ihnen: „Ja, ich bin den Anforderungen dieses Amtes, sowohl in seiner Ausübung, als auch in seiner tatsächlichen Gestaltung bestens gewachsen. Ich bin im „Gewinnfall“ darauf vorbereitet, dieses Amt auszukleiden und mit einem angemessenen „Standing“ zu vertreten, zur vollsten Zufriedenheit aller Bürger.“ Dies ist ein Versprechen, das ich hier und jetzt abgegeben und unterschrieben habe. Geben Sie mir die Chance, es Ihnen beweisen zu dürfen.

Natürlich bedarf es auch dem Wohlwollen, der Unterstützung und der Loyalität aller Bürger, weil, wie man so schön sagt: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!!!.“ (auch kein Bürgermeister) und dasselbe gilt natürlich auch für mich persönlich. Mit Sicherheit bedürfte es etwas Einarbeitung in die Materie, aber das bringt das Amt eben so mit sich, bei Allen, die bis dato in Wittlich zum Bürgermeister gewählt wurden.

Ich möchte, wenn es mir erlaubt sei, noch einmal meine Aussage von 2014, anlässlich der Bürgermeisterwahl 2014, wiederholen, die da lautet: „Jeder in der Stadt Wittlich, in der Verbandsgemeinde und im Landkreis, der das Vergnügen hatte, mich persönlich zu treffen und kennenzulernen, weiß, dass „Wo Henkel draufsteht auch Henkel drin ist“.

Und das ist genau wie bei der Marke (Henkell Trocken), die wir zum Jahreswechsel genießen werden, also ich zumindest. Da kann ich auch getrost die Qualität erwarten, die außen auf dem Etikett angegeben ist. Dazu stehe ich und dafür stehe ich ein.

In diesem Sinne wünsche ich allen Bürgern der Stadt Wittlich ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr.

Stephan Henkel

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/kurz/Kurz-Buergermeisterkandidat-Henkel-laedt-ein;art8138,4576509

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Liss-trifft-Wilbert-gemeinsam-wagen-sie-einen-Blick-in-2017;art8137,4576445

Der ewige Herausforderer: Stephan Henkel tritt bei Bürgermeisterwahl in Wittlich an

Der ewige Herausforderer: Stephan Henkel tritt bei Bürgermeisterwahl in Wittlich an

(Wittlich.) Nächstes Jahr am 12. März wählen die Wittlicher ihren Bürgermeister. Bekannt ist, dass Amtsinhaber Joachim Rodenkirch, CDU, wieder von seiner Partei nominiert worden ist. Nun ist ein weiterer Bewerber bekannt geworden: der parteilose Stephan Henkel. Womöglich gibt es noch einen dritten. Bis zum Stichtag schweigt sich die Stadtverwaltung noch aus.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/kurz/Kurz-Buergermeisterwahl-Wittlich-Zwei-Kandidaten-bewerben-sich;art8138,4575389

Mehr zum Thema:

Die Wittlicher kennen ihn. Er ist eine auffällige Erscheinung, redet gerne mit den Leuten und ist viel in der Stadt unterwegs. Außerdem engagiert er sich für Kommunalpolitik, jedenfalls dann, wenn Wahlen anstehen. 

Er selbst bezeichnet sich gerne als „Underdog“. So ist er auch 2014 zur Wahl um das Amt des Bürgermeisters der neuen Verbandsgemeinde Wittlich-Land angetreten. Stephan Henkel hat damals als unabhängiger Kandidat 1,5 Prozent der Stimmen bekommen. Drei Jahre zuvor, 2011 wollte er Landrat werden. Kreisweit hat er es auf 2,1 Prozent der Stimmen gebracht. Seine erste Wahlniederlage kassierte er allerdings in seiner Heimatstadt. Denn auch dort hat er im Wahlkampf mitgemischt: Als unabhängiger Bürgermeister-Kandidat mit SPD-Mitgliedschaft war er einer von sechs Bewerbern um das Bürgermeisteramt und bekam 2,34 Prozent der abgegeben Stimmen.

