Landratswahl 2011 – Herr Jansen vom TV lügt und verhindert Home-Story von Stephan Henkel. Die Presse in unserem Land wird immer skurriler! Man misst mit zweierlei Maß!

Landratswahl 2011 – Herr Jansen vom TV lügt und verhindert Home-Story von Stephan Henkel. Die Presse in unserem Land wird immer skurriler! Man misst mit zweierlei Maß!

Zitat aus dem Artikel vom 23. Februar 2011 von Harald Jansen über die Kandidaten für die Landratswahl am 27. März 2011:

“Neben Frank Kanwischer kandidieren Gregor Eibes, Bernd Spindler, Thomas Schmitt-Schäfer, Reinhard Niedersberg und Stephan Henkel für den Posten des Landrats. Henkel verzichtet auf eine Home-Story.”

Die Aussage von Herrn Jansen, dass ich angeblich auf eine Home-Story verzichtet hätte oder verzichten würde oder wollte, ist glatt gelogen und frei erfunden von Herrn Jansen.

Warum lügt Herr Jansen in dieser Angelegenheit? Ich bitte die Redaktion Trier, sich schnellstmöglich mit mir in Verbindung zu setzen in dieser Sache. Ich habe in dieser Angelegenheit nach Trier ins Verlagshaus angerufen und um ein Gespräch gebeten. Meine Tel-Nummer ist hinterlegt.

Warum ruft bis jetzt Keiner an, um die Sache einvernehmlich zu klären? Ich finde, das ist nicht in Ordnung.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-In-der-Freizeit-dicke-Bretter-bohren;art8137,2695338

Eigentlich dachte ich, dass es in unserem Land möglich sein sollte, einen fairen Wahlkampf zu gestalten. So langsam glaube nicht nur ich nicht mehr daran, sondern auch der Bürger im Lande bekommt so langsam seine berechtigten Zweifel, ob hier noch alles mit rechten Dingen zugeht.

Man misst unverhohlen und ohne jeden Skrupel immer mehr mit zweierlei Maß, wie man unschwer an der Affäre „zu Guttenberg“ erkennen kann.

Kürzlich noch hatte ich die Presse im Zusammenhang mit dem Besuch der Kanzlerin in Wittlich ermahnt, Fairness, ausgewogene paritätische Berichterstattung und ethische Grundsätze in der Pressearbeit zu beherzigen:

„Keiner der Kandidaten sollte vorverurteilt werden, keiner sollte diffamiert oder diskriminiert werden, schon gar nicht von der Presse.

Unzulässige Eingriffe in Wahlprozesse sollten geächtet werden, egal von welcher Seite sie kommen. Parität in der Berichterstattung sollte von der Presse beachtet werden.

Nichterwähnen oder Totschweigen gewisser Kandidaten durch einzelne Presseorgane, wie z.B. die Eifelzeitung und das Wittlicher Amtsblatt Rundschau es praktiziert, sollte sanktioniert werden.

Das Weglassen oder Verschweigen gewisser Informationen, möglicherweise im Auftrag gewisser Kreise, hat mit seriöser Pressearbeit und freier Presse nicht mehr das Geringste zu tun.

Ein solches Blatt verlöre seinen publizistischen Wert und diente höchstens noch als Klopapier oder zum Einwickeln von faulem Fisch!

Ganze Artikel und Personen werden willkürlich aus Archiven entfernt und können nicht mehr abgerufen werden.

Es wurde offiziell beim Deutschen Presserat Beschwerde gegen diese unseriösen Machenschaften eingelegt.

Sehr geehrte Frau Merkel, bevor Sie zu Ihrer Rede nach Wittlich kommen, misten Sie bitte den Stall aus und klären Sie die ethischen demokratischen Grundsätze und Spielregeln bei demokratischen Wahlen in unserem Land, auch in der Provinz. Vielen Dank.“

http://1wittlicher2intelligente3liste.blog.volksfreund.de/2011/02/08/landratswahl-2011-%e2%80%93-frau-merkel-bitte-halten-sie-den-stall-sauber-%e2%80%93-auch-in-der-provinz-wie-schnell-klebt-brauner-mist-an-den-stiefeln-sprechen-sie-ein-machtwort-zur-ethik/

Offensichtlich finden alle diese Appelle an die Ethik kein Gehör:

Kürzlich wurde der Landtags-Kandidat und Wittlicher Stadtrat Damar beim Plakate-Aufhängen von offensichtlich rechts-radikalen Personen angegriffen und 7 Plakate wurden abgerissen und zerstört.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/hunsrueck/kurz/Kurz-Unbekannte-beschaedigen-Wahlplakate;art8080,2699210

Dem ehemaligen Bürgermeister-Kandidaten Henkel wurden 2009 in einer Nacht 250 Plakate abgerissen und zerstört. In letzter Zeit wurde der Landrats-Kandidat Henkel mehrmals tätlich angegriffen von Personen aus der rechts-radikalen Szene. Kürzlich wurden die Reifen von meinem Fahrrad zerstochen, im Wahlkampf 2009 meine Autoreifen.

Ich will nicht unbedingt sagen, dass solche Kreise direkt oder indirekt von der Presse aufgewiegelt werden, Fakt ist jedoch: es wird stillschweigend toleriert und der eine oder andere aus der Szene könnte sich von solch unsauberen Kommentaren wie z.B von Lars Ross im TV: Witz der Wahl (Witzkandidaten) zu einem solchen Verhalten zumindest ermuntert fühlen.

Andere Kommentatoren im TV, wie z.B. Daufenbach würden gerne eine „Lex Henkel“ sehen, um für sie unliebsame Kandidaten von demokratischen Wahlen auszuschließen. Wie weit sind wir eigentlich schon gekommen in unserem Land?

http://1wittlicher2intelligente3liste.blog.volksfreund.de/2011/01/20/landratswahl-2011-bose-attacke-auf-demokratische-institutionen-vom-kommentator-des-trierischen-volksfreund-des-herrn-redakteur-lars-ross/

http://www.volksfreund.de/nachrichten/magazin/wahlen/subdir/kommunal-wahlen/wittlich-wahl/Wahlen-Wittlich-Der-Markt-als-Wohnzimmer;art162104,2081986

http://www.youtube.com/watch?v=y5ZdGUa73yw

Landratswahl 2011 – Solar im Landkreis gescheitert. Die Sonne geht unter in Bernkastel-Wittlich. Atomlobby killt Solarförderung. Öko´s wittern Verrat – Zu Recht!

