Sankt Paul: Eine Chronologie der wundersamen Geldvermehrung. Hängen Wittlicher Stadträte mit drin?

Sankt Paul: Eine Chronologie der wundersamen Geldvermehrung. Hängen Wittlicher Stadträte mit drin?
Chronologie eines Amigo-Deals:
2004 – ein Gutachten legt den Wert des Grundstücks auf 1,6 Millionen Euro fest, was einem Quadratmeterpreis von 5,60 Euro entsprach.
2006 – Lichter wird Vorstand der Kloster Machern AG. Lichter sollte sich um das Immobiliengeschäft der Reh-Gruppe kümmern.
2007 – die Kloster Machern AG kauft ein 273.000 Quadratmeter großes, damals noch nicht als Bauland deklariertes, Grundstück rund um das ehemalige Missionsgebäude St. Paul in Wittlich, um dort unter anderem eine Seniorenresidenz und ein Mehrgenerationendorf zu errichten.
2007 – die Kloster Machern AG kauft das Areal für 1,01 Millionen Euro (Quadratmeterpreis 3,66 Euro).
2009 – der Wittlicher Stadtrat erteilt im Dezember 2009 für einen wesentlichen Teil des Grundstücks Baurecht. Damit hat sich der Grundstücksrichtwert von 3,66 Euro auf 80,- Euro pro Quadratmeter erhöht, heißt es nach TV-Recherchen in der Schadenersatzklage gegen Lichter und Passek. = ca. 2100 % Wertsteigerung!
2009 – wenige Tage nach dem Stadtratsbeschluss (Dez. 2009) verkauft die Kloster Machern AG (laut Reh-Gruppe unberechtigterweise durch Lichter) 200.000 Quadratmeter des Areals zum Preis von 3 Millionen Euro, was einem Preis pro Quadratmeter von 15 Euro entspricht, obwohl der Preis eigentlich 80,- Euro/qm betragen sollte. Differenz und Schaden zu Lasten der Reh-Gruppe 16 Mio. Euro.
Frage: Hat der Bürgermeister Rodenkirch und haben die Stadträte dies gewusst? Haben Sie entweder selber oder über Verwandte oder Dritte oder über Strohmänner von Lichter gekauft für 15,- Euro/qm? Haben sich Wittlicher Stadträte oder Angestellte der Wittlicher Stadtverwaltung im Dezember 2009 unrechtmässig in Sankt Paul, mit Hilfe von Lichter, schamlos bereichert und Insider-Wissen sofort genutzt? Wer hat damals bei Lichter eingekauft? Wer hat sich bedient? Hat, und wenn ja, wieviel?, hat Lichter für die Gefälligkeiten kassiert und von wem? Gab es Amigo-Geschäfte?
Sankt Paul: Eine Chronologie der wundersamen Geldvermehrung. Hängen Wittlicher Stadträte mit drin?
Das sind Fragen, die wir uns und die wir dem Wittlicher Bürgermeister und den Wittlicher Stadträten, der Presse und der Öffentlichkeit stellen müssen! Alle Käufer sollten genannt werden und die Wittlicher Stadträte sollten eidesstattlich versichern, dass sie oder Dritte nicht von Lichter gekauft haben, oder die Wahrheit offenlegen!
Alles andere hinterlässt ein „Geschmäckle“, das die Legitimität und die Autorität des Wittlicher Stadtrates schleichend untergräbt……Fortsetzung folgt……….

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Wittlicher wittern Geheimhaltung und Mauschelei  (TV vom 30. April 2015)

„Die Themen reichten vom archäologischen Erbe bis zu angeblich unseriösen Grundstücksgeschäften.

Eidesstattliche Erklärung: Stephan Henkel forderte eine eidesstattliche Erklärung aller Stadträte unterstützt von Ratsmitglied Ali Damar, Linke. Beide wittern in Sachen St. Paul Korruption. Das schließen sie aus dem laufenden Verfahren, bei dem es um angeblich entgangene Gewinne geht, weshalb sich der Ex-„St-Paul-Mangager“ Hans-Jürgen Lichter verantworten soll. Henkel und Damar: „Alle Käufer sollten genannt werden, und die Wittlicher Stadträte sollten eidesstattlich versichern, dass sie oder Dritte nicht von Lichter gekauft haben, oder die Wahrheit offenlegen!“ Der Bürgermeister wies die „Gerüchte“ zurück. An den Geschäften könne kein Stadtrat beteiligt sein. Das wäre ein Rechtsverstoß im Hinblick auf die Gemeindeordnung.“ http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Wittlicher-wittern-Geheimhaltung-und-Mauschelei;art8137,4199747

Wäre mit Sicherheit nicht das erste Mal, dass es bei Stadträten in Deutschland (wohlgemerkt im Allgemeinen) Rechtsverstösse gegen die Gemeindeordnung gegeben hat, in Tateinheit mit Vorteilsnahme, Korruption und strafrechtlichem Tatbestand! Klar sollte das nicht so sein und auch nicht so erwartet werden. Trotzdem kommt dies immer wieder vor in der gelebten bundesdeutschen Realität. Somit wurde die konkrete Frage, ob der Bürgermeister Rodenkirch und die Stadträte von diesen Vorgängen wussten, bzw. ob und inwieweit sie im Dezember 2009 an den erwähnten Käufen in Sankt Paul beteiligt waren, in keinster Weise beantwortet und steht nach wie vor vollkommen unbeantwortet im Raum. Insofern wäre dies in der Tat ein Rechtsverstoss, wenn man schon im Konjunktiv spricht, was in keiner Weise eine mögliche Beteiligung ausschliesst. Warum macht man denn nicht klare Ansage und gibt eine fundierte öffentliche Ehrenerklärung in der Sache ab, um angeblichen Gerüchten und Unregelmässigkeiten entgegenzutreten?

Wilbert, Kolumne (TV, vom 1. Mai 2015):

Majusebetta: Ich fasse es nicht. Jetzt wurde ja wohl im Stadtrat versucht, ein bisschen am Heiligenschein der Wittlicher Obrigkeit zu kratzen, und das richtig investigativ.