Das war im Jahr 2009. Und nun will es der mittlerweile 56-Jährige aber immer noch amtslose Mann wieder wissen. In einer E-Mail an die Redaktion schreibt er: „Am 7. Dezember habe ich bei der Stadtverwaltung Wittlich meine vollständigen Bewerbungsunterlagen als unabhängiger und parteiloser Kandidat für das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters der Stadt Wittlich zur Wahl am 12. März 2017 eingereicht.“

Stimmt das? Auf TV-Nachfrage, inwieweit er bestätigen könne, dass Stephan Henkel sich um die Bürgermeisterwahl beworben habe, sagt Jan Mußweiler, Pressesprecher der Stadtverwaltung: „Bewerbungen werden gemäß Stellenausschreibung bis zum 23. Dezember 2016 erbeten. Aktuell liegt eine Bewerbung vor.“ Es müsste sich um Henkels Bewerbung handeln. Weiter sagt Mußweiler: „Gültige Wahlvorschläge sind bis spätestens 23. Januar 2017 einzureichen, hierbei handelt es sich um eine Ausschlussfrist. Aktuell liegen zwei Wahlvorschläge vor. Die Namen der Bewerber/innen geben wir nach Ablauf des Bewerbungstermins bekannt.“

Das macht es bis dahin ein wenig spannend. Bekannt ist bislang, dass Amtsinhaber Joachim Rodenkirch gerne weitere acht Jahre an der Stadtspitze bleiben will. 43 von 45 CDU-Mitgliedern haben bei einer Versammlung im September die Kandidatur von Joachim Rodenkirch zur anstehenden Bürgermeisterneuwahl unterstützt.

2009 hatte er sich aus dem Stand gegen fünf andere Kandidaten, darunter Henkel, mit 59,35 Prozent durchgesetzt. Er bekleidet das Amt seit dem 2. Juli 2009 und sitzt damit dem 32-köpfigen Stadtrat vor.

Dort hat sich Stephan Henkel auch als Zuhörer in der Haushaltssitzung am Dienstagabend gezeigt.

Vorher hatte er in der Pressemitteilung geschrieben: „Meine Aufgabe als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Wittlich sehe ich darin, bei allen Verdiensten des amtierenden Bürgermeisters, eine Bilanz zu ziehen bezüglich der Amtszeit des noch amtierenden Bürgermeisters, und selbstverständlich da berechtigte Kritik zu üben, wo offensichtliche Defizite erkennbar sind.“

Eine Hilfe bei dieser Aufgabe wäre sicherlich gewesen, bis zu der zentralen Haushaltsberatung und den Reden insbesondere die des Bürgermeisters im Stadtrat zu bleiben. Doch Stephan Henkel verließ die Sitzung vorher. In den Reden kam bis auf die CDU das Thema Bürgermeisterwahl nicht auf.

Deshalb hat der TV bei der zweitstärksten Fraktion, der SPD, einen Tag später nachgefragt, was Sachstand ist. Nadine Zender: „Wir haben auf unserer Mitgliederversammlung beschlossen, abzuwarten, was bis zum 23. Dezember ist. Wir haben noch niemanden und suchen auch nicht gezielt. Einem Kandidaten müssten wir fairerweise auch sagen, dass es ziemlich aussichtslos ist, und ein Großteil von uns ist auch zufrieden damit, wie Herr Rodenkirch das macht.“

Falls im ersten Wahlgang keiner mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen bekommt ist am Sonntag, 26. März die Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern, die bei der ersten Wahl die höchsten Stimmzahlen erhalten haben.

https://www.facebook.com/stephhenkel

Bürgermeisterwahl VG Wittlich-Land 2014 – Wichtige Wähler-Informationen zur Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014: Bitte gehen Sie zur Wahl und bitte wählen Sie Stephan Henkel.

Abschließende Bemerkungen und Wählerinformationen zur Bürgermeisterwahl VG Wittlich-Land am So., den 25. Mai 2014:

Colors of Henkel

Quelle:foto-cram.de

Liebe Wählerinnen und Wähler der Verbandsgemeinde Wittlich-Land,

Verehrte Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde,

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte Sie, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, auch wenn Sie möglicherweise mitunter das Vertrauen in die Politik verloren haben sollten. Es gibt noch Menschen, denen Sie vertrauen können und die für eine ehrliche, bürgernahe und an den Bedürfnissen der Menschen in unserer Verbandsgemeinde orientierte Politik gerade stehen.

Dazu zähle ich bewußt meine Person, Stephan Henkel, Ihr unabhängiger und freier Kandidat für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Wittlich-Land.

Bitte schenken Sie mir Ihr Vertrauen und wählen Sie Stephan Henkel, Ihren unabhängigen und freien Bürgermeister 2014.

Insgesamt gesehen sollte der Wahlkampf 2014 unter dem Strich recht fair zugehen. Darüber freue ich mich persönlich und aufrichtig.

