Wittlich: Wahnsinnsprojekt Stadt am Fluss, Platz an der Lieser – Fundamentalkritische Analyse und Schwächen des Projekts

Wittlich: Wahnsinnsprojekt Stadt am Fluss, Platz an der Lieser – Fundamentalkritische Analyse und Schwächen des Projekts

Erst einmal zum Mitschreiben:

Ganze 7 Sätze = 1/3 Seite von insgesamt mehr als 60 Seiten in der BGH Plan Studie behandeln lapidar das Kernprojekt: Umgestaltung des Platzes an der Lieser – Mauerbruch auf 20m – Treppen – Änderung der Verkehrsführung – mobiler Hochwasserschutz:

http://www.wittlich.de/fileadmin/download/leben_und_wohnen/Lieserufer/Aufwertung_Lieserufer_Endfassung_2014-05-21.pdf

http://www.bghplan.com/de/projekte/item/142-wittlich-aufwertung-des-lieserufers.html

“ Die Variante mit dem größten Aufwand aber auch mit der größten Wirkung ist die Öffnung des Platzes an der Lieser zum Fluss hin. Öffnung vom Ufer bis auf den Platz an der Lieser mit einer Verlagerung des Verkehr. Die Verkehrsführung müsste entweder im Randbereich um den Platz herum erfolgen (evtl. als Einbahnstraße) oder weiträumig umgeleitet werden.“

* Je großzügiger die Öffnung gestaltet wird, desto sichtbarer wird die Lieser und umso näher rückt der Fluss in die Stadt. Abhängig vom Ausmaß der Öffnung kann diese stufenweise vom Niveau der Feldstraße bis hinunter auf das Niveau der Lieser erfolgen. Dabei sind die oberen Stufen großzügig auszulegen, so dass noch eine gastronomische Nutzung stattfinden kann.

* Ebenfalls könnte neben einer optischen auch eine ökologische Aufwertung des Ufers im Bereich der geöffneten Hochwasserschutzmauer erzielt werden. Mit der teilweisen Rückverlagerung des Hochwasserschutzes würde für die Lieser zusätzlicher Retentionsraum bei Hochwasser geschaffen werden und die Ufergestaltung könnte naturnäher ausgeführt werden. 

* Konflikte:  Der Hochwasserschutz wäre bei allen Varianten, die eine Veränderung der Hochwasserschutzmauer bedingen, mittels mobiler Hochwasserschutzwände zu ergänzen, da das Geländeniveau des Platzes an der Lieser unterhalb des Niveaus der aktuellen Hochwasserschutzmauer liegt. Ebenfalls ist für den Stadt Wittlich – Aufwertung Lieserufer – Erläuterungsbericht geöffneten Bereich der Hochwasserschutzmauer eine Abdichtung des Untergrundes vorzunehmen, um den Hochwasserschutz zu gewährleisten.“ 

Mein Kommentar:

Visualisierungen, 3D-Modelle oder gar ein Miniaturmodell der Endfassung des Projektes und des Platzes an der Lieser: Fehlanzeige !!! Gar nix !!!!! Niente !!!! Ähhh? Warum ???? Ein Drittel Seite des Projektes von mehr als 60 Seiten: Reicht nicht !!!! Abgelehnt !!!!

Statt dessen eine unklare und schwammige Retouche-Zeichnung, die rein gar nichts Konkretes aussagt:

„Durch die Umgestaltung des Uferbereiches „Platz an der Lieser“, die Abflussoptimierung im Bereich der Altstadtbrücke sowie die Renaturierung des Rommelsbaches soll der Hochwasserschutz im Innenstadtbereich der Lieser verbessert werden und gleichzeitig die Beziehung der Stadt zum Fluss gestärkt werden.

Eine zum Verweilen ausgebaute Stufenanlage stellt die Verbindung zur Lieser wieder her.

Der Hochwasserschutz steht dabei an 1. Stelle. Mobile Hochwasserschutzelemente entlang der Stufenanlage sollen künftig für einen effektiven und schnell einsetzbaren Schutz gegen Hochwasser bieten.

