Wittlich – Bürgermeisterwahl – 2017: DEAL OR NO DEAL ? This is the question.

Wittlich – Bürgermeisterwahl 2017: DEAL OR NO DEAL, This is the question. Best Case und Worst Case Szenarien rund um die Wittlicher Bürgermeisterwahl.

Aus aktuellem Anlass möchte ich nun, wie versprochen, meine Neujahrsansprache und das darauf folgende moralische Angebot an die Bürger und Wähler der Stadt Wittlich fortsetzen. (Damit Sie den Text ganz lesen, habe ich das Wichtigste nach unten gepackt).

Wie in dem Artikel vom 25.01.2017 von Frau Sünnen im Trierischen Volksfreund erwähnt, bleibt es nun „mangels weiterer Bewerber bei der Wahl zwischen Henkel und Rodenkirch“ am 12. März 2017.

Weiter erwähnte Frau Sünnen, dass “ der ehemalige Forstbeamte sich 2009, damals noch parteilos, gegen weitere fünf Kandidaten, darunter auch Henkel, im ersten Wahlgang mit 59,35 Prozent durchgesetzt hatte“.

Herr Rodenkirch war damals parteiloser Kandidat, der in Wittlich eingeführt wurde von seinem politischen Mentor, dem ehemaligen FDP-Wirtschaftsminister Dr. Hans Friderichs. Zu diesem Zeitpunkt ging man noch davon aus, dass sich Herr Rodenkirch in der Folge gegebenenfalls für eine Mitgliedschaft in der FDP entscheiden würde. Ob dies dann im weiteren Verlauf doch nicht opportun erschien, oder ob in der Tat politische Gesinnungsgründe für seine Entscheidung für eine folgende CDU-Mitgliedschaft verantwortlich sein mögen, kann ich an dieser Stelle nicht beurteilen.

Ich war damals ebenfalls parteiloser Kandidat, allerdings mit SPD-Parteibuch, parteilos lediglich deswegen, weil die Wittlicher Partei-Oberen der SPD mir die Gefolgschaft der Partei, wie bekannt, aus eher fadenscheinigen Gründen, vorenthalten haben.

Ob dies letztendlich damals zu einem gravierend anderen Wahlergebnis geführt hätte, kann heute nicht mehr zweifelsfrei rekonstruiert werden, erscheint aber eher unwahrscheinlich und ist in der Sache heute unerheblich.

Die Vorstellung, auch einmal in Wittlich, eingefahrene Wege zu verlassen und mit Mut zum Risiko auch einmal einen Kandidaten zum Bürgermeister zu wählen, der eben nicht mit dem politischen Establishment verbandelt ist, wie das Beispiel Trump in Amerika zeigt, wäre vielleicht eine spannende Alternative für viele Bürger in der Stadt Wittlich, mal frischen Wind zuzulassen und sich über unkonventionelle Lösungen in der Stadtpolitik zu erfreuen.

Wenn, hätte, wäre (Konjunktiv): Ich sage Ihnen ganz ehrlich. Wenn ich damals, 2009, zum Bürgermeister der Stadt Wittlich gewählt worden wäre, würde ich heute mit Sicherheit irgendwo in Mainz oder in Berlin an verantwortlicher Stelle ein höheres Amt ausführen.

Damals, 2009, hatte ich noch diesen politischen Ehrgeiz. Ich hätte damals diese Position genutzt, um politisch weiter zu kommen und womöglich politisch Karriere zu machen, wie z.B. der ehemalige Bürgermeister aus Würselen, Herr Martin Schulz. Immerhin habe ich lange Jahre Politikwissenschaft studiert und das ist mein gelernter Beruf.

Heute, 8 Jahre später, habe ich diesen Ehrgeiz aufgegeben und würde mich ohne weiteres mit der Funktion des Bürgermeisters der Stadt Wittlich begnügen, ohne weitergehende politische Ambitionen. Das heißt aber auch, dass ich mich voll auf dieses Amt konzentrieren und meinen Ehrgeiz demzufolge ausschließlich auf dieses Amt konzentrieren würde, zum Wohle aller Bürger dieser unserer Stadt Wittlich.

Darum verstehe ich persönlich, ehrlich gesagt, nicht, warum der amtierende Bürgermeister der Stadt Wittlich, Herr Rodenkirch, (der ja einige Jahre jünger ist als ich), nicht seine vielgepriesenen persönlichen, politischen und rhetorischen Talente einsetzt, um an geeigneter Stelle politisch aktiv zu werden und seine politische Karriere zu verwirklichen, anstatt sich weiter um das Bürgermeisteramt der Stadt Wittlich zu bewerben und so den Weg frei zu machen, wie es z.B der Vorsitzende der SPD, Herr Gabriel, mit der Kandidatur von Herrn Schulz aktuell vorgelebt hat.