Eine Art Agentin 00Mittelalter hat die Verschwörung um Burg Ottenstein angeprangert, und ein Spion Stadtstreicher sozusagen hat bei St. Paul Lunte gerochen. Überall Skandale, jedenfalls theoretisch. Traurig, traurig, dass die all uns Säubrennern nicht aufgefallen sind, nur einer aufmerksamen Elite. Ich, Schnüffler W. Obergeheim, finde das super. Das macht Hoffnung auf einen baldigen Wittlich-Krimi voller Verschwörungstheorien. Ach was! Eine ganze Reihe ist drin. Mir fallen Titel ein, die haben schon jetzt Kult-Charakter: „Tatort Schlossplatz“, „Nach den Missionaren kamen die Bonzen“, „Die Säubrenner-Krise“, „Ein Bürgermeister in Angst“, „Stadtrat fatal“, „Endstation Parkplatz“, „Das Knöllchen-Syndrom“,“Der Fluch des Parfümgässchens“, „Katastrophe zur Kirmes“ und „Majusebetta Nääh“

http://www.volksfreund.de/nachrichten/kolumnen/wilbert/Wilbert-kolumne-wilbert-Wilbert;art264677,4201523

Dem Kolumnenschreiber Wilbert vom Wittlicher TV ist es tatsächlich, nach jahrelanger akribischer Klein-Arbeit und aufreibender investigativer Recherche, gelungen, den stadtbekannten Stadtstreicher, mehrfachen Bürgemeister- und Landratskandidaten Stephan Henkel, als hochrangigen Spion zu enttarnen. Für welche Supermacht er spioniert, konnte er allerdings bis Redaktionschluss noch nicht abschliessend mitteilen. Das Karussel der aktuellen Wittlicher Verschwörungstheorien wird somit erweitert um einen höchst brisanten Spionagefall mit dem aufregenden Titel:“TV-Kolumnist enttant Wittlicher Stadtstreicher, Bürgermeister- und Landratskandidaten als hochrangigen Spion für eine ausländische Supermacht!“ Super-Titel! Dieser Tatort wird ein „Knüller“! Bravo! Der reisst hoffentlich jede Oma vom Sofa.

Es gilt allgemein: Wer Hehlerware kauft, macht sich im selben Masse strafbar wie der, der Hehlerware verkauft. Ebenso wie der, der beide dazu anstiftet und die Hand aufhält.

Abgesehen davon: Es war schon 2007 ein grosser Fehler, dass der Wittlicher Stadtrat das Gelände (273.000 qm) in Sankt Paul nicht selber von den Patres im Namen der Stadt Wittlich gekauft hat für läppische 1,01 Mio. Euro. Man hätte das Gelände (oder Teile des Geländes) dann ohne Weiteres mit Gewinn für die Stadt Wittlich und für die Bürger der Stadt Wittlich an den Investor Reh zu einem angemessenen Preis (mit sinnvollen Auflagen) weiter verkaufen können. Der Verkauf wäre dann fair und in geordneten Bahnen zum Wohle der Wittlicher Bürger und letztlich auch der Reh-Gruppe vollzogen worden, die ja laut Anklage gegen Lichter und Passek offensichtlich ohnehin um 16 Mio. von ihrem eigenen Vorstand betrogen worden sind. Der Gewinn für die Stadt Wittlich hätte mindestens bei 3-5 Mio. Euro liegen können. Da kann man aber viele Kindergärten und Schulen dafür einrichten (oder einen bauen)!…..

Rede zum „Himmelsbrot“: Dort deutet Jesus, wie schon am Brunnen mit der Samariterin, auf den Unterschied, des verderblichen Brotes, welches nur den Hunger des Körpers stillt und des Brotes oder der Speise, die für das ewige Leben bleibt. http://www.kirchengucker.de/2008/09/16/funf-laibe-fur-5000-die-wunderbare-brotvermehrung/

Grundsätzlich gilt: Egal wie der Skandal um Sankt Paul letztendlich ausgeht, die politische Verantwortung liegt in jedem Fall bei dem Wittlicher Bürgermeister, bei dem Wittlicher Stadtrat und bei der Wittlicher Stadtverwaltung, auch wenn diese möglicherweise vollkommen naiv auf leere Versprechungen und Betrug hereingefallen wären! So naiv darf sich weder ein Bürgermeister, noch ein Stadtrat, geschweige denn eine Stadtverwaltung darstellen, ohne das Gesicht zu verlieren und ohne die politische Verantwortung zu tragen!

Die Verstrickungen der Stadt Wittlich in die gesamten Vorgänge um Sankt Paul sind viel zu umfassend und intensiv, um sich hier noch mit fadenscheinigen Ausreden und Begründungen einer politischen Verantwortung entziehen zu können.
Man sollte auf jeden Fall die verantwortlichen Vertreter der Stadt Wittlich in dem Verfahren gegen Lichter und Passek im Landgericht Trier als Zeugen laden und die Aussagen unter Eid stellen.

Möglicherweise könnten sich daraus durchaus weitergehende Verfahren gegen weitere Beschuldigte in dem Sankt Paul Skandal ergeben und zu einer vollständigen Aufklärung des Skandals gegenüber der Öffentlichkeit beitragen.

13 Gedanken zu „Sankt Paul: Eine Chronologie der wundersamen Geldvermehrung. Hängen Wittlicher Stadträte mit drin?

  1. Frage: Hat der Bürgermeister Rodenkirch und haben die Stadträte dies gewusst? Haben Sie entweder selber oder über Verwandte oder Dritte oder über Strohmänner von Lichter gekauft für 15,- Euro/qm? Haben sich Wittlicher Stadträte oder Angestellte der Wittlicher Stadtverwaltung im Dezember 2009 unrechtmässig in Sankt Paul, mit Hilfe von Lichter, schamlos bereichert und Insider-Wissen sofort genutzt? Wer hat damals bei Lichter eingekauft? Wer hat sich bedient?Sankt Paul: Eine Chronologie der wundersamen Geldvermehrung. Hängen Wittlicher Stadträte mit drin?…..Fortsetzung folgt……..