Die Abgrabungen im Sohl- und Uferbereich der Lieser schaffen zusätzlichen Raum für den Fluss. Mit der Renaturierung des Rommelsbaches wird dessen Mündung in die Lieser aufgeweitet und das Bachbett in die Neugestaltung eines Wasserspielplatzes integriert. Der Entwurf zur Aufwertung des Lieserufers wurde im Juli 2016 vom Stadtrat beschlossen. Die wasserrechtliche Genehmigung der SGD-Nord zur Umsetzung der Maßnahme liegt vor.“

Soweit die Darstellung des Projektes seitens der BGH Plan Trier.

Dies sind die bis dato einzigen gelieferten Fakten für das ominöse Projekt: Stadt am Fluss, Patz an der Lieser. Und das ist herzlich wenig, was hier dargestellt wird.

Im Folgenden gehe ich auf die einzelnen dargestellten Punkte und deren offensichtliche Schwächen ein:

1.) „Es könnte (Konjunktiv!) eine ökologische Aufwertung des Ufers im Bereich der geöffneten Hochwasserschutzmauer erzielt werden.“

Mein Kommentar: absoluter Unsinn und „Verarsche!“ Was hat eine geöffnete Hochwasserschutzmauer, bitte schön, mit „ökologischer Aufwertung“ zu tun?? Gar nix !!!! Glauben Sie mir: grober Unfug!!!!! Optisch: möglicherweise. Das ist aber auch Alles!!! Optik ? Aber zu welchem Preis !

2.) „Die Ufergestaltung könnte naturnäher ausgeführt werden.“

Mein Kommentar: Totaler Quatsch !!!!! Wie, bitte schön, soll eine Ufergestaltung mit einer Treppe „naturnah“ ausgeführt werden. Ist eine Steintreppe Natur bzw. naturnah?

Darf man mal lachen? Das ist ein schlechter Witz !!!!!! Sonst nix !!!!

3.) „Bei einer Öffnung des Platzes sind die oberen Stufen großzügig auszulegen, so dass noch eine gastronomische Nutzung stattfinden kann.“

Mein Kommentar: Vollkommener Unsinn !!!!!! Erst einmal gibt es schon eine Gastronomie mit Freisitz direkt am Platz an der Lieser. Diese wird durch die dramatische Annäherung des fließenden Verkehrs, zur Stadt hin, an diese Gastonomie und die damit verbundene dramatische Reduzierung des Platzes an der Lieser extrem behindert und verliert jeglichen Charme und Reiz. Wollen Sie wirklich direkt neben dem fließenden Verkehr ausharren und ein Bier trinken??? Auf der dahinter geschaffenen Platte mit Treppen wird es mit Sicherheit keinen weiteren Raum für eine ansprechende Gastronomie geben. Höchstens vielleicht eine Frittenbude !!!!!!! (Machen wir jetzt aus der Porta `ne Frittenbud, oder wat!!!!)

4.) „ Mit der teilweisen Rückverlagerung des Hochwasserschutzes würde für die Lieser zusätzlicher Retentionsraum bei Hochwasser geschaffen werden.“

Mein Kommentar: Totaler Schwachsinn !!!! Verarsche !!!!!! Retentionsraum bedeutet Rückzugsraum für das Wasser. Jetzt mal meine Frage? Wohin soll sich das Wasser denn angeblich hin zurückziehen? Vielleicht in die Innenstadt? Hä?

Selbst wenn man den mobilen Hochwasserschutz rückverlagert, d.h. sukzessive auf die Treppen, dann erreicht man damit mit absoluter Sicherheit keinen zusätzlichen Retentionsspielraum !!!! Was für ein Quatsch !!!!! Erstens mal ist das eine absolut zu vernachlässigende Grösse (max. ein, zwei drei Kubikmeter Wasser, spielt bei Hochwasser gar keine Rolle!!!!), zum zweiten müsste man dann bei steigender Flut sukzessiv den mobilen Hochwasserschutz rückführen, was wiederum Quatsch ist und zum dritten würde man sich damit ein noch viel größeres und gravierenderes Problem an den Hals hängen:

Sollte es einmal bei der Frühjahresschneeschmelze zu einer dramatischen Häufung von Eisbruchschollen zusammen mit Schwemmholz kommen, dann rammelt diese gesamte Masse gegen die frontale Treppenmauer an der Brücke, staut sich zurück, stapelt sich gegen den mobilen Alu-Hochwasserschutz und rammelt diesen in Grund und Boden, was zu einem Dammbruch führt mit verheerenden Auswirkungen. Glauben sie mir. Ausserdem gibt die BGH Plan Skizze ja dezidiert auch selbst noch zu bedenken, dass „das Geländeniveau des Platzes an der Lieser unterhalb des Niveaus der aktuellen Hochwasserschutzmauer liegt.“

Aus allen diesen oben genannten Gründen ist meines Erachtens sowieso davon auszugehen, dass der mobile Hochwasserschutz nicht rückverlagerbar, sondern nur und ausschliesslich vorne (die jetzige Mauer im Flutfall ersetzend) angebracht werden kann und somit null Retention darstellt. In den Plänen der BGHPlan reine Makulatur und Schönfärberei!!!!!!!! „Hochwasserschutz im Innenstadtbereich verbessert“ – Hä? Schwachsinn, reines Wunschdenken, „Verarsche“ und Beruhigunspille für die nicht informierten Bürger, sonst gar nix !!!!!!!

Frage: Wo sind Berechnungen oder Sonstiges seitens der BGH Plan Trier aufgeführt? Wo sind Modellstudien und Worst-Case Szenarien behandelt? Gar nix!!!! Niente !!!!! Fehlanzeige !!!!! Es ist mir ein Rätsel, wie die Wasserbehörde so einen Mist genehmigen kann !!!!!!!  Übrigens, rechts der Lieser ist ein Steilhang und der kann sowieso nicht als Retentionsraum angeführt werden.

5.) Kommen wir jetzt zu der, von der BGH Plan propagierten, angeblichen „Abflussoptimierung im Bereich der Altstadtbrücke sowie zu der angeblichen Renaturierung des Rommelsbaches“.

Mein Kommentar: Was, bitte schön, wurde denn angeblich an der Rommelsbach renaturiert? Lediglich die letzten paar Meter der Rommelsbach wurden dem Rohrdurchfluss entzogen !!!!!! Das ist kurz und schmerzlos die einzigste so genannte „Renaturierung“. Wie kann man dies Renaturierung nennen? Wenn man dann daraus einen Badespielplatz macht, der direkt mit Natur bzw. mit „Renaturierung“ rein gar nichts, aber auch null zu tun hat.

Es ist eine absolute Frechheit und ein Schlag ins Gesicht jedes Naturliebhabers, ein solches Vorgehen als „Renaturierung“ zu bezeichnen. Diese Menschen wissen offensichtlich gar nicht, was Renaturierung bedeutet, bzw. sie wissen mit dem Begriff gar nichts anzufangen. Das ist mehr als ärgerlich, wenn man bedenkt, dass der amtierende Bürgermeister ja eigentlich Förster ist und hier mit Schlagworten um sich schmeisst, die mit nichts zu begründen sind. Das finde ich armselig und traurig !!!!!

Dazu muss ich natürlich sagen, dass meine Kritik diesen Bereich seitens der Rommelsbach eigentlich gar nicht berührt, wie ich eindeutig klar gestellt habe. Mit anderen Worten habe ich persönlich nichts einzuwenden gegen das Rommelsbach-Projekt, sondern ausschliesslich gegen das „Platz an der Lieser  – Zerstörungs- und Mauer-Projekt“. Trotzdem kotzt es mich an (sorry, muss ich mal sagen), dass man die Bürger mit solch dümmlichen Schlagwörtern einzulullen und zu vergackeiern versucht. Abgesehen davon: Was ist, wenn durch die neugeschaffene Öffnung der Rommelsbachmündung nun doch im Hochwasserfall die Flut hochschleicht bis zur Schule, Kindergarten und Parkplatz. Dann kommt das Wasser sogar offiziell über die Lieserbrücke wieder zurück in die Stadt gelaufen? Denkt mal drüber nach!!!!

6.) Kommen wir jetzt zu den ominösenAbgrabungen im Sohl- und Uferbereich der Lieser“, die angeblich „zusätzlichen Raum für den Fluss schaffen“.