Nach anfänglichen Problemen mit der örtlichen Presseberichterstattung im Zusammenhang mit dem Wahlkampf, habe ich mich zum Schluß doch noch mit der Presse versöhnt, obwohl die Objektivität und Parität in der Berichterstattung nicht immer gewährleistet war. Dies möge nun verziehen sein: Nobody is perfect.

Niemand ist immer perfekt, das gleiche gilt auch für meine Person. Jeder hat mit Sicherheit seine kleinen Macken und Ecken und Kanten. Das macht das Menschsein nun halt mal aus.

Insgesamt gesehen glaube ich fest daran, ein guter Bürgermeister für Sie sein zu können. Darauf gebe ich Ihnen mein Wort und reiche Ihnen die Hand.

Im Weiteren will ich nun nicht mehr viel Worte verlieren und Ihnen noch einmal die Gelegenheit geben, sich über meine Ziele und Vorstellungen für das Amt des Bürgermeisters und für unsere gemeinsame Zukunft in unserer schönen Verbandsgemeinde umfassend zu informieren, falls Sie das abschließend wünschen, um sich noch einmal ein genaues Bild zu machen.

Zusammengefasst finden Sie im Anschluß eine ganze Reihe von Links zu einzelnen Berichten in der (W)ittlicher (I)ntelligenten (Z)eitung im Zusammenhang mit der Bürgermeisterwahl, dazu Presseberichte der örtlichen Presse und Filme:

http://1wittlicher2intelligente3liste.blog.volksfreund.de

http://www.youtube.com/watch?v=y5ZdGUa73yw

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Weltenbummler-mit-dem-Ziel-Landratsamt;art8137,2721717

http://www.volksfreund.de/nachrichten/Der-Markt-als-Wohnzimmer;art163600,2094524

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Stephan-Henkel-will-es-wieder-wissen;art8137,2653318

http://bitburger1intelligente2tageszeitung.blog.volksfreund.de/2011/02/03/landratswahl-2011-politik-macht-spass-politik-macht-sexy-aber-politik-ist-kein-witz-dafuer-ist-die-sache-zu-ernst-witzkandidaten-gibt-es-nicht/#comments

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

es ist Ihnen mit Sicherheit aufgefallen, dass ich bei meinem letzten Wahlkampf keine Wahlplakate, keine Postwurfsendungen und keine Wahlwerbung in der Presse verwendet habe. Diese Entscheidung wurde bewußt getroffen. Die Gründe dafür möchte ich Ihnen, sehr verehrte Wählerinnen und Wähler, nicht vorenthalten:

zum Einen werde ich bei diesem Wahlkampf von keiner Partei unterstützt, d.h.: alle Wahlkampfkosten werden von mir persönlich getragen. Aus betriebswirtschaftlichen und aus logistischen Gründen war es deshalb nicht möglich, den gesamten Landkreis mit den oben genannten Wahlkampfmitteln auszustatten. Dies sei mir verziehen.

Zum Anderen halte ich es bei so vielen Kandidaten wenig sinnvoll, überall die Landschaft mit Plakaten zu bepflastern, was den geneigten Wähler wohl eher nerven dürfte.

Des weiteren spielen ökologische Gründe eine Rolle: viel unnötige Papierverschwendung für eine Sache, die man ohnehin besser auf dem Internet und über andere Medien bewältigen kann.

Wünschen würde ich mir und einsetzen werde ich mich auf jeden Fall für eine flächendeckende und effiziente Ausstattung unseres Landkreises mit schnellen und modernen Internetleitungen, im Sinne der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes und natürlich auch der Betriebe und Unternehmen in unserer Verbandsgemeinde.

Irgendwann in hoffentlich naher Zukunft benötigen wir dann gar keine Wahlplakate mehr bei zukünftigen Wahlen im Land.

Auch der o.k. Offene Kanal des Regionalfernsehens sollte schleunigst und spätestens bis zur nächsten Wahl allen Bürgerinnen und Bürgern unseres Landkreises zugänglich sein. Dafür werde ich mich einsetzen, damit alle Bürgerinnen und Bürger unserer Verbandsgemeinde sich umfassend informieren können und der Zugang zu allen Medien gewährleistet ist.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen gemeinsam einen schönen Wahlsonntag am 25. Mai 2014 und ich hoffe, daß Sie alle die richtige Wahlentscheidung treffen werden.