Landratswahl 2011 – Solar im Landkreis gescheitert. Die Sonne geht unter in Bernkastel-Wittlich. Atomlobby killt Solarförderung. Öko´s wittern Verrat – Zu Recht!

Frau Merkel, bitte knipsen Sie das Licht wieder an im Landkreis Bernkastel Wittlich! Wir wollen zur Sonne und zur Freiheit für Alle!  „Mit den Stimmen der Landrätin Läsch-Weber sowie aus den Reihen von FDP und CDU wurde die Vergabe der Arbeiten für die Photovoltaikanlagen gestoppt. Die Vertreter von SPD, Linke/VBB, Grünen und FWG hatten sich für den Bau der Anlagen ausgesprochen.“  Siehe:

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Zu-wenig-Rendite-beim-Solarstrom;art8137,2690407

Mit dem Nein des Kreisausschusses zum Bau der Solaranlagen auf Schulen ist bereits der zweite Anlauf gescheitert, die Kraft der Sonne auf kreiseigenen Gebäuden einzufangen. Bis 2007 gab es den Plan, Dachflächen an Investoren zu vermieten. Grund war damals unter anderem, dass zu wenig Gewinn beim Kreis bleibe. 1,58 Prozent Rendite sind zu wenig. Abzüglich aller Kosten wären nach einem Jahr bei einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer 6759 Euro Gewinn beim Kreis übrig geblieben. Zu wenig, wie eine knappe Mehrheit von sieben gegen sechs Mitgliedern des Kreisausschusses befand.

Apropos Gewinn: Die nun wieder zu den Akten gelegte Nutzung der Schuldächer für Solarenergie hat die Bürger des Landkreises 18 683 Euro gekostet. Diese Summe erhält ein Fachbüro, das die Wirtschaftlichkeitsprüfung für Solaranlagen auf Schuldächern durchgeführt hat.

Frau Merkel, bitte knipsen Sie das Licht wieder an im Landkreis Bernkastel Wittlich. Erhöhen Sie bitte wieder die Förderung für Solarstrom, sonst geht das Licht aus. Geschenke an die Atomlobby beamen uns in die Dunkelheit.

Strom vom Dach schont nicht nur die Umwelt, sondern kann auch bares Geld bringen.“ So klingen die hohlen Versprechungen. Im Kreis Bernkastel-Wittlich startet dazu ein Projekt. Hausbesitzer haben kostenlos die Möglichkeit auszuloten, ob sich dieser Weg auch für sie lohnt. Die Basis bilden Luftbildaufnahmen.“

Bernkastel-Kues. Ab Mai dieses Jahres haben die Bürger im Landkreis Bernkastel-Wittlich die Möglichkeit, sich im Internet (Homepage der Kreisverwaltung) über die Eignung ihrer Hausdächer für eine Nutzung durch Sonnenenergie zu informieren. Möglich wird das dank des Projekts „Solardachkataster“, das der Kreis gemeinsam mit der Sparkassen Mittelmosel — Eifel Mosel Hunsrück ins Leben gerufen hat.“

Jetzt versteht der Bürger und Hausbesitzer im Land aber gar nix mehr. Für die Kreisgebäude lohnt sich Solar angeblich nicht. Der Bürger jedoch soll fleissig in Solar investieren (am Besten über die Sparkasse), obwohl der Kreis selber nicht mehr daran glaubt. Das klingt nach Abzocke im Land. Die Leute sollen überredet werden, für ihre Dächer zu investieren, obwohl unter dem Strich Dank Förderkürzung so gut wie keine Rendite mehr zu erwarten ist. Das klingt unkonsequent und verlogen in den Ohren der Bürger. Warum geht der Kreis denn nicht mit gutem Beispiel voran? Wo bleibt die vollmundig angekündigte „Regionale Wertschöpfung“? Auf der Strecke! Dem Atom geopfert!

„Die Sparkassen unterstützen das Projekt. Ähnliche Projekte gibt es bereits bundesweit. „Es ist auch für unsere Region sehr gut“, sagt Läsch-Weber mit Blick auf die Umwelt. Genau aus diesem Grunde unterstütze die Sparkasse die Pläne, erläutert Vorstandsvorsitzender Gunther Wölfges. Die Sparkasse übernimmt die Kosten für die Beschaffung der Daten und die Ausarbeitung durch die Firma Geoplex. Nach Angaben der Landrätin handelt es sich dabei um einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich.“

Durch die Kreditvergabe und die damit verbundenen Zinsen profitieren wahrscheinlich einzig und allein die Banken an dieser Aktion. Der Bürger ist mal wieder das Versuchskaninchen und wird von der Atomlobby überlistet, die mit Regierung und Banken doppelt kassiert.

Im Kreis schmückt man sich gerne mit dem Prädikat „Öko“, Motto: Wir sind Öko!  Siehe:

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-118-000-Haeuser-im-Blickfeld-der-Sonne;art8137,2671734

Derzeit beträgt die Vergütung für jede ins Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde 28,74 Cent. Der Betrag verringere sich zwar regelmäßig, erläutert Frederik Hilling, doch gleichzeitig sinke auch der Kostenaufwand für die notwendigen Module. „Solaranlagen lohnen sich auch weiter“, sagt der Experte. Denn der aktuelle Preis werde für 20 Jahre festgeschrieben.

Drum prüfe genau wer sich so lang bindet!

http://1wittlicher2intelligente3liste.blog.volksfreund.de/2011/02/16/landratswahl-2011-%E2%80%93-interview-zum-thema-verschuldung-des-landkreises-bernkastel-wittlich-wie-geht%E2%80%99s-weiter-interview-der-korrekten-zeitung-koz-mit-dem-landratskandidaten-stephan-h/

Landratswahl 2011 – Interview zum Thema: Verschuldung des Landkreises Bernkastel-Wittlich. Wie geht’s weiter? Interview der Korrekten Zeitung (KoZ) mit dem Landratskandidaten Stephan Henkel.

Landratswahl 2011 – Interview zum Thema: Verschuldung des Landkreises Bernkastel-Wittlich. Wie geht’s weiter? Interview der Korrekten Zeitung (KoZ) mit dem Landratskandidaten Stephan Henkel.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Neuer-Landrat-erbt-maroden-Haushalt;art8137,2667063

KoZ: Sollten Sie am 27. März zum neuen Landrat des Kreises Bernkastel-Wittlich gewählt werden, dann erben Sie laut Aussage des Trierischen Volksfreunds vom 26.01 2011 einen ziemlich maroden Haushalt. Mehr als 99 Prozent der Ausgaben im Haushalt des Landkreises Bernkastel-Wittlich gehen bei steigenden Schulden für Pflichtausgaben drauf. Wie kommen diese Schulden zusammen?