Einfach mal jemand anderem den Vortritt lassen, um dann selber z.B. Aussenminister o.ä. zu werden. Das wäre ein wichtiges politisches Signal in Wittlich und politisch korrekt in den Augen vieler Bürger.

Sollte der amtierende Bürgermeister der Stadt Wittlich, Herr Rodenkirch allerdings in der Tat keine weiter gehenden politischen Ambitionen haben und weitere 8 Jahre als Bürgermeister der Stadt Wittlich zur Verfügung stehen wollen, dann ist dies selbstverständlich absolut legitim, sollte aber so auch dem Bürger vermittelt werden.

Ich persönlich musste in meinem bisherigen Leben auch einsehen, dass nicht alles zugleich möglich ist, was bisweilen auch eine gute Lektion sein kann. Fakt ist, dass die Bürger wahrheitsgemäß aufgeklärt werden wollen, dass sie wahrheitsgemäß informiert werden und dass mit offenen Karten gespielt wird, damit keine Unklarheiten aufkommen.

Ich persönlich könnte mir durchaus verschiedene Szenarien vorstellen, die entweder in einem einvernehmlichen Deal resultieren, der allen beteiligten Parteien und auch den Wittlicher Bürgern gerecht wird (best case oder win-win scenario), oder (worst case scenario)=kein Deal letztendlich zum Nachteil aller beteilgten Parteien und der Bürger. Dazwischen gibt es wahrscheinlich nichts wirklich Brauchbares.

1.) Best-Case oder Win-Win-Szenario:

Der amtierende Bürgermeister der Stadt Wittlich erhält einen Ruf in ein höheres Amt in Mainz und verzichtet demzufolge auf eine weitere Kandidatur in Wittlich zugunsten seines einzigen Mitbewerbers Stephan Henkel.

Folge: dem amtierenden Bürgermeister wäre mit einer höheren Position in Mainz gedient. Er könnte sich dort auf seine politische Karriere konzentrieren. Er könnte Frau Klöckner bei der Herbeiführung eines Regierungswechsels in Rheinland-Pfalz bei der nächsten Landtagswahl tatkräftig unterstützen und sich die Option auf ein dann zu erwartendes Ministeramt in einer möglichen Landesregierung unter der Führung von Frau Klöckner sichern. Tolle Aussichten für Herrn Rodenkirch.

Ausserdem könnte Herr Rodenkirch an geeigneter Stelle im Ministerium in Mainz auch sehr viel Unterstützungsarbeit für Wittlich und für die Region leisten, was letztendlich allen Wittlicher Bürgern zugute käme. Hört sich doch gut an.

Herr Rodenkirch müsste dafür lediglich ein kleines Opfer erbringen, in dem dass er den Wittlicher Bürgern, im Einvernehmen mit seinem Mitbewerber, in dem Fall ich, mitteilt, dass die Wittlicher Bürger bei der Wahl am 12. März bitte nicht ihn, sondern Herrn Henkel zu seinem Nachfolger wählen, da er ja einen neuen Posten in Mainz antritt und so als Bürgermeister nicht mehr zur Verfügung steht. So könnten wir uns einen aufreibenden Wahlkampf mit all seinen politischen Spitzen ersparen und uns gemeinsam, einvernehmlich und konstruktiv auf die wichtigen Sachthemen der Wittlicher Lokalpolitik für die nächste Legislatur konzentrieren, was für die Stadt und für alle Bürger sinnvoll erscheint.

Die Bürger folgen der Empfehlung des Herrn Rodenkirch und wählen demzufolge am 12. März den neuen Bürgermeister Stephan Henkel. Herr Rodenkirch wahrt sich somit seine Pensionsansprüche, in dem er pro forma erneut zur Wahl antritt, gestaltet aber gleichzeitig einen sauberen Übergang und Machtwechsel in Wittlich zum Wohle aller Bürger und zum Wohle seiner eigenen politischen Karriere.

So erhalten die Wittlicher Bürger zum Einen einen neuen und kompetenten Bürgermeister, der mit Unterstützung seines Amtsvorgängers einvernehmlich die Konzeption und die Planungssicherheit für die nächsten 8 Jahre garantiert, und zum Anderen ermöglichen die Bürger Herrn Rodenkirch (in dem sie ihn frei geben), sich an geeigneter höherer Stelle zu profilieren und somit Wittlich und die Region in Mainz oder vielleicht sogar irgendwann in Berlin zu fördern und zu repräsentieren.