  2. Wittlicher wittern Geheimhaltung und Mauschelei (TV vom 30. April 2015)

    „Die Themen reichten vom archäologischen Erbe bis zu angeblich unseriösen Grundstücksgeschäften.

    Eidesstattliche Erklärung: Stephan Henkel forderte eine eidesstattliche Erklärung aller Stadträte unterstützt von Ratsmitglied Ali Damar, Linke. Beide wittern in Sachen St. Paul Korruption. Das schließen sie aus dem laufenden Verfahren, bei dem es um angeblich entgangene Gewinne geht, weshalb sich der Ex-„St-Paul-Mangager“ Hans-Jürgen Lichter verantworten soll. Henkel und Damar: „Alle Käufer sollten genannt werden, und die Wittlicher Stadträte sollten eidesstattlich versichern, dass sie oder Dritte nicht von Lichter gekauft haben, oder die Wahrheit offenlegen!“ Der Bürgermeister wies die „Gerüchte“ zurück. An den Geschäften könne kein Stadtrat beteiligt sein. Das wäre ein Rechtsverstoß im Hinblick auf die Gemeindeordnung.“

    http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Wittlicher-wittern-Geheimhaltung-und-Mauschelei;art8137,4199747

  3. Wäre mit Sicherheit nicht das erste Mal, dass es bei Stadträten in Deutschland (wohlgemerkt im Allgemeinen) Rechtsverstösse gegen die Gemeindeordnung gegeben hat, in Tateinheit mit Vorteilsnahme, Korruption und strafrechtlichem Tatbestand! Klar sollte das nicht so sein und auch nicht so erwartet werden. Trotzdem kommt dies immer wieder vor in der gelebten bundesdeutschen Realität. Somit wurde die konkrete Frage, ob der Bürgermeister Rodenkirch und die Stadträte von diesen Vorgängen wussten, bzw. ob und inwieweit sie im Dezember 2009 an den erwähnten Käufen in Sankt Paul beteiligt waren, in keinster Weise beantwortet und steht nach wie vor vollkommen unbeantwortet im Raum. Insofern wäre dies in der Tat ein Rechtsverstoss, wenn man schon im Konjunktiv spricht, was in keiner Weise eine mögliche Beteiligung ausschliesst. Warum macht man denn nicht klare Ansage und gibt eine fundierte öffentliche Ehrenerklärung in der Sache ab, um angeblichen Gerüchten und Unregelmässigkeiten entgegenzutreten?

  4. Beispielrechnung Sankt Paul: Dezember 2009

    Herr/Frau/Firma XY kauft im Dezember 2009 ein Areal von 10.000 qm Bauland in Sankt Paul von Herrn Lichter der Kloster Machern AG für 15,- Euro pro/qm:

    10.000 qm x 15,- Euro = 150.000,- Euro Kaufpreis.

    Zuzüglich 5% Grunderwerbssteuer (RLP)= 7.500,- Euro = 157.500,- Euro

    Das Grundstück ist aber jetzt schon wert (laut Grundstücksrichtwert nach Wittlicher Stadtratsbeschluss = 80,- Euro pro/qm):

    10.000 qm x 80,- Euro = 800.000,- Euro und kann als solches ohne Erschliessung veräussert werden. Gewinn: 800.000,- Euro – 157.500,- Euro = 642.500,- Euro Gewinn vor Steuern

    Abzüglich Gewinn- und Spekulation-Steuern bei einem sofortigen Wiederverkauf:
    Spekulationssteuer: ca. 65.000,- Euro plus Gewinnsteuern: ca. 80.000,- Euro =
    144.000,- Euro Gesamtsteuern.

    Das heisst: Es bleibt ein reiner Netto-Gewinn nach Steuern von ca. 500.000,- Euro (mit ein paar einschlägigen Steuer-Tricks fallen gar keine Steuern mehr an).

    Ein schönes Weihnachtsgeschenk, was sich da der Eine oder Andere mit Hilfe von Lichter und dem Wittlicher Stadtrat selber beschert hat.

    Nehmen wir jetzt einmal an, Herr/Frau/Firma XY verkauft das Grundstück nicht sofort, sondern wartet 1-3 Jahre die Erschliessung ab, dann sieht die Rechnung aus wie folgt:

    Veräusserung der erschlossenen Grundstücke in Parzellen durch die Sparkasse Mittelmosel zum Qudratmeterpreis von 138,- Euro pro/qm x 10.000 qm = 1.380.000,- Euro = 1,38 Mio. Euro

    Abzüglich: 10.000 qm x 14,22 Euro Erschliessungskosten = 142.200,- Euro
    D.h.: 1.380.000,- Euro – 142.200,- Euro = 1.238.800,- Euro Gewinn vor Steuern
    Abzüglich: 157.000,- Euro Kaufpreis und Grunderwerbssteuer = 1.020.000,- Euro vor Abzug der Steuern.
    Nach Abzug der Steuern: 110.000,- Euro Spekulationssteuer plus 140.000,- Euro Gewinnsteuer = ca. 250.000,- Steuern komplett

    Rein-Gewinn nach Abzug aller Steuern:

    1.020.000,- Euro (Brutto) – 250.000,- Euro Steuern = Netto-Gewinn insgesamt:
    = 770.000,- Euro Rein-Gewinn nach Abzug aller Steuern Das ist doch noch mal ein netter Nachschlag! (Mit ein paar einschlägigen Steuer-Tricks fallen überhaupt keine Steuern an).