Meine Antwort: Geht`s noch ??? Voller Schwachsinn !!!!!! Wie will man, bitte schön, im Bereich der Lieser an der geplanten Maueröffnung mit Treppe durch ominöse Abgrabungen im Sohl- (=Uferbett) und Uferbereich zusätzlichen Raum für den Fluss schaffen??? Das ist Schwachsinn in der absoluten Reinstform !!!!!!!!

Jeder Laie weiss bzw. kann sich denken, dass, wenn ich das Uferbett ausbaggere, damit in keinster Weise der Wasserspiegel des Baches abgesenkt werden kann. Spätestens an der Brücke führt dies zum automatischen Rückstau und damit zur Re-Nivellierung des vorhergehenden Wasserspiegels.

Hallo????? Was ist das denn ???? Das ist ja Voll-„Verarsche“ und wird ja immer doller!!!!!!!. Ausserdem rutscht sowieso der Flusskies nach und nivelliert das Flussbett in kürzester Zeit. Also mehr Schwachsinn geht wirklich nicht, das sieht sogar jeder Laie ein !!!!!! Auf der anderen Uferseite kann man sowieso nichts mehr abgraben und bei der Treppe eh´ nix. Also: Was soll das?

7.) Übrigens: Aus gut informierten Kreisen habe ich erfahren, dass das gesamte Projekt: Stadt am Fluss lediglich deswegen genehmigt wurde, sowohl wasserrechtlich als auch finanztechnisch, weil die Grüne Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Frau Höfken, einen Deal mit Frau Klöckner gemacht habe, um dem Herrn Rodenkirch sein visionäres Projekt und Denkmal zu ermöglichen, damit er als „visionärer“ Architekt in die Geschichte eingeht und wieder gewählt wird.

Die Grünen hätten das Projekt zähneknirchend durchgewunken, um damit ein anderes wichtiges Projekt durch zu bekommen, was sonst gescheitert wäre. Sehr interessant, was man da so alles hinten rum erfährt !!!!!!!!!!! Nicht wahr ?

Da es zur Zeit in Mainz keinen adäquaten Posten für Herrn Rodenkirch gibt und seine Personalie dort momentan nicht gefragt ist, zieht man es vor, Rodenkirch unterdessen noch ein zwei Jahre als Bürgermeister in Wittlich zu „parken“, bis dann eventuell möglicherweise ein Posten frei wird.

Offensichtlich verfüge ich über weit bessere Quellen, als die lokale Presse, die sich völlig unbedarft zeigt, den Kopf in den Sand steckt und ihre Informationspflicht vernachlässigt, möglicherweise im Auftrag gewisser Kreise des lokalen Establishments.

Ich fordere den amtierenden Bürgermeister, Herrn Rodenkirch auf, sich nun endlich nicht weiter tot zu stellen und aus seiner feigen Deckung herauszukommen, um die Bürger pflichtgemäss über die hier geschilderten Umstände zu informieren und sich einem Wahlkampf auf Augenhöhe mit seinen Bürgen und seinem Herausforderer zu stellen.

Ich werde zum jetzigen Zeitpunkt nicht mein ganzes Pulver verschiessen, sondern ich werde meine Asse im Ärmel behalten und zum gegebenen Zeitpunkt, wohl dosiert, bis kurz vor der Wahl, meine Trümpfe aufspielen. Und glauben Sie mir, ich habe noch einige Asse im Ärmel.

Sie glauben gar nicht, wie schnell die Stimmung kippt in der Stadt, wenn der Bürgermeister jetzt nicht reagiert. Das haben wir doch alles schon erlebt mit der Karrstrasse. Der Bürgermeister treibt ein gefährliches Spiel, wenn er glaubt. dies unterschätzen zu müssen. Warum ist er beratungsresistent? ich habe doch nun wirklich schon viele Vorschläge zur Güte getan. Irgendwo sind Grenzen, das sagt u.a. auch Seehofer.

Weiterhin wurde mir aus gut unterrichteten Kreisen zugetragen, dass die beteiligte Trierer Firma BGH Plan nicht unbedingt sehr froh ist mit dem Auftrag, den sie durchführen soll, da im Falle eines Fehlschlages durch Entfernen der Hochwasserschutzmauer mit Flutfolgeschäden ein hoher Entschädigungsbetrag auf sie zu käme, der in dem Fall nicht mehr durch höhere Gewalt erklärbar ist, sondern hausgemacht ist.