Henkel: Es handelt sich hierbei genau genommen um eine systemische strukturelle Unterdeckung bzw. Unterfinanzierung des Kreises und der Kommunen. Wie kann so etwas passieren? Hier müssen wir reden über das so genannte Konnexitätsprinzip. Das hört sich erst einmal recht kompliziert an, ist aber im Prinzip eine ganz simple Rechnung, die jedermann/frau aus der Gastronomie bekannt sein dürfte:

Wer betellt, der betallt! (übersetzt: Wer bestellt, der hat auch bitte schön gefälligst die Rechnung zu bezahlen!). Dieses Prinzip kennt normalerweise Jeder. So einfach ist die Übersetzung in der Praxis.

Nun ein Beispiel aus der Gastronomie:

Nehmen wir einmal an, in der Kneipe sitzen 3 Personen an der Theke und im Saal verteilt noch mehrere Gäste. An der Theke sitzen die Stammkunden: Frau Bund, Herr Land und Frau Kreis. Frau Bund und Herr Land tun sich damit hervor, laufend neue Runden zu bestellen für sich selbst, für Frau Kreis und für die Gäste im Saal. Die Runden werden vom Wirt ausgeteilt und dieser fragt am Ende, auf welchen Deckel denn die Runden gehen sollen, sprich: auf welchen Deckel er die Runden aufschreiben soll. Frau Bund und Herr Land, die eigentlich die ganzen Runden bestellt haben, sagen dem Wirt jedes Mal, er solle die Runden auf den Deckel von Frau Kreis schreiben, was er denn auch tut. Frau Kreis beschwert sich beim Wirt und sagt, dass sie die Runden doch gar nicht bestellt habe und dem zu Folge die Runden auf den Deckel von Frau Bund und Herrn Land zu schreiben seien. Diese jedoch führen beim Wirt an, dass sie beschlossen hätten, und dies sei gesetzlich verankert, dass Frau Kreis diese Runden zu bezahlen hebe, und damit Basta. Letztendlich kann Frau Kreis jedoch die Runden überhaupt nicht zahlen und der Wirt bleibt am Schluss auf seinem Deckel sitzen, ohne dass dieser jemals ausgeglichen wird. Kein gutes Geschäft!

Meine sehr verehrten Damen und Herren, so funktioniert allerdings in der Realität das Geschäft mit Bund, Land und Kreis bzw. Kommunen im Land, ob Sie es glauben wollen oder nicht. Der Schwarze Peter bleibt erst einmal am Kreis bzw. an den Kommunen hängen, welche die Wahlgeschenke der Bundesregierung bzw. der Landesregierung bezahlen dürfen, die auf der Ebene erst einmal überhaupt nicht im Haushalt gegen finanziert sind. Die Schulden werden erst einmal auf den Kreis bzw. auf die Kommunen verlagert und dann möglicherweise tröpfchenweise über Ausgleichfonds, Entschuldungsfonds oder ähnliches über Jahrzehnte geparkt. Abgetragen werden sie wahrscheinlich nie. Das ist die Realität in diesem Land, meine Damen und Herren und damit müssen wir uns und müssen sich die kommenden Generationen auseinandersetzen, wenn Sie verstehen, was ich meine.

Das heißt im Übrigen nicht unbedingt, dass diese Leistungen am Bürger, die vom Kreis bzw. von den Kommunen gesetzlich verordnet getragen werden müssen, schlechte Leistungen bzw. unnötige Leistungen sind. Im Gegenteil, die meisten Leistungen, außer Wahlgeschenke an Lobbyisten wie z.B. Steuererleichterungen für Hoteliers, machen sogar Sinn, haben bisweilen einen sozialen Hintergrund usw. und so fort. Sie haben lediglich einen Makel, sie sind im Bundes- bzw. Landeshaushalt nicht sauber gegen finanziert und wirken so als tickende Finanz- bzw. Schulden-Zeitbomben, die irgendwann explodieren werden.

KoZ: Was kann man bzw. was können Sie und werden Sie gegen diese strukturelle Unterfinanzierung tun, sollten Sie am 27. März von den Bürgern zum neuen Landrat des Kreises Bernkastel-Wittlich gewählt werden?

Henkel: Das Einzigste was getan werden kann und was ich in dieser Situation tun werde, ist, gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren mächtigen Druck auszuüben auf die verantwortlichen Politiker der Bundes- und der Landesebene, dass nun endlich systemische Strukturen geschaffen werden, die einerseits das sogenannte Konnexitätsprinzip berücksichtigen, nämlich dass eine saubere Gegenfinanzierung stattfindet und dass die Kommunen und Kreise finanziell so ausgestattet werden, dass sie die gesetzlich vom Bund und vom Land verordneten Leistungen auch ordentlich bezahlen können, ohne weiterhin als Bettler bei Bund und Land hausieren gehen zu müssen, was als Solches ein gänzlich unwürdiger Zustand ist und durch die daraus entstehenden Abhängigkeiten und Befindlichkeiten einen unglaublichen Betrug und Filz in unserem Land ermuntert und alimentiert, dem der Bürger hilflos ausgeliefert ist., weil der zahlt am Ende wie immer die Zeche und sonst gar keiner.

KoZ: Herr Henkel, gibt es noch weitere Defizite zu erwähnen, die zu der von Ihnen zitierten Schuldenkrise des Kreises Bernkastel-Wittlich beitragen?

Henkel: Selbstverständlich gibt es da noch weitere Faktoren, welche diese Malaise in unserem Landkreis hervorrufen. In dem Zusammenhang muss ich ein weiteres Mal ein Beispiel aus der Gastronomie zitieren:

Nehmen wir einmal an, Frau Kreis eröffnet eine neue Kneipe in der Stadt oder auf dem Land.

Jetzt kommt´s drauf an, was wir hier für einen Übernahmevertrag vor uns haben. Es handelt sich entweder um einen Brauereivertrag oder um einen Pachtvertrag mit einem Getränkezulieferer, d.h. feste Getränkeabnahmevertäge. Ich kann Ihnen jetzt schon eines versichern: sollte da irgend etwas nicht mit stimmen, dann haben Sie schon bei der Unterzeichnung der Verträge eine zukünftige Pleite mit unterschrieben, d.h. Sie haben überhaupt keine Chance, jemals Gewinn zu machen und schwarze Zahlen zu schreiben, im Gegenteil: Sie werden unweigerlich in die roten Zahlen rutschen, egal wie Sie sich rein hängen oder was auch immer Sie tun mögen, um Erfolg zu haben. Sie rutschen unweigerlich ab in eine endlose Schuldenfalle, aus der Sie nach normalem Ermessen nie wieder raus kommen werden. Das kann natürlich etwas dauern, und man kann hier und da eine Zeit lang noch etwas kitten. Der Untergang jedoch ist vorprogrammiert.