    Erschliessungskosten Einfamilienhaus – Kosten für Erschliessung vom Grundstück Sankt Paul

    Hier finden Sie nun alle Anschluss- und Erschliessungskosten für ein Einfamilienhaus: Gas, Wasser, Strom, Telefon und Internet.
    Kosten für den Gasanschluss: 982 Euro
    Baugrundgutachten: Kosten fürs Bodengutachten: 440 Euro
    Kosten für den Stromanschluss: 1480,55 Euro
    Kosten für Hausanschluss – Wasser & Abwasser: 2.743 Euro
    Kosten für den Telefonanschluss: 579,77 Euro
    Zwar nicht unbedingt als Erschliessungskosten, aber dennoch fallen in diesem Rahmen auch an:
    Kosten Vermessung Grundstück: 2.585
    Kosten Baugrundgutachten bzw. Bodengutachten: 440 -700 Euro
    Grundstück Beräumung und Freimachen, z.B. alte Sträucher
    Fällen von Bäumen und Beseitigung Wurzelwerk
    ggf. vorhandenes Haus abreißen

    Summe: 8.800,- Euro – max. 10.000,- Euro

    Beispiel Sankt Paul: Grundstück: 703 qm, Preis (voll erschlossen): 97.014,- Euro = 138,- Euro pro/qm angeboten von Herrn Norbert Schmitz, Sparkasse Mittelmosel Eifel-Mosel-Hunsrück über immonet.de
    Erschliessungskosten angenommen max. 10.000,- Euro = 14,22 Euro pro/qm

    Eingekauft im Dez. 2009 von Lichter: 703 qm x 15,- Euro = 10.545,- Euro zzgl. Grunderwerbssteuer (5% RLP) 525,- Euro = 11.060,- Euro. Zzgl. max. 10.000,- Euro Erschliessungskosten = 21.060,- Euro insgesamt. Verkauft (voll erschlossen für 97.014,- Euro. Abzüglich: 21.060,- Euro = Gewinn vor Steuern 76.000,- Euro, bei einer Parzelle von 703 qm. Maklergebühren, weitere Anliegergebühren, Notar etc. zahlt der Kunde. Abzüglich Steuern: Reingewinn = ca. 58.000,- Euro (netto).

    Erschliessung Sankt Paul komplett: 200.000 qm x 14,22 Euro/qm Erschliessung = 2.844.000,- Euro

    Abgesehen davon: Es war schon 2007 ein grosser Fehler, dass der Wittlicher Stadtrat das Gelände (273.000 qm) in Sankt Paul nicht selber von den Patres im Namen der Stadt Wittlich gekauft hat für läppische 1,01 Mio. Euro. Man hätte das Gelände (oder Teile des Geländes) dann ohne Weiteres mit Gewinn für die Stadt Wittlich und für die Bürger der Stadt Wittlich an den Investor Reh zu einem angemessenen Preis (mit sinnvollen Auflagen) weiter verkaufen können. Der Verkauf wäre dann fair und in geordneten Bahnen zum Wohle der Wittlicher Bürger und letztlich auch der Reh-Gruppe vollzogen worden, die ja laut Anklage gegen Lichter und Passek offensichtlich ohnehin um 16 Mio. von ihrem eigenen Vorstand betrogen worden sind. Der Gewinn für die Stadt Wittlich hätte mindestens bei 3-5 Mio. Euro liegen können. Da kann man aber viele Kindergärten und Schulen dafür einrichten (oder einen bauen)!…..

  5. Abgesehen davon: Es war schon 2007 ein grosser Fehler, dass der Wittlicher Stadtrat das Gelände (273.000 qm) in Sankt Paul nicht selber von den Patres im Namen der Stadt Wittlich gekauft hat für läppische 1,01 Mio. Euro. Man hätte das Gelände (oder Teile des Geländes) dann ohne Weiteres mit Gewinn für die Stadt Wittlich und für die Bürger der Stadt Wittlich an den Investor Reh zu einem angemessenen Preis (mit sinnvollen Auflagen) weiter verkaufen können. Der Verkauf wäre dann fair und in geordneten Bahnen zum Wohle der Wittlicher Bürger und letztlich auch der Reh-Gruppe vollzogen worden, die ja laut Anklage gegen Lichter und Passek offensichtlich ohnehin um 16 Mio. von ihrem eigenen Vorstand betrogen worden sind. Der Gewinn für die Stadt Wittlich hätte mindestens bei 3-5 Mio. Euro liegen können. Da kann man aber viele Kindergärten und Schulen dafür einrichten (oder einen bauen)!…..

  6. Wilbert, Kolumne (TV vom 1. Mai) http://www.volksfreund.de/nachrichten/kolumnen/wilbert/Wilbert-kolumne-wilbert-Wilbert;art264677,4201523

    Majusebetta: Ich fasse es nicht. Jetzt wurde ja wohl im Stadtrat versucht, ein bisschen am Heiligenschein der Wittlicher Obrigkeit zu kratzen, und das richtig investigativ.

    Eine Art Agentin 00Mittelalter hat die Verschwörung um Burg Ottenstein angeprangert, und ein Spion Stadtstreicher sozusagen hat bei St. Paul Lunte gerochen. Überall Skandale, jedenfalls theoretisch. Traurig, traurig, dass die all uns Säubrennern nicht aufgefallen sind, nur einer aufmerksamen Elite. Ich, Schnüffler W. Obergeheim, finde das super. Das macht Hoffnung auf einen baldigen Wittlich-Krimi voller Verschwörungstheorien. Ach was! Eine ganze Reihe ist drin. Mir fallen Titel ein, die haben schon jetzt Kult-Charakter: „Tatort Schlossplatz“, „Nach den Missionaren kamen die Bonzen“, „Die Säubrenner-Krise“, „Ein Bürgermeister in Angst“, „Stadtrat fatal“, „Endstation Parkplatz“, „Das Knöllchen-Syndrom“,“Der Fluch des Parfümgässchens“, „Katastrophe zur Kirmes“ und „Majusebetta Nääh“.