Mit den besten Grüßen

Stephan Henkel, Ihr unabhängiger und freier Bürgermeister 2014

Colors of Henkel

Quelle:foto-cram.de

Landratswahl 2011 – Herr Jansen vom TV lügt und verhindert Home-Story von Stephan Henkel. Die Presse in unserem Land wird immer skurriler! Man misst mit zweierlei Maß!

Landratswahl 2011 – Herr Jansen vom TV lügt und verhindert Home-Story von Stephan Henkel. Die Presse in unserem Land wird immer skurriler! Man misst mit zweierlei Maß!

Zitat aus dem Artikel vom 23. Februar 2011 von Harald Jansen über die Kandidaten für die Landratswahl am 27. März 2011:

“Neben Frank Kanwischer kandidieren Gregor Eibes, Bernd Spindler, Thomas Schmitt-Schäfer, Reinhard Niedersberg und Stephan Henkel für den Posten des Landrats. Henkel verzichtet auf eine Home-Story.”

Die Aussage von Herrn Jansen, dass ich angeblich auf eine Home-Story verzichtet hätte oder verzichten würde oder wollte, ist glatt gelogen und frei erfunden von Herrn Jansen.

Warum lügt Herr Jansen in dieser Angelegenheit? Ich bitte die Redaktion Trier, sich schnellstmöglich mit mir in Verbindung zu setzen in dieser Sache. Ich habe in dieser Angelegenheit nach Trier ins Verlagshaus angerufen und um ein Gespräch gebeten. Meine Tel-Nummer ist hinterlegt.

Warum ruft bis jetzt Keiner an, um die Sache einvernehmlich zu klären? Ich finde, das ist nicht in Ordnung.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-In-der-Freizeit-dicke-Bretter-bohren;art8137,2695338

Eigentlich dachte ich, dass es in unserem Land möglich sein sollte, einen fairen Wahlkampf zu gestalten. So langsam glaube nicht nur ich nicht mehr daran, sondern auch der Bürger im Lande bekommt so langsam seine berechtigten Zweifel, ob hier noch alles mit rechten Dingen zugeht.

Man misst unverhohlen und ohne jeden Skrupel immer mehr mit zweierlei Maß, wie man unschwer an der Affäre „zu Guttenberg“ erkennen kann.

Kürzlich noch hatte ich die Presse im Zusammenhang mit dem Besuch der Kanzlerin in Wittlich ermahnt, Fairness, ausgewogene paritätische Berichterstattung und ethische Grundsätze in der Pressearbeit zu beherzigen:

„Keiner der Kandidaten sollte vorverurteilt werden, keiner sollte diffamiert oder diskriminiert werden, schon gar nicht von der Presse.

Unzulässige Eingriffe in Wahlprozesse sollten geächtet werden, egal von welcher Seite sie kommen. Parität in der Berichterstattung sollte von der Presse beachtet werden.

Nichterwähnen oder Totschweigen gewisser Kandidaten durch einzelne Presseorgane, wie z.B. die Eifelzeitung und das Wittlicher Amtsblatt Rundschau es praktiziert, sollte sanktioniert werden.

Das Weglassen oder Verschweigen gewisser Informationen, möglicherweise im Auftrag gewisser Kreise, hat mit seriöser Pressearbeit und freier Presse nicht mehr das Geringste zu tun.

Ein solches Blatt verlöre seinen publizistischen Wert und diente höchstens noch als Klopapier oder zum Einwickeln von faulem Fisch!

Ganze Artikel und Personen werden willkürlich aus Archiven entfernt und können nicht mehr abgerufen werden.

Es wurde offiziell beim Deutschen Presserat Beschwerde gegen diese unseriösen Machenschaften eingelegt.

Sehr geehrte Frau Merkel, bevor Sie zu Ihrer Rede nach Wittlich kommen, misten Sie bitte den Stall aus und klären Sie die ethischen demokratischen Grundsätze und Spielregeln bei demokratischen Wahlen in unserem Land, auch in der Provinz. Vielen Dank.“

http://1wittlicher2intelligente3liste.blog.volksfreund.de/2011/02/08/landratswahl-2011-%e2%80%93-frau-merkel-bitte-halten-sie-den-stall-sauber-%e2%80%93-auch-in-der-provinz-wie-schnell-klebt-brauner-mist-an-den-stiefeln-sprechen-sie-ein-machtwort-zur-ethik/

Offensichtlich finden alle diese Appelle an die Ethik kein Gehör:

Kürzlich wurde der Landtags-Kandidat und Wittlicher Stadtrat Damar beim Plakate-Aufhängen von offensichtlich rechts-radikalen Personen angegriffen und 7 Plakate wurden abgerissen und zerstört.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/hunsrueck/kurz/Kurz-Unbekannte-beschaedigen-Wahlplakate;art8080,2699210

Dem ehemaligen Bürgermeister-Kandidaten Henkel wurden 2009 in einer Nacht 250 Plakate abgerissen und zerstört. In letzter Zeit wurde der Landrats-Kandidat Henkel mehrmals tätlich angegriffen von Personen aus der rechts-radikalen Szene. Kürzlich wurden die Reifen von meinem Fahrrad zerstochen, im Wahlkampf 2009 meine Autoreifen.

Ich will nicht unbedingt sagen, dass solche Kreise direkt oder indirekt von der Presse aufgewiegelt werden, Fakt ist jedoch: es wird stillschweigend toleriert und der eine oder andere aus der Szene könnte sich von solch unsauberen Kommentaren wie z.B von Lars Ross im TV: Witz der Wahl (Witzkandidaten) zu einem solchen Verhalten zumindest ermuntert fühlen.

Andere Kommentatoren im TV, wie z.B. Daufenbach würden gerne eine „Lex Henkel“ sehen, um für sie unliebsame Kandidaten von demokratischen Wahlen auszuschließen. Wie weit sind wir eigentlich schon gekommen in unserem Land?

http://1wittlicher2intelligente3liste.blog.volksfreund.de/2011/01/20/landratswahl-2011-bose-attacke-auf-demokratische-institutionen-vom-kommentator-des-trierischen-volksfreund-des-herrn-redakteur-lars-ross/

http://www.volksfreund.de/nachrichten/magazin/wahlen/subdir/kommunal-wahlen/wittlich-wahl/Wahlen-Wittlich-Der-Markt-als-Wohnzimmer;art162104,2081986

http://www.youtube.com/watch?v=y5ZdGUa73yw

Landratswahl 2011 – Solar im Landkreis gescheitert. Die Sonne geht unter in Bernkastel-Wittlich. Atomlobby killt Solarförderung. Öko´s wittern Verrat – Zu Recht!

Landratswahl 2011 – Solar im Landkreis gescheitert. Die Sonne geht unter in Bernkastel-Wittlich. Atomlobby killt Solarförderung. Öko´s wittern Verrat – Zu Recht!

Frau Merkel, bitte knipsen Sie das Licht wieder an im Landkreis Bernkastel Wittlich! Wir wollen zur Sonne und zur Freiheit für Alle!  „Mit den Stimmen der Landrätin Läsch-Weber sowie aus den Reihen von FDP und CDU wurde die Vergabe der Arbeiten für die Photovoltaikanlagen gestoppt. Die Vertreter von SPD, Linke/VBB, Grünen und FWG hatten sich für den Bau der Anlagen ausgesprochen.“  Siehe:

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Zu-wenig-Rendite-beim-Solarstrom;art8137,2690407

Mit dem Nein des Kreisausschusses zum Bau der Solaranlagen auf Schulen ist bereits der zweite Anlauf gescheitert, die Kraft der Sonne auf kreiseigenen Gebäuden einzufangen. Bis 2007 gab es den Plan, Dachflächen an Investoren zu vermieten. Grund war damals unter anderem, dass zu wenig Gewinn beim Kreis bleibe. 1,58 Prozent Rendite sind zu wenig. Abzüglich aller Kosten wären nach einem Jahr bei einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer 6759 Euro Gewinn beim Kreis übrig geblieben. Zu wenig, wie eine knappe Mehrheit von sieben gegen sechs Mitgliedern des Kreisausschusses befand.

Apropos Gewinn: Die nun wieder zu den Akten gelegte Nutzung der Schuldächer für Solarenergie hat die Bürger des Landkreises 18 683 Euro gekostet. Diese Summe erhält ein Fachbüro, das die Wirtschaftlichkeitsprüfung für Solaranlagen auf Schuldächern durchgeführt hat.

Frau Merkel, bitte knipsen Sie das Licht wieder an im Landkreis Bernkastel Wittlich. Erhöhen Sie bitte wieder die Förderung für Solarstrom, sonst geht das Licht aus. Geschenke an die Atomlobby beamen uns in die Dunkelheit.