Im übertragenen Sinne heißt das auf den Kreis bezogen, wir haben es hier mit einer zweiten systemisch bedingten Unterfinanzierung bzw. Verschuldung des Kreises und der Kommunen zu tun, die sich fatal auf die Haushaltsentwicklung auswirkt. Hier kann und werde ich als neu gewählter Landrat folgendes tun:

Ich werde persönlich ins Kreisarchiv gehen und dieses bis in den letzten Winkel entstauben, d.h. in einer General-Revision werden alle bis dato gemachten Verträge des Kreises mit Firma X oder Behörde Y oder Z auf den Prüfstand gestellt. Ein unabhängiges und externes Kompetenz-Team, bestehend aus Wirtschaftsprüfern, Anwälten und Sachverständigen überprüft alle Verträge eingehendst auf ihre Tauglichkeit, auf ihre Berechtigung, auf ihre Lauterkeit und auf ihre Effizienz.

Sollten dabei Zweifel auftreten, was die oben genannten Kriterien betrifft, so werden diese Verträge entweder außer Kraft gesetzt oder zumindest so abgeändert, dass der ursprünglich vorgesehene Zweck erfüllt wird und nicht eine Ausbeutung und Abzocke sondergleichen verselbstständigt und weiter fort gesetzt wird, die dem Kreis und den Kommunen den Hals abschnüren und diese in den finanziellen Ruin treiben.

KoZ: Herr Henkel, wir bedanken uns für diese klaren Worte zum Abschluß.

http://1wittlicher2intelligente3liste.blog.volksfreund.de/2011/02/08/landratswahl-2011-%E2%80%93-frau-merkel-bitte-halten-sie-den-stall-sauber-%E2%80%93-auch-in-der-provinz-wie-schnell-klebt-brauner-mist-an-den-stiefeln-sprechen-sie-ein-machtwort-zur-ethik/

Landratswahl 2011 – Interview zu Bildung und Kultur im Landkreis Bernkastel-Wittlich mit der Korrekten Zeitung (KoZ) mit dem Landratskandidaten Stephan Henkel.

Interview zu Bildung und Kultur im Landkreis Bernkastel-Wittlich mit der Korrekten Zeitung (KoZ) mit dem Landratskandidaten Stephan Henkel:

KoZ: Bildung fängt bei den Kleinsten an. Was bedeutet für Sie „optimale Bildungspolitik“ in Bezug auf die städtischen und kommunalen Kindertagesstätten?

Henkel: Gerade bei den Kleinsten erwächst eine große Verantwortung, sowohl für die Eltern als auch für die Solidargemeinschaft als Ganzes, dafür zu sorgen, dass die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden zur Sicherung der Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung und Kultur. Es sollte ein verpflichtendes Gebot sein, dass alle Kinder das Recht auf umfassende Förderung haben, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, und dass sie an Bildung, Erziehung und Betreuung in Gemeinschaft mit anderen Kindern teilhaben können. Die pädagogische Qualität der Kinderbetreuung muss gesichert werden, d. h. die Kindertagesstätten müssen personell und von den Sachmitteln her großzügig ausgestattet werden. Ein bedarfsgerechtes Netz von Kindertagesstätten in der Stadt und auf dem Land ist nötig, um niveauvolle, vielfältige und wohnortnahe Kindergartenplätze garantieren zu können. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfordert höchste Priorität. Darum brauchen wir ausreichend Ganztagsangebote, möglichst ohne Wartelisten. Die traditionell breitgefächerte Trägervielfalt von öffentlicher und freier Kinder- und Jugendhilfe erfordert ein kooperatives Zusammenwirken und Miteinander von Eltern, Kindertagesstätte, Schule und Jugendhilfe vor Ort. Ein vollwertiges und gesundheitsförderndes Speisenangebot in den Grundschulen und Kindertagesstätten sollte, im Bedarfsfall auch kostenlos, ebenso wie eine altersentsprechende Gesundheitserziehung und –vorsorge, zum allgemeinen Standard erhoben werden. Wichtig: kostenfreier Zugang zu weiterführenden Bildungsangeboten, zu Hochschulen und Fachhochschulen in unserem Land!

KoZ: Die Städte und Kommunen sind die Träger von Grundschulen. Sind Sie mit den Konzeptionen zufrieden? Sehen Sie weiteren Handlungsbedarf (Stichpunkte: Immigranten, ADSL-ler, Förderung begabter / wenig begabter Kinder, Ganztagsschule…)

Henkel: Auch bei den Grundschulen gilt: um eine optimale Förderung unserer Kinder zu garantieren, braucht es mehr Personal, damit die Klassenstärken reduziert werden können. Nur so kann man sicherstellen, dass die Lehrerinnen und Lehrer individuell auf die Kinder eingehen, Stärken, Schwächen und Probleme erkennen und effektiv dafür Sorge tragen, dass Lernhindernisse bereinigt, spezifische Schwächen im Einzelfall behoben und besondere Begabungen der Kinder frühzeitig erkannt und gefördert werden. Hilfreich erweist sich auch ein verstärkter Einsatz von Schulsozialarbeit. Ganztagschulangebote und Speisenangebote für die Kinder sollten flexibler an den Bedarf angepasst werden. Bei Familien und Kindern mit Migrationshintergrund sollte es vorrangiges Ziel der Eltern sein, in Vorbildfunktion deutsche Sprachlernangebote ausgiebigst zu nutzen. Diese Angebote müssen in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen und dementsprechend nahe gebracht werden.

KoZ: Stichpunkt lebenslanges Lernen: Welche Angebote für Erwachsene und Senioren würden Sie gerne fördern, haben Sie zusätzliche Anregungen?