    Dem Kolumnenschreiber Wilbert vom Wittlicher TV ist es tatsächlich, nach jahrelanger akribischer Klein-Arbeit und aufreibender investigativer Recherche, gelungen, den stadtbekannten Stadtstreicher, mehrfachen Bürgemeister- und Landratskandidaten Stephan Henkel, als hochrangigen Spion zu enttarnen. Für welche Supermacht er spioniert, konnte er allerdings bis Redaktionschluss noch nicht abschliessend mitteilen. Das Karussel der aktuellen Wittlicher Verschwörungstheorien wird somit erweitert um einen höchst brisanten Spionagefall mit dem aufregenden Titel:“TV-Kolumnist enttarnt Wittlicher Stadtstreicher, Bürgermeister- und Landratskandidaten als hochrangigen Spion für eine ausländische Supermacht!“ Super-Titel! Dieser Tatort wird ein „Knüller“! Bravo! Der reisst hoffentlich jede Oma vom Sofa. (Rom? Opus Dei? Bilderberg?) https://derhonigmannsagt.wordpress.com/category/kirche/vatikan/opus-dei/page/4/
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz

  7. Vom Prestigeprojekt zum Streitobjekt (TV vom 15. April 2013)

    http://www.volksfreund.de/nachrichten/welt/themendestages/themenderzeit/Weitere-Themen-des-Tages-Vom-Prestigeprojekt-zum-Streitobjekt;art742,3497205

    (Trier/Wittlich) Er galt fast ein Jahrzehnt als der unangefochtene Top-Manager der Unternehmengruppe Reh – einem der größten Firmen-Imperien in der Region: Hans-Jürgen Lichter. Dann kann es zum großen Streit, Lichter wurde gefeuert, es kam zu juristischen Auseinandersetzungen. Der TV hat die Hintergründe recherchiert.

    Trier/Wittlich. Mit seinem Namen verbinden viele immer noch Großereignisse in der Region: Das einen Kilometer lange Freiluft-Buffet in Kröv (Bernkastel-Wittlich) im Jahr 1995, die Bewirtung am rheinland-pfälzischen Stand auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin 2003 und die Verpflegung der Besucher der Landesgartenschau 2004 in Trier – Hans-Jürgen Lichter. Damals leitete der gelernte Koch das Catering der Wittlicher Firma Bungert.
    Schnell machte er sich einen Namen als Eventmanager, als Macher, der unkonventionelle Wege gehen kann. Schon damals soll er ganz gezielt den Kontakt zu einflussreichen Persönlichkeiten aus der Region gesucht haben. Teilnehmer solcher Runden im Hause Lichter bezeichnen ihn als jemanden, der vielleicht davon geträumt habe, selbst einmal zu dieser regionalen High-Society zu gehören. Und das ist Lichter dann auch gelungen. Mit dem Wechsel von Bungert in die Unternehmensgruppe Reh.
    Die Anfänge: Einen Tag, nachdem Bungert den Zuschlag für die Bewirtung der Landesgartenschau in Trier erhalten hat, gab Lichter im Dezember 2003 bekannt, dass er direkt nach Ende der Gartenschau in den Vorstand des Trierer Bürgervereins wechseln werde. Dem Verein gehören mehrere Immobilien, unter anderem die Steipe am Trierer Hauptmarkt.
    Dieser Verein gehört zur Günther-und-Käthi-Reh-Stiftung, die wiederum zum Unternehmensimperium der aus Leiwen stammenden Familie Reh (Sektkellerei Schloss Wachenheim). Lichter sollte sich um das Immobiliengeschäft der Reh-Gruppe kümmern.
    Günther Reh soll selbst den Kontakt zu Lichter gesucht haben. Die beiden kannten sich wohl durch Verhandlungen, die Lichter im Auftrag von Bungert mit Reh über die zunächst geplante Übernahme der Gastronomie im Kloster Machern in Zeltingen-Rachtig (Bernkastel-Wittlich) geführt hat, das Reh gehört. Dazu ist es dann aber nicht gekommen. Reh soll sich nach den Verhandlungen über Lichter erkundigt haben, unter anderem auch bei dem damaligen Trierer Oberbürgermeister Helmut Schroer.

    Schneller Aufstieg: Lichter wurde zusätzlich auch „operatives Vorstandsmitglied“ der zur Reh-Stiftung gehörenden Kloster Machern AG und 2006 dann Vorstandsvorsitzender der Günther-und-Käthi-Reh-Stiftung, zu der neben der Kloster Machern AG weitere Tochterfirmen gehören. Lichter fungierte von da an als Geschäftsführer der Tochterunternehmen. 2009 zog sich Günther Reh aus der Stiftung zurück. Die Geschäfte unter anderem als Aufsichtsratsvorsitzender übernahm sein Sohn Carl.

    Kloster Machern: Hans-Jürgen Lichter war bereits zu seiner Zeit bei Bungert an den Umbaumaßnahmen im Kloster Machern beteiligt, das zuvor vom Trierer Bürgerverein gekauft worden war. Zu dieser Zeit waren das geplante Restaurant und die Hausbrauerei an drei Gastronomen verpachtet. Als Lichter dann Chef des Bürgervereins geworden war, kam es zum Zerwürfnis mit den Betreibern der Kloster-Gastronomie. Er soll ihnen Steuer- und Umsatzbetrug vorgeworfen haben. Der Pachtvertrag wurde nach TV-Informationen fristlos gekündigt. Lichter nahm Kontakt zu einer großen Koblenzer Gastronomie-Kette auf, die dann die Gastronomie im Kloster Machern übernahm

    St. Paul in Wittlich: 2008 hatte die Kloster Machern AG das rund 200 000 Quadratmeter große Areal rund um das ehemalige Missionshaus St. Paul vor den Toren Wittlich gekauft. Ziel war, es eine Seniorenresidenz und ein Mehrgenerationendorf dort zu bauen. Dafür mussten aber erst Investoren gefunden werden.
    Die Koblenzer Gastronomie-Gruppe war nach TV-Informationen am Kauf des ehemaligen Missionshaus interessiert, um dort ein Hotel zu errichten. Der Kauf scheiterte. Lichter beauftragte die Steuerberatungsgesellschaft W&St aus dem saarländischen Dillingen mit der Investorensuche. Es fand sich aber kein Käufer für das Areal. Die Kloster Machern AG, und damit die Reh-Gruppe, hatte sich entschieden, den Komplex St. Paul zu verkaufen, weil es ihr nach TV-Recherchen finanziell eine Nummer zu groß wurde. Für 3,2 Millionen Euro kaufte die Immobiliengesellschaft St. Paul und die Grundstücksentwicklungsgesellschaft St. Paul das Areal. Hinter beiden Gesellschaften steckt die W& St, die die Entwicklung des Geländes selbst in Hand nehmen wollte. Lichter selbst ist mit zehn Prozent an der Grundstücksentwicklungsgesellschaft beteiligt, die Reh-Stiftung mit je 25 Prozent.