Strom vom Dach schont nicht nur die Umwelt, sondern kann auch bares Geld bringen.“ So klingen die hohlen Versprechungen. Im Kreis Bernkastel-Wittlich startet dazu ein Projekt. Hausbesitzer haben kostenlos die Möglichkeit auszuloten, ob sich dieser Weg auch für sie lohnt. Die Basis bilden Luftbildaufnahmen.“

Bernkastel-Kues. Ab Mai dieses Jahres haben die Bürger im Landkreis Bernkastel-Wittlich die Möglichkeit, sich im Internet (Homepage der Kreisverwaltung) über die Eignung ihrer Hausdächer für eine Nutzung durch Sonnenenergie zu informieren. Möglich wird das dank des Projekts „Solardachkataster“, das der Kreis gemeinsam mit der Sparkassen Mittelmosel — Eifel Mosel Hunsrück ins Leben gerufen hat.“

Jetzt versteht der Bürger und Hausbesitzer im Land aber gar nix mehr. Für die Kreisgebäude lohnt sich Solar angeblich nicht. Der Bürger jedoch soll fleissig in Solar investieren (am Besten über die Sparkasse), obwohl der Kreis selber nicht mehr daran glaubt. Das klingt nach Abzocke im Land. Die Leute sollen überredet werden, für ihre Dächer zu investieren, obwohl unter dem Strich Dank Förderkürzung so gut wie keine Rendite mehr zu erwarten ist. Das klingt unkonsequent und verlogen in den Ohren der Bürger. Warum geht der Kreis denn nicht mit gutem Beispiel voran? Wo bleibt die vollmundig angekündigte „Regionale Wertschöpfung“? Auf der Strecke! Dem Atom geopfert!

„Die Sparkassen unterstützen das Projekt. Ähnliche Projekte gibt es bereits bundesweit. „Es ist auch für unsere Region sehr gut“, sagt Läsch-Weber mit Blick auf die Umwelt. Genau aus diesem Grunde unterstütze die Sparkasse die Pläne, erläutert Vorstandsvorsitzender Gunther Wölfges. Die Sparkasse übernimmt die Kosten für die Beschaffung der Daten und die Ausarbeitung durch die Firma Geoplex. Nach Angaben der Landrätin handelt es sich dabei um einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich.“

Durch die Kreditvergabe und die damit verbundenen Zinsen profitieren wahrscheinlich einzig und allein die Banken an dieser Aktion. Der Bürger ist mal wieder das Versuchskaninchen und wird von der Atomlobby überlistet, die mit Regierung und Banken doppelt kassiert.

Im Kreis schmückt man sich gerne mit dem Prädikat „Öko“, Motto: Wir sind Öko!  Siehe:

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-118-000-Haeuser-im-Blickfeld-der-Sonne;art8137,2671734

Derzeit beträgt die Vergütung für jede ins Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde 28,74 Cent. Der Betrag verringere sich zwar regelmäßig, erläutert Frederik Hilling, doch gleichzeitig sinke auch der Kostenaufwand für die notwendigen Module. „Solaranlagen lohnen sich auch weiter“, sagt der Experte. Denn der aktuelle Preis werde für 20 Jahre festgeschrieben.

Drum prüfe genau wer sich so lang bindet!

http://1wittlicher2intelligente3liste.blog.volksfreund.de/2011/02/16/landratswahl-2011-%E2%80%93-interview-zum-thema-verschuldung-des-landkreises-bernkastel-wittlich-wie-geht%E2%80%99s-weiter-interview-der-korrekten-zeitung-koz-mit-dem-landratskandidaten-stephan-h/

Landratswahl 2011 – Interview zum Thema: Verschuldung des Landkreises Bernkastel-Wittlich. Wie geht’s weiter? Interview der Korrekten Zeitung (KoZ) mit dem Landratskandidaten Stephan Henkel.

Landratswahl 2011 – Interview zum Thema: Verschuldung des Landkreises Bernkastel-Wittlich. Wie geht’s weiter? Interview der Korrekten Zeitung (KoZ) mit dem Landratskandidaten Stephan Henkel.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Neuer-Landrat-erbt-maroden-Haushalt;art8137,2667063

KoZ: Sollten Sie am 27. März zum neuen Landrat des Kreises Bernkastel-Wittlich gewählt werden, dann erben Sie laut Aussage des Trierischen Volksfreunds vom 26.01 2011 einen ziemlich maroden Haushalt. Mehr als 99 Prozent der Ausgaben im Haushalt des Landkreises Bernkastel-Wittlich gehen bei steigenden Schulden für Pflichtausgaben drauf. Wie kommen diese Schulden zusammen?