Henkel: Mit Blick auf die Alterspyramide unserer Gesellschaft benötigen wir verstärkt Angebote für eine altersgerechte Bildungs- und Kulturarbeit. Ältere Menschen und Mitbürger orientieren sich eher an praktischen Lebensfragen und Lernangeboten als an effekthascherischem Eventspektakel. Eine besondere Bedeutung erlangt hier auch die Bereitschaft vieler älterer Menschen, ihre im Leben erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen an jüngere Generationen weiterzugeben. Um diese Verbindung herzustellen und weiter zu verstärken, sollten wir mit Hilfe einer speziell darauf abgestimmten Bildungs-, Kunst- und Kulturarbeit das Zusammenwachsen unserer Gemeinschaft in ihrer Vielfalt unterstützen. Ein vielversprechender Ansatz dazu wäre, neben der hervorragenden Arbeit von z.B. VHS, Bibliotheksarbeit, Mehrgenerationenhäuser, Kolpinghaus, GM-Museum, Haus der Jugend und vieler anderer bestehender Einrichtungen, die Schaffung von dezentralen und eigeninitiativ organisierten Stadtteil-Treffs, wodurch für viele ältere Menschen die Hemmschwelle erleichtert wird, aktiv mitzuwirken und seine Fähigkeiten einzubringen.

KoZ: Das kulturelle Leben ist für die Kleinstädte und Kommunen unseres Landkreises beachtlich: Musik, Literatur, Bildhauer, EFI, Museen, Kunst an Hecken und Zäunen, Kirmes, Stadtfeste… Sehen Sie die Kultur unter- bzw. überbewertet, haben Sie neue Ideen?

Henkel: Hier sollten wir auch in Zukunft besonders darauf achten, weiterhin ein hohes Niveau zu bewerkstelligen und konsequent aufrechtzuerhalten, damit die Kultur nicht in der Beliebigkeit untergeht. Gerade weil wir an den Kreis Bernkastel-Wittlich, als überregionaler, nationaler und internationaler Wirtschaftsstandort, höchste Erwartungen knüpfen wollen, brauchen wir in Bernkastel-Wittlich eine professionelle und höchsten Ansprüchen genügende Kunst- und Kulturarbeit, die sich an diesen Standards messen lassen kann. Die aufstrebenden wirtschaftlichen Mittelzentren des Landkreises benötigen in Relation dazu auch einen Status als Kulturzentren zwischen Trier und Koblenz und sollten diesen Standortvorteil konstant und qualitativ hochwertig ausbauen. Die Kunst- und Kulturarbeit, mit ihren herausragenden Leuchttürmen, bildet einen wichtigen Standortfaktor und dient als Botschafter und Werbemedium, um die Leistungsstärke und Bedeutung unseres Kreises Bernkastel-Wittlich in der Außendarstellung weitreichend bekannt zu machen. Diesen eigentlich unbezahlbaren Effekt sollten wir uns gerne ein bisschen was kosten lassen, ohne kleinlich zu erscheinen und womöglich gar am falschen Ende zu sparen.

Demzufolge benötigen die Städte und Kommunen notwendigerweise fachlich fundierte, wissenschaftlich ausgebildete, hochkompetente und professionelle Leitungspersönlichkeiten der Bildungs-, Kunst-, Kultur-, Museums- und Synagogenarbeit im Kreis Bernkastel-Wittlich.

Das Beispiel Wittlich zeigt eindringlich, daß es einer professionellen Leitung bedarf, was sich ausdrückt in der Besetzung der mit 36000 € dotierten Kulturstelle durch die Kunsthistorikerin, Frau Dr. Caroline Real:

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Frau-vom-Fach-fuer-Meistermann-Neustart;art8137,2673982

Genauso wichtig erscheint der Mix von professioneller Spitzenkultur und engagierter und breit angelegter Kultur- und Vereinsarbeit, um so die Voraussetzungen zu schaffen, dass sich externe Fachleute aus der kommerziellen Kulturindustrie anbieten und einsteigen. Freie Kultur- und Eventveranstalter (wie z.B. die Eifeler Kulturtage) die das kulturelle Programm abrunden und bereichern, haben die Tendenz, sich gerne in ein gemachtes Nest zu setzen und bleiben aus, sollten die primären Grundlagen nicht stimmen, wie man dies konstatieren mußte. In der Regel ergeben sich hier keine direkten Ziele in der kulturpolitischen Bildungsarbeit und es erfolgt keine effektive Grundlagen- und Aufbauarbeit. Das Hauptinteresse der externen Kulturanbieter liegt eher im Bereich von Umsatz und Profit.

KoZ: Zur Bildungs – / Kulturarbeit gehört auch der Freizeitbereich. Was halten Sie von der Vereinsarbeit der Städte und Kommunen unseres Landkreises?

Henkel: Die Vereinsarbeit der Städte und Kommunen in unserem Landkreis Bernkastel-Wittlich ist vielfältig, gut aufgestellt und kennt viele Facetten. Sie wird vorbildlich organisiert und unterstützt, zum großen Teil auch durch viele ehrenamtliche Helfer. Die finanzielle Unterstützung seitens der Städte und Kommunen muss aufrechterhalten und weiter intensiviert werden. Die Vereinsarbeit erzeugt Freude, Wärme, Freundschaft, Solidarität, Engagement und Leistungsbereitschaft. Daraus resultiert ein solides Fundament für das Zusammenwachsen der Gesellschaft und das Leben in der Gemeinschaft. Als Maßstab einer gut funktionierenden Vereinsarbeit gilt die Selbstständigkeit und weitgehende Selbstorganisation, die Freiheit und die Autonomie der Vereine. Hier sollten sich die städtischen und kommunalen Organe, außer helfend und fördernd, nicht einmischen. Das selbe gilt im Übrigen gleichermaßen auch für die Kunst- und Kulturarbeit.

KoZ: Formulieren Sie bitte ein Motto in Bezug auf gelungene Bildungs- und Kulturarbeit.

Henkel: Das Motto für eine nachhaltige und gelungene Bildungs-, Kunst- und Kulturarbeit kann nur heißen: Weg von oberflächlichen Phrasen und hohlen Kulturformeln und hin zu überzeugenden, vielschichtigen und tiefgründig fundierten Denk- und Arbeitsansätzen der Bildungs-, Kunst- und Kulturarbeit, wo der Mensch endlich wieder im Mittelpunkt stehen sollte und nicht die Eitelkeit einer sich selbst inszenierenden Kultur- und Machtpolitik einer machtbesessenen Elite. Weg von Kleingeist und Kulturabbau durch opportunistische und populistische Stimmenfängerei und hin zu Kulturaufbau durch reflektierende und argumentativ differenzierte Haltungen und Positionen.

http://www.youtube.com/watch?v=y5ZdGUa73yw

http://1wittlicher2intelligente3liste.blog.volksfreund.de/2011/02/08/landratswahl-2011-%E2%80%93-frau-merkel-bitte-halten-sie-den-stall-sauber-%E2%80%93-auch-in-der-provinz-wie-schnell-klebt-brauner-mist-an-den-stiefeln-sprechen-sie-ein-machtwort-zur-ethik/

Landratswahl 2011 – Interview zum Thema Wirtschaft mit der Korrekten Zeitung (KoZ): Interview mit dem Landratskandidaten Stephan Henkel.