    Scharfe Kritik: Als der Wittlicher Stadtrat im April 2011 über den Bau des Mehrgenerationendorfes St. Paul entschied, gab es auch Nein-Stimmen zu dem Projekt. Unter anderem auch von einer CDU-Frau. Diese Ablehnung einer Parteifreundin ärgerte Lichter offenbar. In scharfer Form griff er die sozial engagierte Frau an. Er tue sich schwer mit einer „Ablehnung gerade dieses Projektes gerade von ihrer Person“, schrieb Lichter in einem dem TV vorliegenden Brief … Als Mandatsträgerin „sollte ihnen auch das Wohl der Bürger der Stadt Wittlich was soziales Engagement, Prosperität und Arbeitsplätze angeht in Zukunft nicht gleichgültig sein“, heißt es weiter.

    Spatenstich: Mittlerweile besteht Baurecht auf dem Areal. Am Mittwoch erfolgt der Spatenstich für das Mehrgenerationendorf. Die Sparkasse Mittelmosel-Eifel-Mosel-Hunsrück hat zusammen mit der Landesbaussparkasse das exklusive Vermarktungsrecht für alle Baugrundstücke auf dem Areal. Bereits 2009 bot Lichter der Sparkasse an, zehn Hektar für fünf Millionen Euro zu kaufen. Das Pikante: Lichters Ehefrau war bis 2009 als CDU-Kreistagsabgeordnete Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse.

    Der Streit: Im März vergangenen Jahres wurde Lichter als Vorstandsvorsitzender der Reh-Stiftung und damit auch als Geschäftsführer der Tochtergesellschaften entlassen. Dagegen klagt er. Gleichzeitig führt die Reh-Gruppe zahlreiche Vorwürfe gegen Lichter ins Feld, beschuldigt ihn der Untreue und macht ihn womöglich auch Schadenersatzpflichtig.

    Extra:
    Nick Reh, Sohn von Unternehmensgründer Günter Reh, übernahm am 9, März 2012 den Aufsichtsratsvorsitz in der von seinem Vater gegründeten Günther-und-Käthi-Reh-Stiftung. Kurz darauf wurde der Stiftungschef, Hans-Jürgen Lichter, dessen Vertrag ein halbes Jahr zuvor noch um fünf Jahre verlängert worden war, überraschend gefeuert. Reh wirft ihm unter anderem vor, die Grundstücke auf dem ehemaligen Missionsgelände St. Paul in Wittlich zu billig an die eigens gegründeten Gesellschaften, an denen Lichter beteiligt ist, verkauft zu haben. Er habe gewusst, dass die Grundstücke mehr wert gewesen waren. Da er als Beteiligter an den Gesellschaft selbst Käufer gewesen sei, habe er sich einen finanziellen Vorteil verschafft. Das rechtfertige die fristlose Kündigung. (wie)

  8. Steyler verkaufen St. Paul (Paulinus)

    http://www.paulinus.de/archiv/archiv/0734/titel.htm

    http://www.steyler.eu/svd/aktuelles/news/de/2007/Steyler-Missionare-verkaufen-St-Paul-Neugestaltung-im-Sinne-der-Steyler-geplant.php

    Wittlich: Kloster Machern AG ist der neue Besitzer – Missionare möchten Seelsorge fortsetzen. Von Zeljko Jakobovac

    Die Steyler Missionare in Wittlich haben am 15. August das Missionshaus St. Paul an die „Hofgut Stift Kloster Machern AG“ aus Bernkastel verkauft. Die Steyler möchten bleiben und zunächst fünf Jahre seelsorglich wirken.

    Der neue Besitzer hat sich verpflichtet, dass die Nutzung von St. Paul den Grundsätzen der Steyler (Gesellschaft des göttlichen Wortes) und der Kirche nicht widerspricht, wurde bei der Pressekonferenz in Wittlich am 16. August bekannt. Über den Preis vereinbarten Steyler und Kloster Machern AG Stillschweigen. Die Steyler sind jetzt Mitaktionär der AG, die in einem ehemaligen Zisterzienserinnenkloster beheimatet ist. Sie gehört mehrheitlich dem Trierer Bürgerverein, der zur Günther-Reh-Gruppe Leiwen/Mosel zählt, sagte Hans-Jürgen Lichter, der Geschäftsführer von Kloster Machern.

    Das zusammen mit den Ordensleuten erarbeitete Konzept sieht mehrere Nutzungen für den im Stadtteil Wengerohr gelegenen Gebäudekomplex vor, zu dem 24 Hektar Land gehören. Im Haupthaus mit rund 3000 Quadratmetern Nutzfläche soll ein Therapiezentrum für Menschen mit Behinderung eingerichtet werden. Hierbei sollen Behandlungsformen mit Tieren eingesetzt werden. In dem Gebäude soll auch Platz für Ärzte und Therapeuten sein. Das ehemalige Schwesternheim soll in Zusammenarbeit mit Unternehmen zu einer Kinderkrippe mit Öffnungszeiten von 5 bis 23 Uhr umgebaut werden. Die Justizvollzugsanstalt wird weiter die Landwirtschaft als Pächter betreiben. Geplant sind eine Rinderzucht, ein Hofladen, eine Gärtnerei und ein Ausflugslokal. Dabei werde Schritt für Schritt vorgegangen, sagte Geschäftsführer Lichter. Er drückte die Hoffnung aus, dass die Steyler noch viele Jahre in Wittlich bleiben.