Die Stadt wird dann schnell versuchen, sich aus der Verantwortung zu ziehen. (Planungsmängel etc.) Über solche Sachen ist schon manche Firma bös gestolpert und bankrott gegangen !!!!! Besser Finger weg von solchen Sachen !!!!!!! Man muss ja nicht alles mitmachen !!!!!!!! Lieber mal einen faulen Auftrag sausen lassen. Ist manchmal viel gesünder. Alte Bauernweisheit !!!

Zu allem Überfluss wirbt man sogar noch mit angeblicher „Barrierefreiheit“. Man ist sich wirklich für nix zu schad`!!!! Wie soll, bitte schön, ein Rollstuhlfahrer die Treppen hinunter zur Lieser bewältigen? Schon die Querung der belebten Feldstrasse wird für Viele eine Qual. Es sei denn, man hätte noch einen Aufzug bis zur Lieser und eine barrierefreie Querungsbrücke (wer soll das bezahlen?) vorgesehen.

Ich denke einmal mehr gemeinsam mit Ihnen, verehrtes Publikum: mehr „Verarsche“ und mehr „Sinnentleerung“ von Schlagwörtern in nur 7 Sätzen geht gar nicht! Oder ist das etwa der „Zeitgeist“ der „alternativen Fakten“ im postfaktischen Zeitalter ?

Verehrte Bürger, mal ganz unter uns, bitte gehen Sie zur Wahl am 12. März diesen Jahres. Und bitte wählen Sie diesmal Henkel. Das ist Ehrensache !!!!!!!!

PS: Jetzt wird der Eine oder Andere sagen:“Ja, aber diese Technik mit diesen mobilen Hochwasserschutzwänden, die gibt es doch auch in Köln und anderswo. Das hat sich doch bewährt, etc.“ Ja gut, aber die machen das aus der Not heraus, weil dort grosse Uferflächen vor dem Strom geschützt werden müssen. Die machen das mit Sicherheit nicht aus Spass.

Hier reisst man freiwillig und ohne Not die Schutzmauern ab, beseelt von der vagen Hoffnung, dass es irgendwie schon gut geht. Das ist der kleine, aber feine Unterschied, den es zu beachten gilt. Keiner würde dort freiwillig Schutzmauern abreissen. Möglicherweise geht das ja auch ein paar Jahre gut, aber irgendwann kommt der Hammer und dann das grosse Gejammer. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Es geht dann nicht mehr darum, ob was passiert, sondern nur noch darum, wann was passiert.

Ich persönlich empfehle der Stadt Wittlich jetzt schon, den neuen Bademeisteranwärter, der jetzt aktuell per Stellenausschreibung gesucht wird, sinnigerweise am neu geschaffenen Badespielplatz an der Rommeslsbachmündung einzusetzen, um sicher zu stellen, dass bei gehobenem Wasserstand, auch im Sommer, nicht irgendwelche unvorsichtigen Kleinkinder von der Strömung erfasst und flussabwärts abgetrieben werden. Sorry, ich muss das leider so deutlich aussprechen, weil es so ist wie es ist.

Wenn Herr Rodenkirch in seinem aktuellen Interview mit dem Wittlicher Wochenspiegel auf die Frage: „Was halten Sie von Ihrem Herausforderer, dem Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Wittlich, Stephan Henkel?“ antwortet: „Das ist Demokratie.“, dann kann man das so verstehen, dass er meint: „Das ist leider Demokratie.“, also „demokratie-feindlich“ gesinnt interpretiert, oder man könnte im positiven Sinne den kryptischen Satz des Bürgermeister im positiven Sinne auch so verstehen, dass er meint: „Ja schauen Sie mal, das ist gelebte Demokratie in unserer schönen Stadt Wittlich.“

Da ich ein eher positiv motivierter Mensch bin, will ich das einmal gnädigerweise im letzteren Sinne verstanden wissen und kann somit dem Bürgermeister in dieser Frage ausnahmsweise einmal den Rücken stärken, wenn ich mich denn nicht irren sollte, was die geäusserte Intention betrifft, ohne jetzt naiv zu erscheinen.