Landratswahl 2011 – Interview zum Thema Wirtschaft mit der Korrekten Zeitung (KoZ): Interview mit dem Landratskandidaten Stephan Henkel:

KoZ: Die Mittelzentren unseres Landkreises Bernkastel-Wittlich haben fast ebenso viele Arbeitsplätze wie Einwohner. Wie beschreiben Sie die Aufgaben des Landrats in diesen Mittelzentren?

Henkel: Die Aufgabe des Landrats in den Mittelzentren des Kreises Bernkastel-Wittlich sehe ich darin, als Moderator zu agieren, um konfliktierende Interessengegensätze zu entschärfen und einer vernünftigen, machbaren und am Wohl des Kreises Bernkastel-Wittlich orientierten Lösung zuzuführen.

Mit allen zur Verfügung stehenden Kräften, die unser Landkreis zu bieten hat, will ich gemeinsam mit allen gesellschaftlichen Akteuren dafür Sorge tragen, daß nicht nur alle vorhandenen Arbeitsplätze nachhaltig abgesichert werden, sondern darüber hinaus, daß mit Hilfe einer konsequenten und zielgerichteten Wirtschaftsförderung neue Arbeitsplätze in unserer Wirtschaftsregion geschaffen werden.

Meine Aufgabe soll selbstverständlich nicht nur darin bestehen, als Vermittler zu fungieren, sondern im Gegenteil: ich sehe meine Rolle als aktiver Landrat, der beherzt die Ärmel hochkrempelt, schwere Aufgaben anpackt und sowohl konstruktive als auch innovative Ideen und Initiativen in die Wirtschaft mit einbringt.

Dies geht einher mit einer effektiven und kompetenten verwaltungstechnischen Umsetzung der städtischen, kommunalen und den Kreis betreffenden Vorhaben unter besonderer Berücksichtigung aller zu erzielenden Förderungen und Zuschüsse auf Bundes-, Landes- und Europapolitischer Ebene. Hier helfen mit Sicherheit meine umfassenden Fremdsprachenkenntnisse und Kontakte auf der europäischen Ebene weiter.

KoZ: Gegenwärtig erlebt die Welt eine Wirtschaftskrise. Inwieweit, glauben Sie, ist der Kreis Bernkastel-Wittlich davon betroffen und wie könnte die Kreispolitik dagegen steuern? Kann sie es überhaupt?

Henkel: Es ist leider davon auszugehen, dass auch unsere Wirtschaftsregion früher oder später von der Krise betroffen werden könnte. Wie aber und in welchem Ausmaß wir tatsächlich davon betroffen werden, hängt nicht zuletzt davon ab, wie wir in diesen schweren Zeiten, hier im Kreis Bernkastel-Wittlich, gemeinsam und beherzt agieren: wir sollten präventive Maßnahmen einleiten, die zielgerichtet dafür sorgen, daß die vielzitierte Krise abgemildert wird, bzw. wirkungslos an unseren Städten und Kommunen vorbeizieht.

KoZ: Was sind Ihre wirtschaftlichen Grundüberzeugungen?

Henkel: Ich vertrete die klassischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft, d. h. soziale
Sicherheit und soziale Gerechtigkeit wird angestrebt, wobei durch wirtschaftspolitische Eingriffe die Nachteile einer unkontrollierten Marktwirtschaft vermieden werden.

KoZ: Wie beurteilen Sie den Branchenmix sowohl von Gewerbe und Industrie als auch den des Einzelhandels in unserem Landkreis?

Henkel: Hierbei denke ich an ein verantwortliches und solidarisches Konsumentenverhalten der Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises: die Regionalmarken aus Bernkastel-Wittlich unterstützen, die Innenstädte engagiert wiederbeleben und sowohl Industrie als auch Gewerbe und Einzelhandel fördern, in dem wir konsequent und bewusst in Bernkastel-Wittlich einkaufen, auch wenn es vielleicht u. U. anderswo billiger sein könnte. Gute Qualität, saubere Ausführung, fachgerechte Beratung und kundenorientierte Service-Leistung schaffen Vertrauen in unsere heimischen Unternehmen.

Geiz ist leider in diesem Zusammenhang nicht „geil“ und zerstört, oder zumindest schwächt, unsere heimische Wirtschaft. Zur Vermeidung einer tiefergehenden Krise empfiehlt es sich, beim nächsten Einkauf daran zu denken.

KoZ: Wird in der bisherigen Außendarstellung des Kreises die Wirtschaft richtig gewichtet oder liegt zu viel, bzw. zu wenig Gewicht auf diesem Thema?

Henkel: Ich denke, dass die Gewichtung in etwa stimmt, wobei die Kultur und die weichen Standortfaktoren besser weg kommen sollten. Die Wirtschaftswoche z.B. in Wittlich war durch die rege Beteiligung der leistungsstarken Bernkastel-Wittlicher Unternehmen ein großer Erfolg. Die regionalen Leistungschauen der Wirtschaft in Eifel, Mosel und Hunsrück sind jederzeit beeindruckend und werden überregional registriert.

Koz: Wie lautet Ihr Motto in Bezug auf die Wirtschaft?

Henkel: Es gibt viel zu tun, packen wir`s an!

Siehe: Stephan Henkel im Portrait:

http://www.youtube.com/watch?v=y5ZdGUa73yw

http://1wittlicher2intelligente3liste.blog.volksfreund.de/2011/02/14/landratswahl-2011-die-landratskandidaten-stellen-sich-vor-stephan-henkel-im-portrait-interview-mit-der-korrekten-zeitung-koz/

Henkel

Quelle: foto-cram.de

Bürgermeisterwahl VG Wittlich-Land 2014 – Die Bürgermeisterkandidaten stellen sich vor: Stephan Henkel im Portrait. Interview mit der Korrekten Zeitung (KoZ).

Bürgermeisterwahl VG Wittlich-Land 2014 – Die Bürgermeisterkandidaten stellen sich vor: Stephan Henkel im Portrait. Interview mit der Korrekten Zeitung (KoZ).