Henkel: Es handelt sich hierbei genau genommen um eine systemische strukturelle Unterdeckung bzw. Unterfinanzierung des Kreises und der Kommunen. Wie kann so etwas passieren? Hier müssen wir reden über das so genannte Konnexitätsprinzip. Das hört sich erst einmal recht kompliziert an, ist aber im Prinzip eine ganz simple Rechnung, die jedermann/frau aus der Gastronomie bekannt sein dürfte:

Wer betellt, der betallt! (übersetzt: Wer bestellt, der hat auch bitte schön gefälligst die Rechnung zu bezahlen!). Dieses Prinzip kennt normalerweise Jeder. So einfach ist die Übersetzung in der Praxis.

Nun ein Beispiel aus der Gastronomie:

Nehmen wir einmal an, in der Kneipe sitzen 3 Personen an der Theke und im Saal verteilt noch mehrere Gäste. An der Theke sitzen die Stammkunden: Frau Bund, Herr Land und Frau Kreis. Frau Bund und Herr Land tun sich damit hervor, laufend neue Runden zu bestellen für sich selbst, für Frau Kreis und für die Gäste im Saal. Die Runden werden vom Wirt ausgeteilt und dieser fragt am Ende, auf welchen Deckel denn die Runden gehen sollen, sprich: auf welchen Deckel er die Runden aufschreiben soll. Frau Bund und Herr Land, die eigentlich die ganzen Runden bestellt haben, sagen dem Wirt jedes Mal, er solle die Runden auf den Deckel von Frau Kreis schreiben, was er denn auch tut. Frau Kreis beschwert sich beim Wirt und sagt, dass sie die Runden doch gar nicht bestellt habe und dem zu Folge die Runden auf den Deckel von Frau Bund und Herrn Land zu schreiben seien. Diese jedoch führen beim Wirt an, dass sie beschlossen hätten, und dies sei gesetzlich verankert, dass Frau Kreis diese Runden zu bezahlen hebe, und damit Basta. Letztendlich kann Frau Kreis jedoch die Runden überhaupt nicht zahlen und der Wirt bleibt am Schluss auf seinem Deckel sitzen, ohne dass dieser jemals ausgeglichen wird. Kein gutes Geschäft!

Meine sehr verehrten Damen und Herren, so funktioniert allerdings in der Realität das Geschäft mit Bund, Land und Kreis bzw. Kommunen im Land, ob Sie es glauben wollen oder nicht. Der Schwarze Peter bleibt erst einmal am Kreis bzw. an den Kommunen hängen, welche die Wahlgeschenke der Bundesregierung bzw. der Landesregierung bezahlen dürfen, die auf der Ebene erst einmal überhaupt nicht im Haushalt gegen finanziert sind. Die Schulden werden erst einmal auf den Kreis bzw. auf die Kommunen verlagert und dann möglicherweise tröpfchenweise über Ausgleichfonds, Entschuldungsfonds oder ähnliches über Jahrzehnte geparkt. Abgetragen werden sie wahrscheinlich nie. Das ist die Realität in diesem Land, meine Damen und Herren und damit müssen wir uns und müssen sich die kommenden Generationen auseinandersetzen, wenn Sie verstehen, was ich meine.

Das heißt im Übrigen nicht unbedingt, dass diese Leistungen am Bürger, die vom Kreis bzw. von den Kommunen gesetzlich verordnet getragen werden müssen, schlechte Leistungen bzw. unnötige Leistungen sind. Im Gegenteil, die meisten Leistungen, außer Wahlgeschenke an Lobbyisten wie z.B. Steuererleichterungen für Hoteliers, machen sogar Sinn, haben bisweilen einen sozialen Hintergrund usw. und so fort. Sie haben lediglich einen Makel, sie sind im Bundes- bzw. Landeshaushalt nicht sauber gegen finanziert und wirken so als tickende Finanz- bzw. Schulden-Zeitbomben, die irgendwann explodieren werden.

KoZ: Was kann man bzw. was können Sie und werden Sie gegen diese strukturelle Unterfinanzierung tun, sollten Sie am 27. März von den Bürgern zum neuen Landrat des Kreises Bernkastel-Wittlich gewählt werden?