    Die Kirche bleibt als Gotteshaus erhalten. Derzeit gehören fünf Priester und fünf Brüder der Kommunität in Wittlich an. Die Steyler sind im Auftrag des Bistums Trier unter anderem für die Seelsorge in der Pfarreiengemeinschaft Altrich, Platten und Wittlich-Wengerohr zuständig. Sie sind bereit, in den kommenden fünf Jahren weiter seelsorglich zu wirken – in Absprache mit dem Trierer Bischof.

    Finanzielle und personelle Gründe führten Franz-Josef Janicki, Präses der Steyler in Wittlich, und Heinz Schneider, der Vizeprovinzial in Deutschland, für den Verkauf an. Das 1925 erbaute St. Paul war unter anderem eine Schule für Jungen, die dem Orden beitreten wollten, ein Noviziat sowie ein Tagungs-, Exerzitien- und Ausbildungshaus, ehe es 2004 Ende geschlossen wurde.

    Kontakt: Kloster Machern AG, Telefon (06 51) 97 06 40.

  9. St. Paul und seine Gesellschaften (TV vom 26. März 2012)

    Bis zur überraschenden Kündigung als Geschäftsführer der Günther-und-Käthi-Reh-Stiftung war Hans-Jürgen Lichter für folgende Bereiche/Tochterunternehmen verantwortlich: Günther-und-Käthi-Reh-Stiftung & Co. KG; Trierer Bürgerverein 1864 GmbH; Palais Kesselstatt GmbH & Co.
    KG; Hofgut Stift Kloster Machern AG, TBV Vermögensverwaltung AG.

    Die Verbindungen zu St. Paul haben ihren Ursprung im Ankauf des Klosters Machern im Jahr 2000. Dafür wurde die Hofgut „Stift Kloster Machern“ AG gegründet, die zu 95 Prozent der G + K Reh und zu fünf Prozent der gemeinnützigen Günther Reh-Stiftung gehört.

    Diese neue AG erwirbt 2007 St. Paul. Von 2008 bis 2009 verkauft die AG das Gelände an die Stadt Wittlich und drei Gesellschaften: Die Immobiliengesellschaft St. Paul GmbH & Co. KG (zuständig für den ersten Bauabschnitt mit Missionshaus, Kirche, JVA-Gelände).

    Geschäftsführer sind neben Hans-Jürgen Lichter Stefan Himbert und Torsten Manikowski. Daran hält die Machern AG 25 Prozent, aber keine Mitwirkung und keinen Einfluss auf die Geschäftsführung. Dieselben drei Geschäftsführer hat auch die 100-prozentige Tochtergesellschaft der Immobiliengesellschaft, die Energie St. Paul GmbH & Co.KG.

    Weiterhin steht das Geschäftsführungstrio (bei ebenfalls 25-prozentiger Beteiligung der Machern AG) hinter der Grundstücksentwicklungsgesellschaft St. Paul GmbH & Co. KG (zweiter Bauabschnitt mit Mehrgenerationendorf, Wohngebiet und Klinikprojekt).

    Die jeweils 75 Prozent andere Anteilseigner beider Gesellschaften sind laut Nick Rehs letztem Wissenstand: zehn Prozent Lichter, 65 Prozent rund fünf Personen der Partner der Wirtschaftsprüfer W+St.

    Firma Nummer vier, die Vermögensverwaltungsgesellschaft St. Paul mbH & Co.KG wurde umgewandelt in die GVV St. Paul GmbH & Co. KG, auch dort dieselben Geschäftsführer – aber ohne Anteil der Machern AG. Die GVV ist dem Altenheim zugeordnet, das von der Seniorenresidenz St. Paul Wittlich GmbH unter Leitung von Eric Schmitt betreut wird.

    Unabhängig davon gibt es die Vereine Förderverein Autobahnkirche St. Paul Wittlich (zuständig: Immobiliengesellschaft) und der Bürgerverein Generationendorf St. Paul (zuständig: Grundstücksentwicklungsgesellschaft). Für alle oben genannten Bereiche ist Hans-Jürgen Lichter weiterhin zuständig. Ausnahme: 2010 hat die G+K Stiftung & Co laut Nick Reh zwei Grundstücke (je 3000 Quadratmeter) von der Immobiliengesellschaft zurückgekauft und das ehemalige Schwesternwohnheim grundsaniert und als Kinder- und Familienhaus für zehn Jahre an die Bergfried Kinder- und Jugendhilfe vermietet.

    Vom Plan, eine Kita zu bauen und an die Stadt zu vermieten, habe man „in den letzten Tagen“ Abstand genommen. sos

    http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/kurz/Kurz-St-Paul-und-seine-Gesellschaften;art8138,3105964
    http://www.w-st.de/Impressum.aspx

  10. Landesweit einzigartig: Ein Mehrgenerationendorf der Zukunft. Spatenstich am 17. April 2013 in St. Paul, Wittlich, 18 April, 2013 von Nina Petry

    Die Finanzierung der Erschließungsmaßnahme erfolgt neben einem umfangreichen Eigenmitteleinsatz über Darlehen der Sparkassen Mittelmosel und Trier. Ferner hat die Grundstücksentwicklungsgesellschaft St. Paul bei der Stadt Wittlich Bürgschaften der beiden finanzierenden Sparkassen über die volle Höhe der Erschließungskosten hinterlegt.