Colors of Henkel

http://www.youtube.com/watch?v=y5ZdGUa73yw

KoZ: Stephan Henkel empfiehlt sich als die erste unabhängige starke Kraft in unserer Verbandsgemeinde Wittlich-Land:

– entschlossen

– unabhängig

– frei

– und unmittelbar dem Wohle der Bürgerinnen und Bürger unserer Verbands-              gemeinde verpflichtet.

Parteipolitik werde in Berlin gemacht oder auch in Mainz: hier in unserer Verbandsgemeinde brauche es einen freien und unabhängigen Bürgermeister, der direkt und im ständigen Dienst für die Bürgerinnen und Bürger, ohne parteipolitisches Gezänke und ohne interessenpolitisches Gehader, die zukünftigen Geschicke der Verbandsgemeinde Wittlich-Land verantwortlich leite.

Kontinuität und Innovation seien die Zauberworte für einen dauerhaften Fortschritt in unserer Region. Kontinuität in der Fortführung der hervorragenden Arbeit des scheidenden Bürgermeisters Christoph Holkenbrink, verbunden mit den notwendigen Innovationen, um die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen in unserer Verbandsgemeinde Wittlich-Land bravourös zu meistern.

Sowohl als unabhängiger Bürgermeister-Kandidat für die Stadt Wittlich 2009 und auch als unabhängiger Landratskandidat 2011 habe er den Bürgerinnen und Bürgern versprochen, sich jederzeit für Wittlich und für unsere Region nach bestem Wissen und Gewissen einzusetzen.

Als Bürgermeister VG Wittlich-Land 2014 will er nun dieses 2009 und 2011 gegebene Versprechen einlösen.

Steckbrief:

Name: Stephan Henkel
Geburtsdatum: 02.01.1960
Geburtsort: Wittlich
Familie: 2 Töchter (16 und 18 J.) in Wittlich
Beruf: Politologe, Werbekaufmann, Internetexperte, Electronic Business, Fremdsprachenkorrespondent

Hobbies: Gitarre spielen, mit guten Freunden ein gutes Essen, bei einem guten Glas Wein genießen, Wandern, Unterhalten, aus gutem Anlass Party feiern, Reisen

Nach Abitur und Zivildienst hat er in Trier Politikwissenschaften und Anglistik studiert. Er war während des Studiums als Fremdsprachenassistent und Mitarbeiter im pädagogischen Medienzentrum in Marseille und absolvierte ein Teilzeitstudium in Paris. Ab 1990 arbeitete er als Selbstständiger in Leipzig und als Subunternehmer im Bereich Werbung und Print-Medien bis 2005. Als besondere Fähigkeiten gibt er neben Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und etwas Italienisch auch Computerkenntnisse und „Electronic Business“ an. Der Vater zweier Töchter ist im Bereich Internet-Marketing aktiv.

Wittlich-Land Bürgermeisterkandidaten stellen sich vor:

In der lokalen Presse war bereits zu lesen, dass Stephan Henkel der Wahlkommission die erforderlichen Unterstützungsunterschriften fristgerecht vorgelegt hat. Bei uns in der Korrekten Zeitung (KoZ) gibt er heute offiziell bekannt, dass er am 25. Mai als unabhängiger Einzelbewerber antreten wird.

Interview mit Stephan Henkel:

KoZ: Warum wollen Sie Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wittlich-Land werden?

Henkel: Das Amt des Bürgermeisters ist für mich eine Herausforderung mit dem klaren Ziel, die zukünftige Situation in der VG Wittlich-Land zu verbessern. In den letzten Jahren sind Entwicklungen eingetreten, die einen dauerhaften Fortschritt unserer Verbandsgemeinde behindern könnten. Ich denke hier u.a. an die z.T. schwierige Finanzsituation unserer Verbandsgemeinden. Hier muss zu aller erst einmal konsequent Abhilfe geschaffen werden, um die kreativen Potentiale unserer Verbandsgemeinde zu aktivieren und gemeinsam mit allen gesellschaftlichen Akteuren die Entwicklung unserer Region nachhaltig voranzutreiben. Ich denke da insbesondere an eine verstärkte Einbindung der Bürger und aller gesellschaftlicher Kräfte unserer Verbandsgemeinde in die politische Planung und Entscheidungsfindung, kurz: mehr Bürgerbeteiligung und Eigenverantwortlichkeit auf der kommunalen Ebene.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Neuer-Landrat-erbt-maroden-Haushalt;art8137,2667063

KoZ: Welche Ziele haben Sie als Verbandsbürgermeister?

Henkel: Eine „Offensive des Lächelns“ empfiehlt der Experte für Stadtmarketing, Joachim Bullermann, in seinem Vortrag beim Wirtschaftskreis Wittlicher Tal: „Bei leeren Kassen und knappem Geld sind kostenneutrale Maßnahmen wie Freundlichkeit, Lächeln und konstante Bürgernähe dazu angetan, hausgemachte Fehler zu verhindern, kreative Potentiale zu erwecken und große Dinge zu verwirklichen.“ Es gibt gute Beispiele für innovative Stadt- und Landentwicklung, wie der Bürgermeister der Stadt Hachenburg, Peter Klöckner, bei seinem Vortrag im Wittlicher Casino eindrücklich belegen konnte. Ich kann das Rad nicht neu erfinden, aber an diesen praktischen Erfolgen will ich mich, und sollten wir uns, in unserer schönen Verbandsgemeinde Wittlich-Land orientieren.

http://1wittlicher2intelligente3liste.blog.volksfreund.de/2011/02/08/landratswahl-2011-%E2%80%93-frau-merkel-bitte-halten-sie-den-stall-sauber-%E2%80%93-auch-in-der-provinz-wie-schnell-klebt-brauner-mist-an-den-stiefeln-sprechen-sie-ein-machtwort-zur-ethik/

KoZ: Was schätzen Sie am der Verbandsgemeinde Wittlich-Land?

Henkel: Die VG Wittlich und Manderscheid ist, genau wie Bernkastel-Kues oder Morbach etc. ein Mittelzentrum zwischen Koblenz und Trier mit großer Ausstrahlung in Eifel, Mosel und Hunsrück, eine aufstrebende Verbandsgemeinde mit einem außerordentlich positiven Arbeitsplatzpotential. Darauf können die Menschen im unserer Verbandsgemeinde Wittlich-Land stolz sein, auch wenn  aktuelle wirtschaftliche Krisen Sorge bereiten.

Ich nehme diese Sorgen ernst und setze mich dafür ein, dass die von der Bundesregierung versprochenen Konjunkturprogramme, zur Rettung der Wirtschaft, im in der VG Wittlich-Land konsequent umgesetzt werden. So kann die Lebensqualität in unserer Heimatgemeinde dauerhaft gesichert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

KoZ: Wie würden Sie Ihre inneren Antriebskräfte beschreiben?