Henkel: Das Einzigste was getan werden kann und was ich in dieser Situation tun werde, ist, gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren mächtigen Druck auszuüben auf die verantwortlichen Politiker der Bundes- und der Landesebene, dass nun endlich systemische Strukturen geschaffen werden, die einerseits das sogenannte Konnexitätsprinzip berücksichtigen, nämlich dass eine saubere Gegenfinanzierung stattfindet und dass die Kommunen und Kreise finanziell so ausgestattet werden, dass sie die gesetzlich vom Bund und vom Land verordneten Leistungen auch ordentlich bezahlen können, ohne weiterhin als Bettler bei Bund und Land hausieren gehen zu müssen, was als Solches ein gänzlich unwürdiger Zustand ist und durch die daraus entstehenden Abhängigkeiten und Befindlichkeiten einen unglaublichen Betrug und Filz in unserem Land ermuntert und alimentiert, dem der Bürger hilflos ausgeliefert ist., weil der zahlt am Ende wie immer die Zeche und sonst gar keiner.

KoZ: Herr Henkel, gibt es noch weitere Defizite zu erwähnen, die zu der von Ihnen zitierten Schuldenkrise des Kreises Bernkastel-Wittlich beitragen?

Henkel: Selbstverständlich gibt es da noch weitere Faktoren, welche diese Malaise in unserem Landkreis hervorrufen. In dem Zusammenhang muss ich ein weiteres Mal ein Beispiel aus der Gastronomie zitieren:

Nehmen wir einmal an, Frau Kreis eröffnet eine neue Kneipe in der Stadt oder auf dem Land.

Jetzt kommt´s drauf an, was wir hier für einen Übernahmevertrag vor uns haben. Es handelt sich entweder um einen Brauereivertrag oder um einen Pachtvertrag mit einem Getränkezulieferer, d.h. feste Getränkeabnahmevertäge. Ich kann Ihnen jetzt schon eines versichern: sollte da irgend etwas nicht mit stimmen, dann haben Sie schon bei der Unterzeichnung der Verträge eine zukünftige Pleite mit unterschrieben, d.h. Sie haben überhaupt keine Chance, jemals Gewinn zu machen und schwarze Zahlen zu schreiben, im Gegenteil: Sie werden unweigerlich in die roten Zahlen rutschen, egal wie Sie sich rein hängen oder was auch immer Sie tun mögen, um Erfolg zu haben. Sie rutschen unweigerlich ab in eine endlose Schuldenfalle, aus der Sie nach normalem Ermessen nie wieder raus kommen werden. Das kann natürlich etwas dauern, und man kann hier und da eine Zeit lang noch etwas kitten. Der Untergang jedoch ist vorprogrammiert.

Im übertragenen Sinne heißt das auf den Kreis bezogen, wir haben es hier mit einer zweiten systemisch bedingten Unterfinanzierung bzw. Verschuldung des Kreises und der Kommunen zu tun, die sich fatal auf die Haushaltsentwicklung auswirkt. Hier kann und werde ich als neu gewählter Landrat folgendes tun:

Ich werde persönlich ins Kreisarchiv gehen und dieses bis in den letzten Winkel entstauben, d.h. in einer General-Revision werden alle bis dato gemachten Verträge des Kreises mit Firma X oder Behörde Y oder Z auf den Prüfstand gestellt. Ein unabhängiges und externes Kompetenz-Team, bestehend aus Wirtschaftsprüfern, Anwälten und Sachverständigen überprüft alle Verträge eingehendst auf ihre Tauglichkeit, auf ihre Berechtigung, auf ihre Lauterkeit und auf ihre Effizienz.

Sollten dabei Zweifel auftreten, was die oben genannten Kriterien betrifft, so werden diese Verträge entweder außer Kraft gesetzt oder zumindest so abgeändert, dass der ursprünglich vorgesehene Zweck erfüllt wird und nicht eine Ausbeutung und Abzocke sondergleichen verselbstständigt und weiter fort gesetzt wird, die dem Kreis und den Kommunen den Hals abschnüren und diese in den finanziellen Ruin treiben.

KoZ: Herr Henkel, wir bedanken uns für diese klaren Worte zum Abschluß.

http://1wittlicher2intelligente3liste.blog.volksfreund.de/2011/02/08/landratswahl-2011-%E2%80%93-frau-merkel-bitte-halten-sie-den-stall-sauber-%E2%80%93-auch-in-der-provinz-wie-schnell-klebt-brauner-mist-an-den-stiefeln-sprechen-sie-ein-machtwort-zur-ethik/