    Bürgermeister Joachim Rodenkirch: „Unsere Stadt ist damit Vorreiter im Zusammenspiel dieser integrativen Wohn- und Lebensräume. In St. Paul gilt es, riesige Entwicklungspotenziale zu heben. Innovative Ideen werden hier realistisch umgesetzt und das mit verlässlichen Partnern.“

    Joachim Rodenkirch. „In St. Paul wird auf einem rund 25 Hektar großen Gelände ein zukunftsweisendes Quartier entwickelt, das allen Anforderungen des gesellschaftlichen Wandels gerecht wird.“

    Stadt Wittlich: Bürgermeister der Stadt Wittlich, Joachim Rodenkirch,
    Leiter des Bauamtes Stadt Wittlich, Hans Hansen,

    Sparkasse Mittelmosel Eifel Mosel Hunsrück, Norbert Schmitz,
    LBS, Peter Becker (vertreten durch Rainer Thomalla)

    Bürgerverein Generationendorf St. Paul e.V.,
    1. Vorsitzende Gunda Wirtz, Vorstand Elisabeth Schoppe

    TEILNEHMER 17. April:

    Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, Staatssekretär David Langner

    Grundstücksentwicklungsgesellschaft St. Paul GmbH & Co. KG (GEG),
    Torsten Manikowski, Geschäftsführer,
    N.N. Vertreter der Mehrheitsgesellschafter,
    Herr Reihsner als Planer der Erschließungsmaßnahmen,
    Hiltrud Zock, Pressesprecherin.

    http://agenturhaus.de/

    http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.agenturhaus.de%2Fpressedienst%2Fimages%2FSpatenstich_St_%252520Paul_2.JPG&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.agenturhaus.de%2Fpressedienst%2Fnews.php%3Faction%3Dfullnews%26id%3D681&h=2227&w=3343&tbnid=VaIc0fBKOCOAGM%3A&zoom=1&docid=aAYLVuU-9rVx2M&ei=f1JaVcOWH4LWUef2gagI&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=502&page=5&start=107&ndsp=30&ved=0CCQQrQMwCjhk

  11. Hier wieder 2 eklatante Beispiele von absolut unseriöser Berichterstattung:

    1.) Eifelzeitung vom 22.05.2015:

    „Stephan Henkel vermutete aufgrund eines Artikels in der Tagespresse korrumpierbare Ratsmitglieder, was der Vorsitzende Rodenkirch klar und deutlich als Unfug abwies.“

    http://www.eifelzeitung.de/themen/politik/aus-dem-wittlicher-stadtrat-am-28-april-100004/

    2.) Wittlicher Rundschau vom 08.05.2015:

    „Stephan Henkel vermutete aufgrund eines Artikels im Trierischen Volksfreund Korruption, was der Vorsitzende Rodenkirch klar und deutlich als Unfug abwies.“

    http://www.wittlich.de/aktuelles/…/aus-dem-wittlicher-stadtrat-am-28-april.html

    Korrekt hätte die Berichterstattung verlauten müssen wie im TV, vom 30. April 2015:

    „Stephan Henkel forderte eine eidesstattliche Erklärung aller Stadträte unterstützt von Ratsmitglied Ali Damar, Linke. Beide wittern in Sachen St. Paul Korruption. Das schließen sie aus dem laufenden Verfahren, bei dem es um angeblich entgangene Gewinne geht, weshalb sich der Ex-„St-Paul-Mangager“ Hans-Jürgen Lichter verantworten soll. Henkel und Damar: „Alle Käufer sollten genannt werden, und die Wittlicher Stadträte sollten eidesstattlich versichern, dass sie oder Dritte nicht von Lichter gekauft haben, oder die Wahrheit offenlegen!“ Der Bürgermeister wies die „Gerüchte“ zurück. An den Geschäften könne kein Stadtrat beteiligt sein. Das wäre ein Rechtsverstoß im Hinblick auf die Gemeindeordnung.“

    Meine konkrete Frage an den Bürgermeister und an die Stadträte lautete:

    „Hat der Bürgermeister Rodenkirch und haben die Stadträte von den unkorrekten Grundstücksverkäufen des Herrn Lichter in Sankt Paul im Dezember 2009, unmittelbar nach der Stadtratssitzung, gewusst? Haben Sie entweder selber oder über Verwandte oder Dritte oder über Strohmänner von Lichter gekauft für 15,- Euro/qm? Haben sich Wittlicher Stadträte oder Angestellte der Wittlicher Stadtverwaltung im Dezember 2009 unrechtmässig in Sankt Paul, mit Hilfe von Lichter, bereichert und Insider-Wissen sofort genutzt? Wer hat damals bei Lichter eingekauft? Wer hat sich bedient?“

    So lautete meine konkrete und berechtigte Frage, was absolut kein „Unfug“ ist. Die Quittung zusammen mit der politischen Verantwortung für den Sankt Paul Skandal wird spätestens dann auf den Bürgermeister Rodenkirch und auf die Wittlicher Stadträte (möglicherweise auch auf die Stadt Wittlich) zukommen, wenn Lichter und Passek bei dem Trierer Landgerichtsverfahren für schuldig befunden und verurteilt werden für ihre vertrackten Grundstücksgeschäfte in Sankt Paul. So lange stecken erst einmal alle Beteiligten den Kopf in den Sand, bestreiten alle Vorwürfe und hoffen vergeblich auf einen für sie guten Ausgang des Verfahrens, was in meinen Augen eine vergebliche Illusion darstellt.

  12. Grundsätzlich gilt: Egal wie der Skandal um Sankt Paul letztendlich ausgeht, die politische Verantwortung liegt in jedem Fall bei dem Wittlicher Bürgermeister, bei dem Wittlicher Stadtrat und bei der Wittlicher Stadtverwaltung, auch wenn diese möglicherweise vollkommen naiv auf leere Versprechungen und Betrug hereingefallen wären! So naiv darf sich weder ein Bürgermeister, noch ein Stadtrat, geschweige denn eine Stadtverwaltung darstellen, ohne das Gesicht zu verlieren und ohne die politische Verantwortung zu tragen!

    Die Verstrickungen der Stadt Wittlich in die gesamten Vorgänge um Sankt Paul sind viel zu umfassend und intensiv, um sich hier noch mit fadenscheinigen Ausreden und Begründungen einer politischen Verantwortung entziehen zu können.

    Man sollte auf jeden Fall die verantwortlichen Vertreter der Stadt Wittlich in dem Verfahren gegen Lichter und Passek im Landgericht Trier als Zeugen laden und die Aussagen unter Eid stellen.

    Möglicherweise könnten sich daraus durchaus weitergehende Verfahren gegen weitere Beschuldigte in dem Sankt Paul Skandal ergeben und zu einer vollständigen Aufklärung des Skandals gegenüber der Öffentlichkeit beitragen.

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