Mal ganz ehrlich: Dies wäre mit Abstand die beste aller möglichen Lösungen, eine absolute Win-Win-Situation und ein mutiger, generöser und sogar genialer Schritt des noch amtierenden Bürgermeisters, Herrn Rodenkich. Ich persönlich denke einmal mehr, dass Herr Rodenkirch gut beraten wäre, wenn er denn dieses Angebot wahrnähme.

https://www.facebook.com/stephhenkel

2 Gedanken zu „Wittlich – Bürgermeisterwahl – 2017: DEAL OR NO DEAL ? This is the question.

  1. Best-Case oder Win-Win-Szenario:

    Der amtierende Bürgermeister der Stadt Wittlich erhält einen Ruf in ein höheres Amt in Mainz und verzichtet demzufolge auf eine weitere Kandidatur in Wittlich zugunsten seines einzigen Mitbewerbers Stephan Henkel.

    Folge: dem amtierenden Bürgermeister wäre mit einer höheren Position in Mainz gedient. Er könnte sich dort auf seine politische Karriere konzentrieren. Er könnte Frau Klöckner bei der Herbeiführung eines Regierungswechsels in Rheinland-Pfalz bei der nächsten Landtagswahl tatkräftig unterstützen und sich die Option auf ein dann zu erwartendes Ministeramt in einer möglichen Landesregierung unter der Führung von Frau Klöckner sichern. Tolle Aussichten für Herrn Rodenkirch.

    Ausserdem könnte Herr Rodenkirch an geeigneter Stelle im Ministerium in Mainz auch sehr viel Unterstützungsarbeit für Wittlich und für die Region leisten, was letztendlich allen Wittlicher Bürgern zugute käme. Hört sich doch gut an.

    Herr Rodenkirch müsste dafür lediglich ein kleines Opfer erbringen, in dem dass er den Wittlicher Bürgern, im Einvernehmen mit seinem Mitbewerber, in dem Fall ich, mitteilt, dass die Wittlicher Bürger bei der Wahl am 12. März bitte nicht ihn, sondern Herrn Henkel zu seinem Nachfolger wählen, da er ja einen neuen Posten in Mainz antritt und so als Bürgermeister nicht mehr zur Verfügung steht. So könnten wir uns einen aufreibenden Wahlkampf mit all seinen politischen Spitzen ersparen und uns gemeinsam, einvernehmlich und konstruktiv auf die wichtigen Sachthemen der Wittlicher Lokalpolitik für die nächste Legislatur konzentrieren, was für die Stadt und für alle Bürger sinnvoll erscheint.

    Die Bürger folgen der Empfehlung des Herrn Rodenkirch und wählen demzufolge am 12. März den neuen Bürgermeister Stephan Henkel. Herr Rodenkirch wahrt sich somit seine Pensionsansprüche, in dem er pro forma erneut zur Wahl antritt, gestaltet aber gleichzeitig einen sauberen Übergang und Machtwechsel in Wittlich zum Wohle aller Bürger und zum Wohle seiner eigenen politischen Karriere.

    So erhalten die Wittlicher Bürger zum Einen einen neuen und kompetenten Bürgermeister, der mit Unterstützung seines Amtsvorgängers einvernehmlich die Konzeption und die Planungssicherheit für die nächsten 8 Jahre garantiert, und zum Anderen ermöglichen die Bürger Herrn Rodenkirch (in dem sie ihn frei geben), sich an geeigneter höherer Stelle zu profilieren und somit Wittlich und die Region in Mainz oder vielleicht sogar irgendwann in Berlin zu fördern und zu repräsentieren.

    Mal ganz ehrlich: Dies wäre mit Abstand die beste aller möglichen Lösungen, eine absolute Win-Win-Situation und ein mutiger, generöser und sogar genialer Schritt des noch amtierenden Bürgermeisters, Herrn Rodenkich. Ich persönlich denke einmal mehr, dass Herr Rodenkirch gut beraten wäre, wenn er denn dieses Angebot wahrnähme.

    https://www.facebook.com/stephhenkel

  2. Zitat aus meiner diesjährigen Neujahrsansprache an die Bürger der Stadt Wittlich:

    „Seien Sie versichert: Ja, ich bin in der Tat den Anforderungen dieses Amtes, sowohl in seiner Ausübung, als auch in seiner tatsächlichen Gestaltung bestens gewachsen. Ich bin im „Gewinnfall“ darauf vorbereitet, dieses Amt auszukleiden und mit einem angemessenen „Standing“ zu vertreten, zur vollsten Zufriedenheit aller Bürger.“

    „Dies ist ein Versprechen, das ich hier und jetzt abgegeben und unterschrieben habe. Geben Sie mir die Chance, es Ihnen beweisen zu dürfen.

    Natürlich bedarf es auch dem Wohlwollen, der Unterstützung und der Loyalität aller Bürger, weil, wie man so schön sagt: „Es ist noch kein Meister (auch kein Bürgermeister) vom Himmel gefallen!!!.“

    http://1wittlicher2intelligente3liste.blog.volksfreund.de/2016/12/31/neujahrsansprache-des-designierten-kandidaten-fuer-das-amt-des-buergermeisters-der-stadt-wittlich/

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