Henkel: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Wir alle brauchen ein gesundes Ambiente, ein sicheres soziales Milieu, eine funktionierende Gemeinschaft und eine intakte Familie. Daher liegt es in meinem Bestreben, solide Grundlagen zu schaffen für eine wahrhaft solidarische Gemeinschaft in unserer Verbandsgemeinde. Die Solidarität und Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Kräfte hat bei mir oberste Priorität.

KoZ: Was ist Ihr Lieblingsplatz in der VG Wittlich-Land?

Henkel: Aufgewachsen bin ich in Wittlich, in der Koblenzerstr. 20 neben dem alten Feldweg. Hinter den Apfelbäumen kamen gleich die Felder und dann der Rollkopf. Als dort gebaut wurde, verschwand für immer unser Paradies. Ich bin oft da oben auf dem Berg und genieße die Aussicht über das wunderschöne Wittlicher Tal. Heute wohne ich direkt am Marktplatz: mitten im Geschehen, kurze Wege und immer dabei. Nur das Parken im Zentrum ist manchmal schwierig. Wünschenswert sind mehr Anwohnerparkplätze und Erleichterungen für die Geschäftsleute der Innenstadt.

KoZ: Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Henkel: Es sollte nicht jeder des anderen Teufel sein! Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebensformen schafft kreatives Potential. So werden vermeintliche Widersprüche auf wundersame Weise aufgelöst. Gelassenheit und Offenheit ermöglicht neue Denkweisen und schafft Mut für innovative Lösungen bei gleichzeitigem Respekt vor dem Althergebrachten.

KoZ: Vielen Dank, Herr Henkel, für dieses informative Gespräch.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Stephan-Henkel-will-es-wieder-wissen;art8137,2653318

Stephan Henkel im Portrait – Der Markt als Wohnzimmer:

http://www.youtube.com/watch?v=y5ZdGUa73yw

http://www.volksfreund.de/nachrichten/magazin/wahlen/subdir/kommunal-wahlen/wittlich-wahl/Wahlen-Wittlich-Der-Markt-als-Wohnzimmer;art162104,2081986

Landratswahl 2011 – Frau Merkel, bitte halten Sie den Stall sauber – auch in der Provinz! Wie schnell klebt brauner Mist an den Stiefeln. Sprechen Sie ein Machtwort zur Ethik!

Landratswahl 2011 – Frau Merkel, bitte halten Sie den Stall sauber – auch in der Provinz! Wie schnell klebt brauner Mist an den Stiefeln. Sprechen Sie ein Machtwort zur Ethik!

Sehr geehrte Frau Merkel,

bevor Sie nach Wittlich zur Wahlveranstaltung kommen, sorgen Sie doch bitte für Parität in der Berichterstattung bei der örtlichen lokalen Presse. Sowohl die Landrätin von Bernkastel-Wittlich, als auch die einzelnen Kandidaten der Parteien, die Gemeinde- und Ortsvorsteher, die Bürgermeister und Verbandsbürgermeister und die demokratisch gewählten Vertreter der kommunalen Körperschaften und Gremien des Kreises Bernkastel-Wittlich wurden aufgefordert, zu diesem skandalösen Vorfall Stellung zu beziehen.

Keiner der oben erwähnten Personen hat sich zu diesen Verstößen geäußert. Das heißt, die Angst sitzt tief in unserem Land. Es geht um ethische demokratische und presse-ethische Grundsätze in unserem Land, damit wir auch in Zukunft faire und demokratische Wahlen in unserem Land durchführen können.

Es wurde seitens der örtlichen Presse in unzulässiger Weise in einen ansonsten bis dato fairen Wahlprozess invasiv interveniert, Unterstützungsunterschriftengeber von amtlichen demokratischen Wahllisten in unsäglicher Weise diffamiert und demokratische Kandidaten diskriminiert.

http://1wittlicher2intelligente3liste.blog.volksfreund.de/2011/01/20/landratswahl-2011-bose-attacke-auf-demokratische-institutionen-vom-kommentator-des-trierischen-volksfreund-des-herrn-redakteur-lars-ross/#comment-132

Politik macht Spass! Politik macht sexy! Aber Politik ist kein Witz! Dafür ist die Sache zu ernst. Witzkandidaten gibt es nicht. Jeder der sich einer demokratischen Wahl stellt und sich dem Votum der freien Bürger aussetzt, muß sich im Falle seiner Wahl der Verantwortung stellen und den ihm anvertrauten Wählerauftag erfüllen. Dies sollte die freie Presse, auch die Provinzpresse, in unserem Land respektieren.

Keiner der Kandidaten sollte vorverurteilt werden, keiner sollte diffamiert oder diskriminiert werden, schon gar nicht von der Presse.

Unzulässige Eingriffe in Wahlprozesse sollten geächtet werden, egal von welcher Seite sie kommen. Parität in der Berichterstattung sollte von der Presse beachtet werden.

Nichterwähnen oder Totschweigen gewisser Kandidaten durch einzelne Presseorgane, wie z.B. die Eifelzeitung und das Wittlicher Amtsblatt Rundschau es praktiziert, sollte sanktioniert werden.

Das Weglassen oder Verschweigen gewisser Informationen, möglicherweise im Auftrag gewisser Kreise, hat mit seriöser Pressearbeit und freier Presse nicht mehr das Geringste zu tun.

Ein solches Blatt verlöre seinen publizistischen Wert und diente höchstens noch als Klopapier oder zum Einwickeln von faulem Fisch!

Ganze Artikel und Personen werden willkürlich aus Archiven entfernt und können nicht mehr abgerufen werden.

Es wurde offiziell beim Deutschen Presserat Beschwerde gegen diese unseriösen Machenschaften eingelegt.

Sehr geehrte Frau Merkel, bevor Sie zu Ihrer Rede nach Wittlich kommen, misten Sie bitte den Stall aus und klären Sie die ethischen demokratischen Grundsätze und Spielregeln bei demokratischen Wahlen in unserem Land, auch in der Provinz. Vielen Dank.

Stephan Henkel, Ihr erster unabhängiger und freier Landrat für Bernkastel-Wittlich

http://bitburger1intelligente2tageszeitung.blog.volksfreund.de/2011/02/03/landratswahl-2011-politik-macht-spass-politik-macht-sexy-aber-politik-ist-kein-witz-dafuer-ist-die-sache-zu-ernst-witzkandidaten-gibt-es-nicht/