Möglicherweise haben gewisse Kreise zwischenzeitlich einen Kodex erschaffen, der gewisse ethische Grundsätze ins Gegenteil zu verkehren sucht, was aufgrund meiner Loyalität zu den Werten unserer christlich-abendländischen Kultur nicht in mein Weltbild zu passen scheint. Gegen Heimtücke und Zersetzung ist leider bis dato noch kein Kraut gewachsen.

Jetzt komme ich aktuell zu sprechen auf den im selben Artikel des Wochenspiegels geäusserten Anspruch des amtierenden Bürgermeisters auf die „Evolution“. Ich bin froh, hier einen vertretbaren Ansatz auf Opposition gefunden zu haben, in dem dass ich, konträr zu dem Ansatz des amtierenden Bürgermeisters, den Anspruch auf „Revolution“ vertreten möchte. Revolution in dem Sinne, dass in unserer Stadt endlich ein Politikwechsel ermöglicht wird, der die sogenannten etablierten Eliten dazu bringt, gemeinsam mit allen Bürgern unserer Stadt, eine humane und an den Bedürfnissen aller Bürger orientierte, dem Gemeinwohl verpflichtete, Stadtpolitik zu betreiben, die nicht nur Cliquen, Eigeninteressen und Egoismen bedient, sondern im Gegenteil die vielfältigen und gemeinsamen Interessen aller Bürger unserer Stadt angemessen berücksichtigt. Jawohl !

Interessanterweise bedeutet „Revolution“ im historischen Kontext betracht gleichwohl immer auch „Evolution“, weil Revolution irgendwann zwangsläufig immer einen historisch evolutiven Charakter entwickelt, der die historische Revolution zu einem prägenden evolutiven Faktor macht, der im günstigsten Fall die Entwicklung, bzw. den Fortschritt, vorantreibt, so dass man sich hier gegebenenfalls, wenn auch unter verschiedenen Prämissen, irgendwann am gleichen Punkt treffen könnte, wohlwollend betrachtet.

 

3 Gedanken zu „Wittlich: Wahnsinnsprojekt Stadt am Fluss, Platz an der Lieser – Fundamentalkritische Analyse und Schwächen des Projekts

  1. Wittlich: Wahnsinnsprojekt Stadt am Fluss, Platz an der Lieser – Fundamentalkritische Analyse und Schwächen des Projekts

    Erst einmal zum Mitschreiben:
    Ganze 7 Sätze = 1/3 Seite von insgesamt mehr als 60 Seiten in der BGH Plan Studie behandeln lapidar das Kernprojekt: Umgestaltung des Platzes an der Lieser – Mauerbruch auf 20m – Treppen – Änderung der Verkehrsführung – mobiler Hochwasserschutz:
    http://www.wittlich.de/fileadmin/download/leben_und_wohnen/Lieserufer/Aufwertung_Lieserufer_Endfassung_2014-05-21.pdf
    http://www.bghplan.com/de/projekte/item/142-wittlich-aufwertung-des-lieserufers.html

  2. Übrigens: Aus gut informierten Kreisen habe ich erfahren, dass das gesamte Projekt: Stadt am Fluss lediglich deswegen genehmigt wurde, sowohl wasserrechtlich als auch finanztechnisch, weil die Grüne Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Frau Höfken, einen Deal mit Frau Klöckner gemacht habe, um dem Herrn Rodenkirch sein visionäres Projekt und Denkmal zu ermöglichen. Die Grünen hätten das Projekt durchgewunken, um damit ein anderes Projekt durch zu bekommen, was sonst gescheitert wäre. Sehr interessant, was man da so alles hinten rum erfährt !!!!!!!!!!! Nicht wahr?

  3. Zu allem Überfluss wirbt man sogar noch mit angeblicher „Barrierefreiheit“. Man ist sich wirklich für nix zu schad`!!!! Wie soll, bitte schön, eine Rollstuhlfahrer die Trepen hinunter zur Lieser bewältigen? Schon die Querung der belebten Feldstrasse wird für Viele eine Qual. Es sei denn, man hätte noch einen Aufzug bis zur Lieser und eine barrierefreie Querungsbrücke (wer soll das bezahlen?) vorgesehen. Ich denke mal gemeinsam mit Ihnen: mehr „Verarsche“ und mehr „Sinnentleerung“ von Schlagwörtern in nur 7 Sätzen geht gar nicht.

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